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Landkreis Meißen rüstet sich...

Weitere Ressourcen werden erschlossen

Meißen. Die Situation auf den Straßen auch im Landkreis Meißen hat sich am Wochenende wesentlich verändert, so die Einschätzung des Krisenstabes „COVID-19“ am Sonntag.

„Es waren keine Treffen auf Plätzen oder in Parkanlagen zu beobachten, auch große Gruppen Spaziergänger hat es nicht gegeben“, so Landrat Arndt Steinbach. Dieses konsequente und verantwortungsvolle Verhalten der Landkreisbewohner müsse sich auch in den nächsten Wochen fortsetzen. Derzeit gibt es im Landkreis 24 positiv getestete Personen, die Zahl der Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, liegt bei etwa 300. Kein COVID-19-Patient muss aktuell stationär behandelt werden. Zur Wochenendbilanz gehören auch 250 Tests ohne Befund. Trotz dieser stabilen Lage, die sich allerdings stündlich ändern kann, werden weitere Ressourcen etwa zur Behandlung schwerstkranker Patienten wie den Testmöglichkeiten erschlossen. Der Leiter Notarzt Oliver Hensel informierte den Krisenstab über die Zahl an Beatmungsplätzen von derzeit 85, verteilt auf den Landkreis: „Damit verfügen wir über eine große Anzahl an Intensivplätzen mit Sauerstoffversorgung.“ Zum Konzept gehört ferner eine weitere Infektionsambulanz, die die Kassenärztliche Vereinigung (KV) einrichten wird. Zunächst war der Standort unklar, bis die Elblandkliniken mit ihrem Krankenhaus in Meißen eine Verknüpfung mit der eigenen Ambulanz sowie Station COVID-19 angeboten haben. Inzwischen sind die räumlichen Voraussetzungen für die KV-Einrichtung geschaffen. Dazu gehören zwei Zelte für den Durchlauf der Testpersonen und ein Container, wo die Tests durchgeführt werden. Der Vorstand der Elblandkliniken Frank Ohi informierte den Krisenstab über die Kooperation mit dem Krankenhaus Meißen: „Die Testmöglichkeiten auch der Klinik sollen gemeinsam genutzt werden. Und die stationäre Behandlung an einem Ort, also dem Krankenhaus Meißen, ist von Vorteil für das medizinische Personal wie die Patienten.“ Die KV wird in der nächsten Woche ihr Konzept „Infektionsambulanz in Meißen“ vorstellen. Besorgte Nachbarn der Elblandkliniken sind hiermit informiert, dass es sich bei der medizinischen Interimslösung um kein Notkrankenhaus handelt. Die beiden Zelten sind ausschließlich für den Wartebereich vor sowie den Durchgang der Patienten nach erfolgtem Test aufgebaut. Vorbildlich arbeitet der Rettungsdienst. Das zuständige Amt für Brand-, Katstrophenschutz und Rettungswesen unter Leitung von Ronald Voigt prüft stetig die Einhaltung der Hilfsfristen: „Aktuell gibt es hier keine Probleme“´. Das Gesundheitsamt bedankt sich bei den Hotelbeitreibern im Landkreis, die ihre momentan geschlossenen Häuser für die Quarantäne anbieten. Allerdings sind Hotels aufgrund der engen Räumlichkeiten dafür wenig geeignet. Die häusliche Quarantäne bietet mehr Abstand und größere Isolation. Alle Hilfsangebote werden genau geprüft. Geplant ist, die Sperrmüll – und Schadstoffentsorgung im Landkreis Meißen auszusetzen.

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