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Was müssen Mieter jetzt beachten?

Meißen. Telefonforum des Mietervereins Meißen:

Am 16. April, 10 bis 12 Uhr, erwartet Eyk Schade, Chef des Mietervereins Meißen die Fragen aller Meißner wenn es ums Thema Mieten und Vermieten besonders in den aktuellen Zeiten geht.

  Häufige Fragen zu Corona und Miete

Die Coronakrise ist eine Ausnahmesituation, für einige Mieter kommen zu den gesundheitlichen Sorgen nun die Ängste dazu, ihre Wohnung zu verlieren. In der Krise darf beispielsweise wegen Mietschulden nicht gekündigt werden, dies soll für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis Ende Juni 2020 gelten. Der Mieter soll die ausgefallene Miete sogar bis Ende Juni 2022 nachzahlen dürfen.

In Bezug auf Corona und Miete stellen sich neben der Frage von ausbleibenden Mietzahlungen derzeit aber viele weitere juristische Fragen:

Was passiert, wenn Menschen aufgrund der Coronakrise ein großer Teil ihres Einkommens wegfällt und sie die Miete nicht mehr bezahlen können. Darf der Vermieter dann kündigen?

Haftet der Mieter, wenn er eben wegen Ausgangssperre nicht ausziehen kann?

Welche Rechte hat der Mieter, wenn er wegen Corona nicht einziehen kann?

Wie kann eine Wohnungsübergabe ohne Anwesenheit oder mit Wahrung des Mindestabstands durchgeführt werden?

Positives Beispiel

Es gibt aber auch »FAIRMIETER«, die ihren Mietern die Miete in Zeiten von Kurzarbeit oder gar Kündigung erlassen. Soviel Glück hat beispielsweise der Laden Preisrichter in Großenhain, der einen echten »FAIRMIETER« hat...

Auch wenn, wegen der aktuellen Lage die Geschäftsstelle des Mietervereins Meißen und Umgebung e.V. in der Dresdner Straße geschlossen ist, besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, telefonische Beratungstermine wahrzunehmen: 03521/453602.

 

Schnelle Hilfe:

Zusätzlich soll das WochenKurier-Telefonforum für schnelle Klarheit sorgen und erste Unsicherheiten nehmen.

16.April, 10 bis 12 Uhr, Tel.: 03521/ 469415

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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