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Eggerts Ostwind- Im Gespräch

Sachsen. Staatsbesuche in Berlin, vielleicht mit Ausnahme des US- oder des russi­schen Präsidenten, finden gemeinhin wenig Be­achtung in der deutschen Öf­fentlichkeit. Es gibt die Bilder vom Abschrei­ten der Ehren­kompanie, vom Händeschütteln, dazu eine kurze Inhaltsangabe über das, was mit dem Gast zu besprechen war, wobei das Publikum ge­witzt genug ist, anzuneh­men, nicht nur darüber sei geredet worden. Der Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Erdogan wirbelte da schon mehr Staub auf. Nicht nur, dass es diverse Proteste dagegen gab, ein Erdogan-kritischer Journalist aus einer Pres­sekonferenz mit der Bun­deskanzlerin abgeführt wurde, dass Erdogan-Begleiter bei anderer Gelegenheit Journalisten nach ihren Fragen fragten – auch das Staatsbankett geriet leicht aus dem Ruder, weil es Erdogan gefiel, seine Gastgeber zu verdächtigen, Heerscharen von Terroristen zu beherbergen. Na gut, we­nigstens hat der Mann die Bundesrepublik nicht wieder als Naziland beschimpft, wird mancher sagen. Doch das ist noch keine Antwort auf die Fra­ge, warum Erdogan über­haupt mit allem Staats­pomp empfangen wurde. Dass es wichtig sei, im Gespräch zu bleiben? Das wussten wir schon. Nicht wussten wir allerdings: Es gab deutschen Sauerbra­ten beim Gespräch.Staatsbesuche in Berlin, vielleicht mit Ausnahme des US- oder des russi­schen Präsidenten, finden gemeinhin wenig Be­achtung in der deutschen Öf­fentlichkeit. Es gibt die Bilder vom Abschrei­ten der Ehren­kompanie, vom Händeschütteln, dazu eine kurze…

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