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3.000 Euro gegen Gewalt

Pirna. Soroptimist International Club Pirna hilft Frauen in der Corona-Krise

In Zeiten von Pandemie und Ausgangsbeschränkungen wird häusliche Gewalt – vor allem gegen Frauen – ein immer größeres Problem. Etwa 20 Frauen aus Pirna, die sich im Soroptimist International Club Pirna engagieren, setzen sich dafür ein, den Betroffenen schnell zu helfen. Dafür legten sie insgesamt rund 3.000 Euro zusammen, um einen Hilfsfonds für das Frauen- und Kinderschutzhaus Pirna einzurichten.

Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtskarten-Aktion, die gemeinsam mit den Pirnaer Rotariern organisiert wird, konnte auch Ende 2019 wieder viel Geld eingeworben werden. Es wurde hälftig unter den beiden Organisationen für soziale Zwecke aufgeteilt.

Finanzielle Hilfe in der Not
 
Mit dem Erlös der Soroptimistinnen soll jetzt während der Corona-Krise ein bis zu dreitägiger Aufenthalt für Betroffene im Frauen- und Kinderschutzhaus Pirna finanziert werden. Auch Fahrten zum Frauenschutzhaus können aus diesem Fonds übernommen werden, wenn beispielsweise Gefahr im Verzug besteht. Ebenso möglich ist die Bezahlung von Dolmetscherleistungen und Fahrten zu Verhandlungen, begleitetem Umgang und unvermeidbaren Behördenterminen.

Die Soroptimistinnen setzen sich schon seit 2003 in Pirna für die rechtliche, soziale und berufliche Stellung der Frau ein. Sie engagieren sich in ihrer Vereinigung ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder und Mädchen.

Mehr Infos: www.clubpirna.soroptimist.de 

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