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Neue Schiefer müssen her

Riesa. Hirschstein: Immer wieder fallen einzelne Schiefer von den Dächern der Boritzer Kirche und des Turmes. Für die Reparatur hofft die Gemeinde auch auf Fördermittel des Bundes.

Eindrucksvoll und mit vor Begeisterung flammenden Worten stellte Pfarrerin Dr. Christiane Fischer die Kirche in Boritz in den vergangenen Tagen einem besonderem Besucher vor. Der ehemalige Bundesminister Dr. Thomas de Maiziere war in seinem Wahlkreis unterwegs und wollte sich vor Ort selbst davon überzeugen, dass die erwünschten Fördermittel für das Kirchendach und den Turm wirklich benötigt werden. Die fehlenden Dachschiefer sprachen für sich und waren auch dem Politiker nicht entgangen, dennoch wünschte er sich ein anschauliches Argument, warum Boritz wichtiger als jede andere Gemeinde im Bundesgebiet sei? Ein unschlagbares Argument ist das Alter des Kirchenstandortes in Boritz. »Seit fast 1.000 Jahren gibt es in Boritz am Dorfrand und der Elbe zugewandt ein Gotteshaus«, erklärt eine Boritzerin mit Blick auf den charakteristischen Turm der Kirche. Damit ist Boritz das älteste Dorf Sachsens!

Die jetzige Kirche wurde 1754/55 an Stelle der Vorgängerkirche errichtet. Durch beide Hochwasser 2002 und 2013 wurde das Gotteshaus überflutet und immer wieder hergerichtet. Jetzt hofft die Gemeinde auf Geld aus dem Förderprogramm des Bundes. Übrigens, das Besondere am Turm sind die beiden Figuren Petrus und Paulus, die aus französischem Muschelkalk gefertigt wurden.

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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