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Neuer Chefarzt übernimmt Urologie

Riesa. Das Elblandklinikum Riesa verabschiedet Urologie-Chefarzt Dr. Hans-Dieter Illig. In seine Fußstapfen tritt PD Dr. Stefan Zastrow aus Dresden.

Nach 37 Jahren im engagierten Einsatz für das Riesaer Klinikum und nunmehr 17 Jahren als Chefarzt der Klinik für Urologie tritt Dr. Hans-Dieter Illig in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger konnten die Elblandkliniken PD Dr. Stefan Zastrow gewinnen. Der 47-Jährige wechselte vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden nach Riesa.

Rückblick

Weit mehr als 30 Jahre hat Dr. Hans-Dieter Illig den Geist im Riesaer Klinikum mitgeprägt. Nach Abschluss seines Medizinstudiums erwarb er im Verlauf seiner Tätigkeit am Riesaer Klinikum den Facharzttitel für Urologie. Zunächst als Stationsarzt, später als Oberarzt, übernahm er zunehmend leitende Tätigkeiten, bis er 2001 schließlich zum Chefarzt der Klinik für Urologie berufen wurde. Nicht nur um die Ausbildung junger Fachärzte hat er sich verdient gemacht. Er war sowohl ein den Patienten zugewandter, Vertrauen gebender Arzt, als auch ein interdisziplinär sehr geschätzter Kollege. Besonders auf Grund seiner hohen fachlichen Kompetenz in der Behandlung des Prostatakarzinoms hat er ohne großes Aufsehen innovative Veränderungen auf den Weg gebracht. Das Team um Dr. Illig behandelt in hoher Qualität nahezu das gesamte Spektrum der Urologie und erfreut sich in der ganzen Region eines guten Rufes.

Blick in die Zukunft

Sein Nachfolger PD Dr. Stefan Zastrow indes freut sich, seine vielfältigen Qualifikationen und sein Know-how in die Klinik einbringen zu können. „Ich freue mich, eine über viele Jahre gut etablierte Klinik mit einem motivierten Team übernehmen zu können. Mein Ziel ist es, eine breite und fundierte urologische Versorgung für unsere Patienten im Landkreis anbieten zu können“, so Zastrow.

Ein Schwerpunkt dabei soll der Ausbau der operativen und medikamentösen Therapie von urologischen Tumoren sein. Dort möchte er sein Wirken besonders auf innovative Operationsmethoden, die Schlüssellochchirurgie, sowie moderne Medikamente wie zum Beispiel neue Immuntherapien richten. „Ziel ist es, jedem Patienten ein individuelles und maßgeschneidertes Therapiekonzept anzubieten.“, erklärte PD Dr. Zastrow. Einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt seiner Arbeit sieht er in der Kooperation mit dem nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen in Dresden (NCC).

Wer ist der »Neue«

PD Dr. Stefan Zastrow, geboren und aufgewachsen in Dresden, absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Humboldt Universität in Berlin. Seine klinische Ausbildung führte ihn unter anderem nach Nürtingen und Frankfurt am Main. Seit 2003 war er in der Klinik und Poliklinik für Urologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden tätig, wo er sich unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. M. Wirth im Bereich der Urologie besondere Expertisen erwarb u. a. als geschäftsführender Oberarzt und Verantwortlicher für die Nierentransplantation. Im Jahr 2010 wurde er zum Oberarzt ernannt. Jetzt folgte er dem Ruf als Chefarzt nach Riesa.

Für den Ärztlichen Direktor, PD Dr. Michael Dechant, steht fest: „Mit seiner ausgezeichneten fachlichen Qualifikation ist PD Dr. Zastrow die ideale Besetzung für die Region. Wir sind uns sicher, dass er die erfolgreiche Arbeit, das breite Leistungsspektrum sowie die überregionale Bedeutung der Klinik für Urologie fortführen und weiter ausbauen wird.“

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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