Bahnhof nicht barrierefrei

Lauchhammer. Der Bahnhof in Lauchhammer wird grundhaft saniert und erhielt eine Personenüberführung. Diese ist jedoch nicht behindertengerecht ausgerüstet. Es fehlen Personenaufzüge. Die Stadt Lauchhammer hat die Deutsche Bahn mehrfach darauf hingewiesen, dass eine nicht barrierefreie Ausstattung der Brücke zu massivsten Beeinträchtigungen von Menschen mit Behinderung führt. Die Bahn begründet die nicht behindertengerechte Ausstattung mit zu geringen Fahrgastzahlen. Die Behindertenbeauftragte der Stadt Lauchhammer startet im Zusammenwirken mit der Stadt eine Unterschriftenaktion zur Nachrüstung von Personenaufzügen am Bahnhof. Unterschriftslisten liegen in folgenden öffentlichen Einrichtungen aus: Rathaus (Liebenwerdaer Straße 69, Lauchhammer-Süd) Bürgerbüro (Wilhelm-Pieck-Straße 2, Lauchhammer-Mitte)Weitere Listen findet man in teilnehmenden Apotheken und Geschäften in Lauchhammer. Geschäftsinhaber, die ebenfalls eine Unterschriftenliste auslegen möchten, können sich an die Behindertenbeauftragte, Manuela Krengel, 03574/464658, wenden. Die Unterschriftenaktion läuft bis einschließlich 23. August. Danach werden die gesammelten Listen an die Deutsche Bahn übergeben.Der Bahnhof in Lauchhammer wird grundhaft saniert und erhielt eine Personenüberführung. Diese ist jedoch nicht behindertengerecht ausgerüstet. Es fehlen Personenaufzüge. Die Stadt Lauchhammer hat die Deutsche Bahn mehrfach darauf hingewiesen, dass…

weiterlesen

Zusätzliche Impftermine...

Dresden. Am Sonntag, 8. August, 10 bis 16 Uhr, können sich Kurzentschlossene im Alaunpark gegen das Corona-Virus impfen lassen – kostenfrei und ohne Termin. Für den „einfachen Pieks“ am Rande des beliebten Treffpunkts parkt das Impfmobil am Eingang Bischofsweg. Geimpft wird der Impfstoff von Johnson & Johnson. Hier reicht eine Spritze aus. Auch im Angebot ist der Impfstoff von BioNTech. In dem Fall ist ein zweiter Termin nach drei Wochen notwendig. Dieser kann im Dresdner Impfzentrum am Messering wahrgenommen werden. Ein Erinnerungskärtchen wird ausgegeben. Am Montag, 9. August und Dienstag, 10. August, jeweils von 10 bis 17 Uhr, wird ebenfalls kostenfrei und ohne Termin im Johannstädter Kulturtreff geimpft. Zur Auswahl stehen die Impfstoffe von Johnson & Johnson und BioNTech. Bei Johnson & Johnson reicht eine Impfung aus. Bei dem Impfstoff von BioNTech ist eine zweite Impfung notwendig. Auch hier stehen die Termine im Johannstädter Kulturtreff fest: von 10 bis 17 Uhr am Montag, 30. August und Dienstag, 31. August. Mitzubringen sind: Krankenversicherungs-Chipkarte, Personalausweis oder Pass sowie, falls vorhanden, der Impfausweis. Den Aufklärungs- und Anamnesebogen gibt es vor Ort. Die Stadtverwaltung hat eine Vielzahl von Impfaktionen an unterschiedlichen Orten geplant. Informationen dazu gibt es >>HIER<<. Am Sonntag, 8. August, 10 bis 16 Uhr, können sich Kurzentschlossene im Alaunpark gegen das Corona-Virus impfen lassen – kostenfrei und ohne Termin. Für den „einfachen Pieks“ am Rande des beliebten Treffpunkts parkt das Impfmobil am Eingang…

weiterlesen

Vierte Welle ausbremsen

Südbrandenburg. Mit der neuen Umgangsverordnung werden die aktuell bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen in Brandenburg im Grundsatz fortgeführt. Neuerungen gibt es vor allem für Veranstaltungen. Außerdem sind Regelungen für den Schulbereich mit Beginn des neuen Schuljahres am 9. August festgelegt. Die neue Umgangsverordnung tritt an diesem Sonntag, 1. August, in Kraft und mit Ablauf des 28. August 2021 außer Kraft. Grundsätzlich gelten weiterhin die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts, wie zum Beispiel die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen. Sofern dies nicht möglich ist, soll in Innenräumen weiter eine medizinische Maske getragen werden. Eine inzidenzunabhängige Testpflicht soll gerade in den Schulen, aber auch bei Festivals, in Clubs und Diskotheken für mehr Sicherheit sorgen. Für die Bewirtung in Innenräumen von Restaurants, die Beherbergung von Gästen in Hotels und Pensionen, Dienstleistungen und andere Bereiche gilt die Testpflicht weiterhin erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 20. In Brandenburg liegen derzeit alle Landkreise und kreisfreien Städte unterhalb dieses Wertes. Wichtigste Änderungen: Wenn die Verordnung einen Testnachweis vorsieht, sind nun alle Kinder bis zum vollendeten zwölften (statt wie bisher bis zum sechsten) Lebensjahr davon ausgenommen. (Dies ist verantwortbar, da die Kinder für den Schulbesuch sowieso mindestens zweimal wöchentlich getestet werden.) Schule Die Testpflicht in Schulen besteht fort. So sind der Zutritt zur Schule und die Teilnahme am Präsenzunterricht nur erlaubt, wenn an zwei von der jeweiligen Schule bestimmten Tagen pro Woche ein negativer Testnachweis vorgelegt wird (Selbsttests ohne Aufsicht sind weiter zulässig). Das neue Schuljahr beginnt mit zwei Schutzwochen. Das heißt, dass in den ersten beiden Schulwochen nach den Sommerferien (9. bis 20. August) alle Schülerinnen und Schüler, also auch diejenigen der Jahrgangsstufen 1 bis 6, in den Innenbereichen der Schule eine medizinische Maske tragen (außer im Sportunterricht). Ab dem 21. August gilt diese Maskenpflicht - wie bisher - nur für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7. Die Maskenpflicht in den ersten zwei Schulwochen gilt in Abhängigkeit von der Raumnutzung auch in den Innenräumen von Horteinrichtungen. In Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen, Musik- und Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahrschulen) gilt das Abstandsgebot nicht mehr. In allen Einrichtungen sind nunmehr Selbsttest (ohne Aufsicht) zulässig (auch hier: Tests nur erforderlich, wenn regionale Inzidenz sieben Tage über 20 liegt). Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt, dass in den Innenbereichen die Maske abgenommen werden kann, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird. Veranstaltungen Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, etwa im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich, sind unter Auflagen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern möglich. Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 50 Prozent der regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann). In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. In Innenräumen gilt dabei ab einer 7-Tage-inzidenz von 20 eine Testpflicht. Unter freiem Himmel gilt eine Testpflicht für Veranstaltungen mit mehr als 750 gleichzeitig Teilnehmenden. Private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sind unabhängig vom Anlass mit bis zu 100 gleichzeitig Anwesenden unter freiem Himmel und bis zu 50 Gästen in geschlossenen Räumen möglich (Geimpfte und Genesene zählen bei privaten Treffen nicht mit). Bei religiösen Veranstaltungen sowie in Kultureinrichtungen (z.B. Museen, Planetarien, Bibliotheken) kann in geschlossenen Räumen der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter verringert werden. Krankenhäuser und Pflegeinrichtungen In Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen Besucherinnen und Besucher nicht mehr zwingend eine FFP2-Maske tragen, hier reicht künftig eine medizinische Maske.Mit der neuen Umgangsverordnung werden die aktuell bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen in Brandenburg im Grundsatz fortgeführt. Neuerungen gibt es vor allem für Veranstaltungen. Außerdem sind Regelungen für den Schulbereich mit Beginn des neuen…

weiterlesen

Auf ein Date mit Pony Polly

Radeberg. Die Verabredung mit Polly ist für Tessa ganz wichtig. Polly ist ein Pony auf dem Reiterhof Friedrichsthal in Radeberg, der seit vielen Jahren Reittherapien anbietet. So wie die sechsjährige Tessa nutzen auch ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche dieses Angebot. Es wird vom Sonnenstrahl e.V. Dresden Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche vermittelt und in fast allen Fällen durch Spenden des Vereins finanziert. Tessa kommt jede Woche mit ihrer Mutter auf den Reiterhof Friedrichsthal. Bei dem Mädchen war 2019 Leukämie festgestellt worden. Die schwere Krankheit hat Spuren hinterlassen – sowohl in ihrer Motorik und Koordinationsfähigkeit als auch in ihrer Freude, anderen Menschen zu begegnen. Das Pony Polly hilft Tessa auf dem Weg zurück in den Alltag. Der Sonnenstrahl e.V. kümmert sich seit 1990 um krebskranke Kinder und ihre Familien. Das therapeutische Reiten wird in der Nachsorge angeboten. Die kleinen Patientinnen und Patienten schulen ihr Gleichgewicht, kräftigen die Muskulatur durch krankengymnastische Übungen auf dem Pferderücken, stärken die Konzentration und haben bei all dem frische Luft und viel Spaß. Vieles funktioniert auf dem Pferd besserGeschäftsführerin Antje Herrmann weiß: »Vieles, was auf dem Boden nicht geht, funktioniert auf dem Pferderücken viel besser. Am Anfang lernen die Kinder, sich zu konzentrieren und auf die Bewegungen des Pferdes zu reagieren. Irgendwann sind sie dann ganz stolz, auch ein Stück allein reiten zu können.« So verbessert sich nicht nur die Motorik, auch das Selbstbewusstsein der Kinder wird gestärkt. Tessa hat auf dem Pferderücken schon große Fortschritte gemacht und wird die Reittherapie weiter besuchen. Der Erlebnishof Friedrichstal bietet die Reittherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Auch bei geistigen Einschränkungen, Depressionen oder in schwierigen Lebenssituationen kann eine Reittherapie helfen. Antje Herrmann vom Sonnenstrahl e.V. ist dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Reiterhof: »Hier bekommen die Kinder professionelle und liebevolle Hilfe. Um die Reittherapie weiter zu finanzieren, sammeln wir weiter Spenden und freuen uns über jede Unterstützung.« Spendenkonto Sonnenstrahl e.V. IBAN: DE82 8505 0300 3120 1134 32 BIC: OSDDDE81XXX www.sonnenstrahl-ev.org Die Verabredung mit Polly ist für Tessa ganz wichtig. Polly ist ein Pony auf dem Reiterhof Friedrichsthal in Radeberg, der seit vielen Jahren Reittherapien anbietet. So wie die sechsjährige Tessa nutzen auch ehemals krebskranke Kinder und Jugendliche…

weiterlesen