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»Wir sind ein ganzes Team und wollen helfen«

Meißen. Ursula Gleisberg wurde für ihr ehrenamtliches Schaffen ausgezeichnet. Sie erhielt die Annen-Medaille vom Ministerium und einen Riesenbeifall von den Meißner Stadträten.

Viel Beifall erhielt die Chefin der Meißner Kinder- und Familienhilfe, Ursula Gleisberg in der letzten Stadtratssitzung des Jahres 2018. Sie wurde im Oktober mit der Annen-Medaille ausgezeichnet, die Staatsministerin Barbara Klepsch persönlich überreichte. Oberbürgermeister Olaf Raschke dankte Ursula Gleisberg vor allem für ihr jahrzehntelanges engagiertes Wirken für die Meißner Tafel.

Der Landesvorstand der Tafel Sachsen e.V., der dem sächsischen Sozialministerium vier Ehrenamtliche aus dem Freistaat für diese Auszeichnung vorgeschlagen hat, freute sich, dass Ursula Gleisberg zu den Geehrten gehört. Mit ihren mehr als 80 Jahren ist die langjährige Vorsitzende des Vereins Meißner Kinder- und Familienhilfe e.V. emsig in dem Projekt Tafel engagiert. Ob bei der Vermittlung von Sponsoren Kontakten oder der Unterstützung der Tafelkunden bei Problemen mit Behörden ist sie stets präsent. Ursula Gleisberg koordiniert die Abläufe der Meißner Tafel mit den Ausgabestellen Nossen, Lommatzsch und Coswig.

Über Jahre hat sie ein sehr engagiertes Team von ehrenamtlichen Tafelhelfern aufgebaut und stets motiviert. Für sie waren schon immer soziale Verantwortung und Nächstenliebe Ansporn für ihre Arbeit. »Mein Ziel ist ein soziales Meißen in dem Vieles möglich ist und das ist nur mit einem eingespielten und engagierten Team möglich. Ich bin stolz auf meine Mitstreiter, die alle an einem Strang ziehen«, erwidert sie auf ihre Glückwünsche. Auf jeden Fall will sie hoffnungsvoll vorwärts in die Zukunft schauen und nicht immer nur das Negative sehen. »Nur mit Verbesserungsvorschlägen kommen wir weiter, nicht mit Schuldzuweisungen und Verletzungen - auch in Meißen«, sagt sie abschließend.

Übrigens, die Annen-Medaille wurde im Jahre 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin »Anna von Sachsen« (1532 – 1585) gestiftet.

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