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Mehr Masken für die Klinik

Riesa. Umgestellt hat sich in diesen besonderen Tagen auch Ines Siegel. Die Hobbynäherin ist von Puppenstrumpfhosen auf Masken umgestiegen.

Die Nähmaschine summt im Wohnzimmer von Ines Siegel jetzt noch ein bisschen mehr als in normalen Zeiten. In der Situation der Corona-Krise ist die zweifache Mutti auf das Nähen von Schutzmasken umgestiegen.

Die Anleitung war schnell umgesetzt, jetzt wird allerdings das Material knapp. Wer helfen kann, bitte bei Ines Siegel melden. Die ersten 50 Mundschutz-Masken wurden am Wochenende bereits an die Uniklinik Dresden in der Intensivstation und Kinderkrebsstation übergeben. Weitere sollen schnell folgen.

Bis vor Kurzem hat die frischgebackene Mutti im heimischen Wohnzimmer Puppenstrumpfhosen genäht. Los ging es nach der Online-Anleitung zum Selbstzweck für die Puppen ihrer Tochter, dann ihrer Freundinnen... Mittlerweile sind einige von den modischen Strumpfhosen für ihre Puppen begeistert. Die Modelle sind dabei sehr vielseitig, entstehen sie doch aus den zu klein gewordenen Söckchen ihrer Kinder und auch kaputten Socken der Erwachsenen. »Mittlerweile bekomme ich auch Sockenspenden von vielen Unterstützern, die wollen dass die kleinen Strumpfhosen weiter entstehen«, erklärt Ines Siegel. Verkauft werden sollen die Strumpfhosen auf Flohmärkten und bei Kita-Festen. Der Erlös soll vollständig an Kinderhilfsprojekte, z.B. das Kinderheim Strehla und das Kinderhospiz »Bärenherz«, gespendet werden.

Material gesucht!

Dringend benötigt wird Material und Zubehör zur Maskenherstellung, wie Gummilitze, Schrägband, 100 % kochfester Baumwollstoff (DDR-Bettwäsche oder Tischdecken)

Kontakt: 0174/1668931

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

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