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Riesaer Vermieter spendiert Eis für Kinder

Riesa. Ein Kindertag ohne Kinderfest aber mit Eiserfrischung - Die Riesaer Wohnungsgesellschaft spendiert zum Kindertag Eis für Mieterkinder.

Es ist der erste Kindertag seit 18 Jahren, der ohne das traditionelle WGR-Kinderfest auskommen muss. „Wir wissen, dass viele Eltern und Kinder den Ausfall der Veranstaltung bedauern und auch wir sind traurig über den Umstand, in diesem Jahr kein Kindertagsfest für die jüngsten Riesaer ausrichten zu können“ erklärt WGR-Geschäftsführer Roland Ledwa. Für die Wohnungsgesellschaft jedoch kein Grund gänzlich untätig zu sein. Das Unternehmen hat bereits im vergangenen Jahr seine Mieter-Kinder in den Sommerferien spontan mit einem Eiswagen in den Wohngebieten überrascht. Die Aktion wurde gut angenommen und deshalb wird auch zum Kindertag am 1. Juni das WGR-Eismobil noch einmal durch die Wohngebiete rollen. „Die Kinder sollen wissen, dass wir trotzdem an sie denken und ihnen eine kleine Freude machen wollen“ so WGR-Mitarbeiterin Susan Eisenreich, die sonst u. a. für die Veranstaltungsplanung und -organisation zuständig ist.

Am Pfingstmontag ist das WGR-Eismobil von 13 bis ca. 18 Uhr mit zahlreichen Eissorten an Bord unterwegs.

So wird´s gemacht:

Zum kostenfreien Eisabholen benötigen alle Leckermäuler bis 14 Jahre lediglich die WGR-MieterCard und einen Eiscoupon. Den Coupon gibt es zum Ausschneiden in der kommenden Ausgabe des Riesaer Amtsblattes oder auf Nachfrage beim Unternehmen. Alle, die kein Anrecht auf ein Gratiseis haben und trotzdem gern naschen, können selbstverständlich zum Preis von 1,00 € pro Kugel auch in den Genuss einer kleinen Erfrischung kommen.

 

Haltepunkte WGR-Eismobil am 1. Juni

Stadtzentrum: Bahnhofstr. 12

13:00 – 13:45 Uhr

Gröba: Oststraße/Ecke Mozartstraße

14:15 – 15:00 Uhr

Merzdorf: Hans-Beimler-Straße

15:15 – 16:00 Uhr

Weida: Zwickauer Straße

16:15 – 17:00 Uhr

 

Pausitzer: Delle Freitaler Straße

 17:30 – 18:15 Uhr

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Ein Sprungbrett für die Pinguine

Hoyerswerda. 2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte sich detailliert bei Experten über bestmögliche Haltungsbedingungen, um zukünftig optimalen Lebensraum schaffen zu können.  So wurde die Anlage in den letzten zehn Monaten für 75 000 Euro umgebaut. Ein Großteil der Investitionssumme wurde durch Spenden von den Versorgungsbetrieben (VBH), dem Verein der „Zoofreunde“ und von Tierfreundin Heike Widanski finanziert. Neben der weltweit einzigartigen Insektenlounge und der neuen Leopardenanlage ist mit der neuen Pinguinanlage dank Sponsoren ein weiteres Highlight im Zoo entstanden. „Wir freuen uns darüber sehr. Der Zoo erhält auch von außen eine gute Rückenstärkung. Wir hoffen, an unsere bisherigen Zuchterfolge anknüpfen zu können. Sind Humboldtpinguine doch akut vor dem Aussterben bedroht“, erklärte der zoologische Leiter Eugéne Bruins. Die neue Anlage verfügt über einen Sonnenschutz, eine Schmutzwasserrinne und eine moderne Filteranlage die ständig für frisches, klares Wasser sorgt. Die Pinguine haben drei verschiedene Bodenuntergründe zur Verfügung. Kies, größere Steine sowie Rasenflächen schaffen natürliche Bedingungen und sorgen dafür, dass die Tiere in ihren Höhlen nahezu immer mit trockenen Federkleid ankommen. Das verhindert Staunässe, schafft ein besseres Raumklima und minimiert die Entstehung von Krankheiten erheblich. „Es gibt kein Patentrezept, um Pinguine gut halten zu können. Ich habe mich intensiv informiert und aus allem das Beste für die Umsetzung mitgenommen“, berichtete Eugéne Bruins über seine intensive Recherchearbeit. Fünf Pinguine warteten am Donnerstagvormittag schon ungeduldig auf die Einweihung ihrer Anlage. Die Tiere stammen aus einem Zoo im französischen Beauval.  Fünf weitere Tiere sind am Donnerstagvormittag ganz „frisch“ aus dem Zoo in Halle nach Hoyerswerda umgezogen. Sie durften als Erstes die neue Anlage in Beschlag nehmen. Pinguin Sveni war der mutigste, erkundete als Erster die neue Anlage und probierte das neue Wasserbecken direkt aus, dass je nach Jahreszeit, auch beheizt oder gekühlt werden kann.  Die anderen Tiere tragen Namen wie Elli, Lisa, Happy, Nick, Pia und Paul. Das zwei Pinguine auch Heike und Caro heißen, also wie die oben bereits erwähnte Sponsorin und eine Tierpflegerin, ist wohl kein Zufall.  Zweimal täglich werden die Pinguine mit Fisch gefüttert. Schaufütterungen müssen wegen der Corona – Pandemie noch ausfallen, sollen aber so bald wie möglich wieder stattfinden.2018 war im Zoo ein trauriges Jahr für die Humboldtpinguine. Achtzehn Tiere sind an einer gefährlichen Pilzerkrankung verstorben. Seitdem stand die Anlage leer und Zoodirektor Eugéne Bruins sammelte mit seinen Mitarbeitern neue Ideen und informierte…

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