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Kein Grund Haustiere auszusetzen

Riesa. In Zeiten von Corona sind viele Tierhalter verunsichert, wie sie mit ihren Haustieren umgehen sollen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e. V. (ZZF) gibt Rat in dieser Angelegenheit.

Während der Corona-Krise quälen auch Tierhalter viele Fragen: Kann mein Haustier an Covid-19 erkranken? Können die Tiere das Virus womöglich auf Menschen übertragen? Was mache ich mit meinem Hund oder meiner Katze, wenn ich selbst unter Quarantäne stehe?

Keine Panik

Der Biologe und Fachreferent Haustiere beim ZZF, Dr. Stefan Hetz, beruhigt die Tierbesitzer: »Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht bislang keinen Grund, Haustiere aus Angst vor Ansteckung auszusetzen oder ins Tierheim abzugeben.«

Keine Übertragung

Eine Übertragung des Corona-Erregers von Hunden und Katzen auf Menschen ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bekannt. Der Kontakt von gesunden Menschen zu Haustieren ist laut Friedrich-Loeffler-Institut unbedenklich. Auch eine Infektion der Tiere durch erkrankte Halter wurde wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen. Dennoch sollte man bestimmte Hygieneregeln beachten. »Es reicht, vor dem Kontakt mit dem Tier die Hände gründlich mit Seife oder Spülmittel zu waschen, den Hund nicht zu küssen oder ihn zu umarmen«, meint Dr. Hetz. Bei Zierfischen gilt allerdings Vorsicht. Bevor ins Aquarium gegriffen werden kann, müssen alle chemischen Rückstände auf den Händen gründlich entfernt werden.

Soziales Umfeld

Die Tiere infizierter Besitzer sollten nicht aus ihrem sozialen Umfeld gerissen und erst recht nicht ins Tierheim gebracht werden. In Quarantäne befindliche Tierhalter können beim Gassi gehen auf Freunde und Verwandte setzen. In sozialen Foren werden immer mehr Gassi-Dienste privat angeboten.

Bewegung wichtig

Auf ausgedehnte Spaziergänge mit den Vierbeinern sollte auch in Zeiten von Corona nicht verzichtet werden. Es befriedigt ihren Bewegungsdrang und stärkt die Immunkräfte. Und damit sich der Hund beim Spazierengehen nicht mit Erregern jeglicher Art infiziert gilt die Regel: Vierbeiner davon abhalten, an anderen Tieren oder deren Ausscheidungen zu schnüffeln oder sie gar zu essen. Wer darauf achtet, übersteht die Krise gemeinsam mit seinem tierischen Freund.

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

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Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

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