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Platzt die Riesaer Seifenblase?

Riesa. Das Seifenwerk Kappus meldet Insolvenz an.

In der vergangenen Woche hat die Kappus-Firmengruppe Insolvenz angemeldet. Davon betroffen ist auch das Traditionswerk in Riesa mit mehr als 80 Mitarbeitern.

Die Produktion in der Kappus Seifen GmbH soll aber unter der Leitung eines Insolventsverwalters planmäßig weiter laufen. Auch Vertrieb und Absatz arbeiten unverändert. Immerhin habe man Aufträge und Lieferfristen zu erfüllen. Der Betrieb will sich - wenn das Gericht zustimmt - aus eigener Kraft selbst sanieren. Die sinkende Nachfrage nach Seifenprodukten sowie die starke Konkurrenz aus Niedriglohnländern habe den Seifenhersteller mit Sitz in Offenbach in wirtschaftliche »Schieflage« gebracht. Auch die Werke in Krefeld und Heitersheim sind davon betroffen.

Kappus hatte das Riesaer Seifenwerk nach der Wende auf persönliche Initiative des damaligen Direktors Dr. Wieland Zeppan 1992 übernommen. Produziert werden seit dem Fest- und Flüssigseifen für Großkunden und Endverbraucher im In- und Ausland.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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