vf

Nächstes Jahr wird die Schwimmhalle saniert

Riesa. Riesa erhält Fördermittel für die Sanierung des Hallenschwimmbades. Im nächsten Sommer wird gebaut.

Die Freude bei Stadtwerkechef René Röthig (l.), Oberbürgermeister Marko Müller (2.v.r.) und Landtagsabgeordneter Geert Mackenroth (r.) war groß, als Innenstaatsekretär Prof. Dr. Günther Schneider den Fördermittelbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro für die Sanierung des Riesaer Hallenbades übergeben hat.

Für den nächsten Sommer werden die Bauarbeiten an der Lüftungstechnik, Umkleidekabinen, Außenfassade und Dach, Bad-Technik sowie eine Energetische Sanierung erledigt. Geplant sind für die Hauptarbeiten, zu denen das Schwimmbad geschlossen sein wird, etwa acht Wochen. »Wir hoffen, uns reicht zum Umbau die Sommerschließzeit und wir erleben keine großen Überraschungen«, sagt René Röthig. Immerhin ist die Schwimmhalle für die Region unverzichtbar: Vereinsleistungssport, Schwimmlernkurse, Schulschwimmen und Breitensport für viele Menschen wird angeboten.

Bereits 2017 hatten die Stadtwerke als Eigentümer den Fördermittelantrag gestellt und wurden im vergangenen Jahr vertröstet. Das Gute daran, die Sportförderrichtlinie des Landes wurde geändert. Jetzt gibt es sogar 50 Prozent Unterstützung für den Bau. 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

Bautzen. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann versucht, mit organischem Schwefel eine Bleilegierung zu trennen. Seinen Angaben nach sei er Hobbychemiker und Buntmetallsammler. In der Wohnung befanden sich neben Unmengen von Gesteinen und Metallen auch verschiedene Chemikalien in diversen Behältnissen. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Wohnung in einem sehr schlechten Zustand und in der Küche stark verrußt. Der Bewohner erklärte das mit einer Verpuffung, zu der es um Pfingsten bei seinen Experimenten gekommen sei. Die hinzugerufene Feuerwehr überprüfte mit Spezialkräften die Wohnung und die gelagerten Chemikalien. Eine Messung ergab, dass keine gesundheitsgefährdenden Stoffe ausgetreten waren. Eine Gefahr für Anwohner bestand nicht. Die Beamten sicherten die Wohnung. Kriminalisten übernahmen die Ermittlungen. Verbotene Substanzen konnten nach ersten Überprüfungen nicht festgestellt werden. Die Maßnahmen der Polizei dauern an. Am Montagvormittag erfolgte durch die Feuerwehr Bautzen und eine Spezialfirma die Beräumung der Wohnung.Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Wendischen Straße in Bautzen rief am Sonntagnachmittag die Polizei, weil es aus einer Nachbarwohnung verdächtig nach Schwefel roch. Der 47-jährige Mieter dieser Wohnung bekam daraufhin Besuch von der…

weiterlesen