Verena Farrar

Sportler bekommen besondere Athletikhalle

Meißen. Ehemalige Schwimmhalle wird zur Sporthalle auf zwei Ebenen

Im Sportkomplex am Heiligen Grund haben die Umbauarbeiten von der Schwimmhalle zur Sporthalle auf zwei Ebenen begonnen. Die Eröffnung wird nächstes Jahr sein.

Gute Nachrichten für den Meißner Sport. Zu der 2013 neu eröffneten Sporthalle und der vom Verein Aikido Dojo Meissen e.V. selbst finanzierten Aikidohalle soll nun ein weiteres modernes Objekt auf dem Gelände an der Goethestraße hinzukommen. Dazu wird die ehemalige Schwimmhalle zur Athletikhalle umgebaut. Sie soll nach der Fertigstellung unter anderem den Sportlern vom Athletikclub Meißen neue Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten bieten. Mitte März hat die mit dem Rohbau beauftragte Firma Raue Bauunternehmung GmbH mit den vorbereitenden Abbrucharbeiten am Schwimmbecken begonnen. Dabei blieben auch zahlreiche Überraschungen für den Architekten und die Bauleute nicht aus. „Die DDR-Bauweise kam völlig ohne spezielle Abdichtung fürs Becken aus. Lediglich Beton trennte Clorwasser und Untergrund, deshalb war das Becken auch nie richtig dicht“, erklärt Architekt Knut Hauswald. Fassade und Dach wurden dagegen bereits während des Ausbaus der Zweifeldhalle im Jahr 2012 saniert.

Im Bereich des ehemaligen Schwimmbeckens sollen nun zwei Gebäudeebenen entstehen. Die verschiedenen Ebenen bleiben erhalten. Die untere Ebene können künftig Kraftsportler und Gewichtheber nutzen, während in der oberen Etage eine multifunktionale Nutzung durch diverse Vereine und Veranstaltungen vorgesehen ist. Auch eine räumliche Verbindung zur Caféteria ist geplant. Bei Gewichterheberwettkämpfen wie dem Pokal der Blauen Schwerter sorgt eine Bühne mit Heberbohle im Giebelbereich der oberen Ebene für die richtigen Startbedingungen. Auch ein mobiler Boxring ist denkbar. Die Umkleidebereiche werden neu angeordnet und saniert. Damit das Aufwärmen vor dem anstrengenden Training nicht zu kurz kommt, wird es zwischen den Umkleidebereichen eine Sauna geben. Ein Vereinsraum bietet genügend Platz für das Organisatorische. Die Halle wird komplett mit neuer Haustechnik ausgestattet. Für die Gesamtmaßnahme sind Kosten in Höhe von 1.6 Millionen Euro geplant. Die SAB fördert den Umbau über das Förderprogramm Investive Sportförderung mit rund 623.200 Euro. Mit der Planung und Umsetzung des Vorhabens hat der Stadtrat das Meißner Architekturbüro Hauswald betraut. Für die Planung der haustechnischen Installationen ist die Klett-Ingenieur-GmbH zuständig.

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36-Jähriger zündet eigene Wohnung an

Niesky. Ein 36-jähriger Mieter erschien am Donnerstagvormittag bei seinem Vermieter in Niesky und gab an, gerade seine Wohnung an der Gerichtsstraße in Brand gesteckt zu haben. Eine Überprüfung vor Ort bestätigte seine Angaben. Dem Bewohner wird nun von der Polizei vorgeworfen, zuvor sämtliche Möbel in seiner Wohnung zusammen geschoben, die Fenster und Türen abgedichtet und alles mit Hilfe von Brandbeschleuniger angezündet zu haben. Aufgrund von Sauerstoffmangel erlosch jedoch das Feuer - nach den Ermittlungen entgegen der Absicht des Beschuldigten -  in der Parterrewohnung von selbst, anderenfalls hätte es zu einem größeren Wohnungsbrand in dem bewohnten Haus kommen können. Die Kameraden der Feuerwehr löschten bestehende Glutnester ab. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden die in dem Mehrfamilienhaus wohnenden Mieter glücklicherweise nicht verletzt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 10000 Euro. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen, ein Brandursachenermittler sicherte Spuren Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ der Ermittlungsrichter heute Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu 15 Jahren.Ein 36-jähriger Mieter erschien am Donnerstagvormittag bei seinem Vermieter in Niesky und gab an, gerade seine Wohnung an der Gerichtsstraße in Brand gesteckt zu haben. Eine Überprüfung vor Ort bestätigte seine Angaben. Dem Bewohner wird nun von der…

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"Ich freue mich auf die Lausitz"

Südbrandenburg. Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im Interview verraten. Der »König von Mallorca«, einst bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins und seit fast 50 Jahren Schlagerstar. Die Begeisterung und der Spaß an der Musik haben dabei nie nachgelassen. Wann hast du deine Musiker-Karriere begonnen? Mit 15 stand ich schon auf der Bühne, als Banjo Spieler in einer Jazzband. Gesungen habe ich da noch nicht, das kam erst viel, viel später. Da war ich viel zu schüchtern.Hat sich das geändert?Ja. Ich bin über die Band The Les Humphries Singers zum Gesang gekommen. Aber auch dort noch im Hintergrund. Geändert hat es sich erst, als ich alleine auf der Bühne stand, mit dem Song » Ein Bett im Kornfeld« und alleine singen musste. Du wolltest ursprünglich keinen Schlager singen? Nein, und auch nicht deutsch. Ich wollte einfach kein Schlager »Heini« sein. Aber mittlerweile find ich es toll. In Deutschland trete ich jetzt auch mit Band auf. In den USA schon lange, aber hier ist das neu. Zu wie vielen Auftritten fährst du im Jahr? Ach, das weiß ich gar nicht. Das nehme ich ziemlich relaxed. Aufhören hätte ich schon vor Jahren können, aber ich habe immer noch Spaß. Und deswegen lasse ich mich immer noch von meinem Büro buchen, aber die meisten Sachen werden abgesagt. Und hier habe ich zugesagt. Denn in der Lausitz, auch in Cottbus war ich schon öfters. Ich habe hier auch zwei Familien, die ich gut kenne, und da freue ich mich drauf. Was macht dich als Musiker so erfolgreich? Na ja, du musst schon Spaß daran haben, an dem was du machst. Das strahlst du dann auch aus. Das ist scheinbar bei mir so gegeben. Auch wenn ich immer noch nervös bin und Lampenfieber habe. Das wird sich auch nie geben, weil ich eben von Haus aus schon ein unsicherer Typ bin. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und merke, dass die Leute meine Musik mögen, dann gehts mir auch gut. Das ist wie eine Selbsttherapie. Und gleichzeitig therapiere ich die Leute mit meiner Musik, natürlich nur die, die auf Schlager und Pop stehen. Ich möchte mit meiner Musik Freude und gute Laune verbreiten. Woher nimmst du deine Energie und was ist das Geheimnis deiner Vitalität? Na ja, ich habe gute Gene, ich rauche nicht, ich trinke nicht. Sport habe ich etwas schleifen lassen, das muss ich mal wieder ändern. Auch auf die Ernährung achte ich nicht großartig. Ich esse zwar kein Junk Food, aber Kuchen darf es schon sein. Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Ist dir ein Bühnenerlebnis in Erinnerung geblieben? Ich bin mal in einem Zirkuszelt aufgetreten. Da stand die Bühne in der Mitte. Drumherum nur Mädels. Plötzlich ist meine Lederhose gerissen. Ich bemerkte es nicht. Zum Glück nur hinten am Gesäß. Auf einmal gab es ein Geschreie, ich wusste zuerst gar nicht was los war. Als ich mich umdrehte, schrien dann immer die, die jeweils hinter mir waren und zeigten auf mich. Mein Gedanke war nur: Was soll ich denn haben? Das war lustig, das werde ich nicht vergessen.  Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im…

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