12 Eislöwen verlassen die Blau-Weißen

Dresden. Die Dresdner Eislöwen vermelden erste Abgänge nach dem enttäuschenden Abschneiden in der DEL2-Hauptrunde 2020/2021. Zwölf Spieler werden die Blau-Weißen verlassen. Ein ganz besonderer Dank gilt René Kramer. Der Abwehrspieler hat in insgesamt sieben Spielzeiten, davon eine Saison als Förderlizenzspieler, 328 Spiele für die Blau-Weißen bestritten. Damit rangiert der Verteidiger auf Platz drei der ewigen Liste. In seiner Zeit bei den Eislöwen hat Kramer 34 Tore erzielt und 114 Treffer vorbereitet und die Mannschaft von 2016 bis 2018 als Kapitän angeführt. Auf der Position des Torhüters wird es eine Veränderung geben. Riku Helenius bekommt nach 50 Spielen für die Dresdner kein neues Vertragsangebot. Auch in der Verteidigung wird es neben dem Abgang von René Kramer weitere Veränderungen geben. Steve Hanusch, Kevin Lavallée und Thomas Supis werden die Eislöwen verlassen. Hanusch hat in insgesamt fünf Spielzeiten 238-mal das Trikot der Blau-Weißen übergestreift. Lavallée kommt auf 101 Einsätze für die Eislöwen und Thomas Supis auf insgesamt 73 Spiele für die Dresdner. Im Angriff wird ebenfalls vermehrt auf frische Kräfte gesetzt. Joe-Richardt Kiss, Christian Neuert, Toni Ritter, Elvijs Biezais, Dennis Swinnen und Louis Trattner werden keine neuen Vertragsangebote erhalten. Kiss trug in 83 Spielen das Eislöwentrikot, Neuert kommt auf 33 Einsätze, Ritter auf 99 Spiele, Biezais auf 55, Swinnen auf 47 Partien für die Blau-Weißen und Trattner auf 37 Spiele. Bei Evan Trupp steht die vollständige Genesung nach seiner Lymphdrüsenkrebserkrankung im Vordergrund. Dafür wünschen die Eislöwen dem US-Amerikaner viel Kraft und alles Gute. Trupp trug in 29 Spielen das Dresdner Trikot. Die Dresdner Eislöwen bedanken sich bei allen Spielern, die den Club verlassen für den Einsatz im blau-weißen Trikot und wünschen für die Zukunft alles Gute. Mit den nicht genannten Spielern führt die sportliche Führung Gespräche. (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen vermelden erste Abgänge nach dem enttäuschenden Abschneiden in der DEL2-Hauptrunde 2020/2021. Zwölf Spieler werden die Blau-Weißen verlassen. Ein…

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Terminplaner made in Görlitz

Görlitz. Wenn niemand die passende Lösung anbietet, dann muss man sie eben selbst entwickeln. Zweieinhalb Jahre war Claudia Döring Marketingleiterin am Gerhart-Hauptmann-Theater. Das verlangt gute Organisation und Planung und das für zwei Häuser, eines in Zittau und eines in Görlitz. „Ich habe es mit vielen digitalen Lösungen versucht, letztlich waren mir alle zu unflexibel“, erzählt die Görlitzerin. Sie ging zurück zur analogen Lösung, entwickelte dafür eigene Vorlagen, mit denen sich der Terminplaner nach den eigenen Wünschen anpassen lässt. Das funktionierte. Im März 2021 machte sich die 31-Jährige schließlich mir ihrem Unternehmen fraeulein artista selbstständig. Ein Schritt, den sie schon länger geplant hatte. Auf ihrer Website bietet sie handgebundene, individuell gestaltete Bücher und auch Onlinekurse und Webinare. Hauptprodukt ist allerdings „journa“, ein Tagesplaner im Ringbuchformat, der sich individuell gestalten lässt. Er wird von fraeulein artista selbst entworfen und anschließend in Handarbeit hergestellt. „Meine Vision ist, kreativ und ästhetisch Denkende dabei zu unterstützen, sich selbstbestimmt zu entfalten.“ Tages-, Wochen- und Monatsplan, Essens- und Finanzplan – mit vielen unterschiedlichen Vorlagen lässt sich der Alltag strukturieren.  Wichtig ist Claudia Döring dabei Nachhaltigkeit. Das Cover wird aus Holz hergestellt. Das macht das Ringbuch besonders Robust. In Zukunft will sie auch andere Materialien anbieten, beispielsweise aus Acrylglas. Doch dazu braucht es Unterstützung. Auf Startnext, einer Crowdfunding-Plattform für die Finanzierung von Ideen, Projekten und Startups, hat die Görlitzerin eine Kampagne gestartet. Sie hofft, darüber einen Laser-Cutter finanzieren zu können, der ihr bei der Gestaltung ihrer Produkte mehr Möglichkeiten bieten würde. Wie bei Crowdfunding-Kampagnen üblich, gibt es je nach Betrag, den der Unterstützer investiert, verschiedene Gegenleistungen. Die reichen von der individuell gestalteten Postkarte, über verschiedene Vorlagen für den Planner (die es teils ausschließlich im Rahmen der Kampagne, nicht aber im Shop gibt) bis hin zu individuell und nach Absprache mit dem Unterstützer gestalteten Vorlagen. Wer das junge Görlitzer Unternehmen unterstützen will, kann das bis 4. Mai auf www.startnext.com/en/journa tun. Weitere Infos gibt’s auch auf https://fraeuleinartista.de. Wenn niemand die passende Lösung anbietet, dann muss man sie eben selbst entwickeln. Zweieinhalb Jahre war Claudia Döring Marketingleiterin am Gerhart-Hauptmann-Theater. Das verlangt gute Organisation und Planung und das für zwei Häuser, eines in…

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Der Corona-Pandemie zum Trotz

Senftenberg. Die Pflegeschule im DRK-Bildungszentrum in Senftenberg suchte während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen nach kreativen Lösungsansätzen. »Unser Anspruch war es, keine Lehrplaninhalte ausfallen zu lassen. Deshalb suchten wir nach flexiblen, praktischen Lösungen«, erläutert Schulleiterin Katrin Sanne. An der Pflegeschule des DRK-Kreisverbands Lausitz habe man sich dabei auf die Möglichkeiten konzentriert, die den Schülern am meisten vertraut waren, nämlich webbasierte Cloudlösungen. Neben der Umstellung auf digitale Lerneinheiten und häusliche Arbeitsaufträge musste sich die Pflegeschule auch der Herausforderung stellen, dass viele Berufsschüler von ihren Ausbildungsträgern kurzfristig bei der Versorgung der Patienten und Bewohner gebraucht wurden. »Somit waren an die Flexibilität unserer Unterrichtsangebote extreme Anforderungen gestellt«, erzählt die Schulleiterin weiter. Das Team der Pflegeschule ermöglichte und koordinierte den digitalen Unterricht über Bildschirmpräsentationen, die von den Lehrkräften mit digitalen Audiobeiträgen ausgestaltet wurden. Diese Vorträge wurden in eine Cloud hochgeladen, auf die die Schüler jederzeit Zugriff hatten. »So konnten sich die Schüler ihre Unterrichtszeiten in Abhängigkeit von ihren jeweiligen Rahmenbedingungen frei einteilen. Ergänzt wurden die digitalen Beiträge durch Videokonferenzen, die individuell vereinbart wurden«, sagt Katrin Sanne. »Unsere Schüler haben den digitalen Unterricht sehr gut angenommen und gemeistert«, weiß die Schulleiterin nicht nur aus Gesprächen mit Schülern, sondern auch aus den äußerst positiven Rückmeldungen der Ausbildungsbetriebe. Da nicht gänzlich auf den Unterricht im Klassenraum verzichtet werden sollte, wurden einige Veranstaltungen als Online-Präsenz durchgeführt. Insgesamt konnte durch leichte Verschiebungen einzelner Präsenszeiten und die digitalen Unterrichtsangebote der Lehrplan eingehalten werden. Das Team der Pflegeschule habe es deshalb geschafft, dass seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 keine Lehrplaninhalte ausgefallen sind.Die Pflegeschule im DRK-Bildungszentrum in Senftenberg suchte während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Schulschließungen nach kreativen Lösungsansätzen. »Unser Anspruch war es, keine Lehrplaninhalte ausfallen zu lassen. Deshalb suchten…

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Welche Orte sollen aufs Lausitz-Monopoly?

Bautzen. Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den großen und bekannten Städten wie Cottbus, Bautzen und Görlitz sind auch kleinere Orte wie Gablenz, Kottmar oder Rammenau im Rennen um einen Platz auf dem Spielbrett dabei. Ebenfalls vorgeschlagen wurden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kartentexte. Dazu zählen »Klassiker« wie die Ortenburg in Bautzen oder die Zittauer Schmalspurbahn und »Geheimtipps« wie das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte oder die Holzhäuser in Niesky. »Wir sind überwältigt von der Resonanz der Lausitzerinnen und Lausitzer. Egal ob über unsere Website, über Facebook oder per Post: Viele Einwohnerinnen und Einwohner der Lausitz haben mitgemacht und tolle und witzige Ideen entwickelt«, sagt Florian Freitag von der Agentur polar 1, die das Spiel entwickelt. Jetzt können die Lausitzer darüber entscheiden, welche der mehr als 130 vorgeschlagenen Orte und Gemeinden es tatsächlich aufs Spielfeld schaffen. Nur für 22 Orte ist Platz. Bis zum 30. April kann auf der Website www.lausitz-spiele.de abgestimmt werden. Jeder hat genau drei Stimmen und kann täglich einmal abstimmen. »Welche Orte es dann tatsächlich aufs Spielfeld geschafft haben, wird zur Präsentation des Spiels in einigen Monaten feststehen«, ergänzt Florian Freitag. Gemeinsam mit Partnern aus der Lausitz wird bis dahin an der Gestaltung des Spiels gearbeitet. So sollen unter anderem bekannte Sehenswürdigkeiten und Fotomotive der Lausitz auf Spielkarton und Spielbrett abgebildet werden.Mehr als 5.000 Menschen haben ihre Ideen für die Gestaltung der Monopoly Edition Lausitz bei den Spieleentwicklern eingereicht. So sind seit der ersten Präsentation im Februar mehr als 130 Lausitzer Orte und Gemeinden zusammengekommen. Neben den…

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»Sterne des Sports« 2021 gesucht

Südbrandenburg. Seit mittlerweile einem Jahr ist im Zuge der Pandemie das Sporttreiben in den Vereinen von Sportdeutschland überwiegend zum Erliegen gekommen. Einerseits zeigt sich der deutsche Sport solidarisch und hält angesichts der Coronakrise inne. Und dennoch ist viel geschehen: Trotz der Pandemie haben viele Vereine Verantwortung übernommen und mit Flexibilität und Kreativität versucht, Menschen durch Alternativen zum Vereinssportalltag in Bewegung zu halten. Diese wertvolle Arbeit soll nun belohnt werden. Seit dem 1. April sind alle Sportvereine in Deutschland wieder aufgerufen, sich für den »Oscar des Vereinssports« zu bewerben und mit ihrem besonderen gesellschaftlichen Engagement ins Rennen zu gehen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken werden erneut den freiwilligen Einsatz für das Gemeinwohl fördern und belohnen. Im gemeinsam initiierten Wettbewerb »Sterne des Sports« sind die Vereine aufgerufen, sich mit ihren vielfältigen Maßnahmen und gesellschaftlichen Projekten zu bewerben. Gesundheit, Bildung, Lebensfreude, Integration, Inklusion, Umweltschutz und spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren sind mögliche Themenfelder. Das entsprechende Online-Formular finden Sportvereine auf den jeweiligen Webseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wer nicht weiß, welche Bank in seinem Umfeld zuständig ist, schaut einfach auf www.sterne-des-sports.de/vereine/bankensuche nach. Das Bewerbungsformular ist zusätzlich über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung erreichbar. Bundesweiter Bewerbungsschluss ist am 30. Juni. Mitmachen können alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, sprich: in einem Landessportbund/Landessportverband, in einem Spitzenverband oder einem Verband mit besonderen Aufgaben.Seit mittlerweile einem Jahr ist im Zuge der Pandemie das Sporttreiben in den Vereinen von Sportdeutschland überwiegend zum Erliegen gekommen. Einerseits zeigt sich der deutsche Sport solidarisch und hält angesichts der Coronakrise inne. Und dennoch…

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Neuer Stellvertreter des Pirnaer OB

Pirna. Glashütte muss sich nun unerwartet einen neuen Bürgermeister suchen, spätestens, wenn Anfang Juli 2021 Markus Dreßler (CDU) seinen Schreibtisch im Rathaus geräumt hat. Das langjährige Glashütter Stadtoberhaupt wird Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Schulen sowie als Bürgermeister Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Pirna. In geheimer Abstimmung während einer Sondersitzung haben die Stadträte der Sandsteinstadt den 45-jährigen Lokalpolitiker mit deutlicher Mehrheit gewählt. Von den insgesamt 26 Stadträten votierten 18 für Dreßler. Acht stimmten für Steffen Caspar, Amtsleiter für Soziales, Schulen und Jugend in der Großen Kreisstadt Freital, den zweiten Bewerber, der es in einem Auswahlverfahren unter insgesamt 19 Kandidaten in die Endrunde geschafft hatte. Der Diplom-Verwaltungswirt wurde 1976 in Freital geboren, ist Vater von vier Kindern und wohnt mit seiner Familie in Schlottwitz. Er ist seit 22 Jahren kommunalpolitisch aktiv und seit 17 Jahren Bürgermeister. Markus Dreßler löst Anfang Juli 2021 Eckhard Lang ab. Der 63-jährige Pirnaer war mit Unterbrechung von 2008 bis 2014 seit 1990 erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Beigeordneter in der Elbestadt. Er beendet diese Tätigkeit zum 30. Juni mit Ablauf seiner Amtszeit und stand für eine Wiederwahl nicht Glashütte muss sich nun unerwartet einen neuen Bürgermeister suchen, spätestens, wenn Anfang Juli 2021 Markus Dreßler (CDU) seinen Schreibtisch im Rathaus geräumt hat. Das langjährige Glashütter Stadtoberhaupt wird Beigeordneter für Stadtentwicklung,…

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