far/gb

Stahlharte Kunst für Riesa

Riesa-Gröba. Riesa steht für Stahl und seit zwei Jahren auch für »stahlharte« Kunst. Jetzt wurden die Werke des 2. Metallbildhauersymposiums fertiggestellt und der Öffentlichkeit präsentiert und ... es soll weiter gehen.

Unter dem Titel »Brücken im Fluss« haben die Künstler Christian Schmit, Johannes Schütz, Sebastian Pless und Jim Whiting auf dem Rittergut Gröba in Riesa ihre Kunstwerke aus Stahl dem interessierten Publikum präsentiert. Sie setzten sich mit dem Thema Stahl, der Stahlindustrie in Riesa und ihrer Rolle im Leben der Menschen auseinander. So entstanden Kunstwerke für die Öffentlichkeit, die im Rahmen des 2. Metallbildhauersymposiums durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen mit 10.000 Euro gefördert wurden. Aber auch viele lokale Firmen waren beteiligt. Einige stahlverarbeitende Betriebe der Region spendeten  Material wie Platten, Rohre, Profile oder unverarbeiteten Schrott für die Kunstwerke.

Im Laufe der Zeit sind so aus vielen Tonnen Material sieben Arbeiten entstanden, die nun dem interessierten Publikum präsentiert werden, bevor sie im Stadtbild von Riesa ihren Platz finden sollen.

Bürgermeisterin Kerstin Köhler war begeistert von der Kreativität mit der die Künstler dem eher spröden Material eine tiefgründige Seele einhauchen konnten. »Es ist wieder gelungen besondere Kunstwerke für Riesa zu schaffen. Jetzt werden wir gemeinsam überlegen, wo sie aufgestellt werden können«, fügt sie an. Mittlerweile ist bereits ein eventueller Skulturenpark an der neugestalteten Elblinie im Gespräch.

Der künstlerische Leiter Christian Schmit sagt: »Wir freuen uns, dass es uns doch gelungen ist, das Symposium auch dieses Jahr zu organisieren. Ich hoffe, dass wir für die Zukunft noch mehr Partner davon überzeugen können, was das Projekt der Stadt und den Menschen hier geben kann. Wir laden alle Menschen herzlich ein, unsere Veranstaltungen zu besuchen und mit uns ins Gespräch zu kommen.«

Einige Skulpuren aus dem Symposium des Vorjahres stehen heute im Stahlwerksgelände. Das Kunstwerk »Resonanz« ist in den vergangenen Wochen sogar Hauprequisit in einem Rekorversuch für das »Guiness Buch der Weltrekorde« (wir berichteten).

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.