Zeitreise im Zwinger-Kuppelzelt endet bald

Dresden. Wer noch keine Gelegenheit hatte, die Zeitreise ins Jahr 1719 anzutreten, um die Jahrhunderthochzeit des Sohns August des Starken mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha zu erleben, der sollte sich sputen. Die Show "Zwinger Xperience" im Kuppelzelt im Dresdner Zwinger wird nur noch bis Ende Juni zu sehen sein. Ab 1. Juli wird das Zelt abgebaut. Die zehnminütige Reise 300 Jahre zurück führt in den Zwingerhof und zeigt in einer 270-Grad-Projektion u.a. das Reiterballett, das August der Starke für das legendäre Hochzeitsfest seines Sohnes Friedrich August inszenieren ließ und das in das Jupiterfest eingebunden war.  Diese Hochzeit, die vom 2. September bis 12. Oktober 1719 gefeiert wurde, gilt noch heute als glanzvollstes Hochzeitsspektakel, das Europa je gesehen hat. Nur ein Vorgeschmack Die digitale Animation, die seit Ende Juni 2019 im Kuppelzelt zu sehen ist, soll aber nur ein Vorgeschmack sein auf eine viel größere digitale Show. Die wird ab Spätherbst, vielleicht auch erst Anfang des Jahres, in der Bogengalerie des Zwingers zu sehen sein, wenn die aufwändigen Sanierungsarbeiten in diesem Gebäudeteil beendet sind. Dass die nächste "Zwinger Xperience" noch viel aufwändiger und spektakulärer sein wird, verrät Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), aber schon mal. "Wenn wir künftig Besucher in unsere Schlösser holen wollen, dann müssen wir historische Fakten mit neuesten digitalen Möglichkeiten aufarbeiten und erlebbar machen." Wie das geht, ist heute bereits in der Festung Dresden zu sehen, in der im November eröffneten "Festung Xperience".   Die Show im Kuppelzelt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet drei Euro, Zutritt haben derzeit nur maximal 15 Personen. Wer noch keine Gelegenheit hatte, die Zeitreise ins Jahr 1719 anzutreten, um die Jahrhunderthochzeit des Sohns August des Starken mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha zu erleben, der sollte sich sputen. Die Show "Zwinger Xperience" im…

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HC Elbflorenz: Limitiertes Sondertrikot

Dresden. Nach der Saison ist vor der Saison: Gemeinsam mit Ausrüster Kempa sowie dem langjährigen treuen und zuverlässigen Partner TeamBro haben sich die Verantwortlichen des HC Elbflorenz Dresden etwas einfallen lassen: In der Spielzeit 2020/21 wird es ein exklusives und limitiertes Sondertrikot geben im komplett eigenen Design. Das Besondere: Die Fans können mit aufs Trikot. Fans und Unterstützer haben die Möglichkeit, ab 2. Juni 14  Uhr sich ihren Namen auf einen der auf 300 limitierten Plätze auf dem Trikot zu sichern. Dank Sublimationsdruck wird jeder der Namenskäufer,  vergleichbar mit einer Art Wasserzeichen, bis zu drei Mal auf dem Trikot zu lesen und in der kommenden Saison immer fest mit dem Dress verbunden sein. Vereinsmitglieder und Sponsoren haben bereits seit dem 28.Mai ein exklusives Vorkaufsrecht auf einen der 300 Namensplätze auf dem Trikot. Die Aktion soll spätestens 10.Juni um 20:00 Uhr enden.  Sollten die 300 Namen bereits früher gekauft worden sein, ist die Aktion mit dem 300. Namen beendet. So kommt der Name drauf Angeboten wird die Aktion "#allezusammen - alle auf's Trikot" in zwei Varianten: * Paket 1: das Namensrecht (Vor- und Nachname auf dem Trikot) für 99,- EUR. * Paket 2: das Namensrecht (Vor- und Nachname auf dem Trikot) plus 1 Trikot mit Wunschrückennummer und -name für 169,- EUR. Zusätzlich ist es möglich noch bis zu zwei weitere Trikots zu kaufen für je 69,- EUR. Der spätere Ladenverkaufspreis für das Trikot wird 85,- EUR betragen.   Die Bestellung Bestellbar sind die Pakete in der Aktion ab 2.Juni 14 Uhr über ein PDF-Formular auf der Homepage des HC Elbflorenz Dresden: www.hc-elbflorenz.de Vereinspräsident Uwe Saegeling: "Die kommende Spielzeit wird für uns alle eine große Herausforderung und wir wollten gern gemeinsam mit unseren Fans und Unterstützern eine Aktion, mit der wir ausdrücken können, dass wir alle zusammen durch dick und dünn gehen. Die Mannschaft wird neben dem Vereinslogo auch jeden der potentiell 300 Namen mit Stolz auf dem Trikot tragen und das auch auf der Platte unter Beweis stellen." Nach der Saison ist vor der Saison: Gemeinsam mit Ausrüster Kempa sowie dem langjährigen treuen und zuverlässigen Partner TeamBro haben sich die Verantwortlichen des HC Elbflorenz Dresden etwas einfallen lassen: In der Spielzeit 2020/21 wird es ein…

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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Dampfschiffahrt GmbH stellt Insolvenzantrag

Dresden. Die Ereignisse bei der Sächsischen Dampfschiffahrt GmbH überschlagen sich. Nach der kurzfristigen Absage einer ebenso kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am 28. Mai und einer Protestkundgebung der Mitarbeiter der Dampferflotte und ihrer Tochterfirmen am selben Tag herrscht nun Gewissheit: Das Traditionsunternehmen hat am Mittwoch, 3. Juni, Insolvenzantrag gestellt. Ob die Flotte, die Corona-bedingt am 29. Mai mit einem stark verkürzten Angebot, ihren Fahrbetrieb wieder aufnahm und zumindest bis zum 7. Juni fahren wollte, auch in der kommenden Woche mit einem Dampfer und einem Salonschiff auf der Elbe fahren wird, ist derzeit unklar. In einem neu festgesetzten Pressetermin am kommenden Freitag (5. Juni) wollen die Geschäftsführer Karin Hildebrand und Jeffrey Pötzsch erklären, wie es mit der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt weitergeht. Warum kam es zur Insolvenz? 2018 und 2019 waren wirtschaftlich sehr schwere Jahre für die Dampfschiffahrt GmbH. Wegen der enormen Hitze führte die Elbe über Monate hinweg sehr wenig Wasser, so dass die Schiffe größtenteils nur mit eingeschränktem Fahrplan oder gar nicht fahren konnten. So waren die Dampfer zum Beispiel 2019 von 123 möglichen Tagen nur an drei Tagen fahrplankonform im Einsatz. Im vergangenen Jahr sah es ähnlich aus, auch da lag die Flotte wegen Niedrigwasser am Ufer fest. Deshalb erarbeitete die Unternehmensführung im Juli 2019 ein umfangreiches Restrukturierungskonzept, um sich damit vom Freistaat Sachsen zwei Millionen Euro in Form eines Förderkredits zu holen. Das Konzept wurden von den über 400 Kommandantisten (Anteilseigner) und dem Freistaat als größtem Anteilseigner der Flotte bewilligt. Die erste Million wurde gezahlt, die zweite Million sollte Ende Mai von der Freistaat-eigenen Aufbaubank (SAB) überwiesen werden. Doch die SAB zahlte nicht, angeblich weil eine Auszahlung "nicht rechtskonform mit den Förderrichtlinien" sei. Das wiederum bedeutet: Die Mitarbeiter der SDS erhielten im Mai kein Gehalt, Beiträge zu Krankenkassen konnten nicht überwiesen werden, Materialeinkauf ist nur noch gegen Vorkasse möglich. Die SDS strebt nach Aussagen der Geschäftsführung nun ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an. Was sagt Dresdens OB dazu? „Die Sächsische Dampfschifffahrt ist aus unserer Region nicht wegzudenken und ein Kulturgut mit besonders hohem Stellenwert. Leider ist das Unternehmen nicht zuletzt durch anhaltendes Niedrigwasser und jetzt auch die Corona-Krise in erhebliche Schieflage geraten", so Dresdens OB Dirk Hilbert. Sein Vorschlag: Die Sächsische Dampfschifffahrt in den Verkehrsverbund Oberelbe eingliedern. "Der VVO ist heute schon Mehrheitseigner der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mit den entsprechenden historischen Strecken, deren Betrieb wiederum über den Freistaat Sachsen finanziert wird. Ein ähnliches Modell wäre für die Dampfschifffahrt ebenfalls denkbar. Mit einer entsprechenden Finanzierung über Landesmittel könnte der VVO den Erhalt der Streckenverbindung zwischen Meißen und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge absichern. Entscheidend wäre auch, dass der Freistaat Investitionen in die Flotte ermöglicht. Es braucht dringend Schiffe, die auch bei Niedrigwasser einsetzbar sind und Umsätze generieren. Auch ein Linienverkehr im Sinne des öffentlichen Nahverkehrs auf der Elbe halte ich für eine Option zum Erhalt der Dampfschifffahrt selbst."Die Ereignisse bei der Sächsischen Dampfschiffahrt GmbH überschlagen sich. Nach der kurzfristigen Absage einer ebenso kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am 28. Mai und einer Protestkundgebung der Mitarbeiter der Dampferflotte und ihrer…

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