Andre Schramm

Meißen: Radweg mit Top-Bedingungen

Meißen. Der Elberadweg auf Meißner Flur (rechtselbisch) wurde in den letzten drei Monaten grundlegend erneuert. Nun kommen auch Skater auf ihre Kosten.

Ursprünglich sollte der Radweg im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung nur geflickt werden. "Allerdings stellte sich schnell heraus, dass das ziemlich kompliziert werden würde", sagte Oberbürgermeister Olaf Raschke.

Sechs Kilometer

Vor allem das Hochwasser 2013 hatte der beliebten Radelstrecke hier und da zugesetzt. Man einigte sich schließlich darauf, die sechs Kilometer auf städtischem Territorium komplett einer Erneuerung zu unterziehen. So hatte die STRABAG AG Meißen seit Mitte März u.a. ausgespülte Pflasterabschnitte gegen Asphaltbefestigungen ausgetauscht, Risse in der Fahrbahn verfugt, demolierte Geländer erneuert und fehlende Pflasterrandstreifen ersetzt.  Auf besonders stark beschädigten Abschnitten wurde die Schwarzdecke komplett erneuert. Der Ersatzneubau für die Brücke im Winterhafen soll nächstes Jahr folgen. "Damit kann Meißen den Radlern nun Top-Bedingungen bieten und nicht nur denen", sagte Raschke.Kosten: 200.000 Euro.

Biergärtner gesucht

Für den Radweg auf der andere Elbseite sucht die Stadt derzeit einen Pächter, der Interesse hat, die "Radlerrast" (nahe des ehemaligen Schiffes) zu bewirtschaften. "Vorstellbar wär ein saisonaler Biergarten. Die Anschlüsse in dem Häusschen sind jedenfalls vorhanden", sagte Raschke.

Angeradelt (v.l.): Martin Schuster (Bauamt), Matthias Heinze (Planungsbüro BSI), OB Olaf Raschke und Ullrich Jackstien (STRABAG Meißen).                           Foto: Schramm

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