vf

Guten Chancen fürs Kaffee Starke

Riesa. Stadt und WGR bringen die Sanierung des einstigen Traditionsgeschäftes auf den Weg. Nur eine Rösterei wird es wohl nicht mehr werden....

Die Zukunft des früheren Geschäftes Kaffee-Starke bekommt Konturen. Nach langen Diskussionen soll die einstige Kaffeerösterei am Rathausplatz und spätere An- und Verkaufsstelle bis 2020 saniert und dann als Treffpunkt für Bürger und Vereine genutzt werden.

Nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrats hat die Verwaltung um Oberbürgermeister Marco Müller beim Bund und einen Antrag auf Fördermittel aus dem Programm »Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur« eingereicht. Hauptnutzer wird dann der SC Riesa sein. Dessen »Hauptquartier« an der Freitaler Straße ist in die Jahre gekommen und ein teurer Energiefresser. Folglich sucht der SC eine neue Perspektive. Noch ist nichts konkret, aber nach ersten Ideen für Kaffee-Starke könnten dort ein Vereinstreff entstehen und Veranstaltungen im Kultur- und Sportbereich stattfinden.

Im Obergeschoss werden Wohnungen entstehen. Die Immobilie gehört der Wohnungsgesellschaft Riesa (WGR), den Fördermittelantrag muss aber die Kommune stellen. Die Stadt überweist deshalb für die Rekonstruktion rund 1,06 Millionen Euro an die WGR. 45 Prozent der förderfähigen Kosten kämen über das Bundesprogramm wieder herein.

Die WGR, so hat es deren Aufsichtsrat beschlossen, wird im Gegenzug eine Ausschüttung in Höhe des Zuschusses an ihre Gesellschafterin »Stadt Riesa« zurückzahlen.

Der Entschluss steht: Sollte man mit dem Fördermittelantrag keinen Erfolg beim Bund haben, wird trotzdem gebaut. 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Schwerer Unfall auf der A4 - Drei Verletzte

Kodersdorf. Bei einem Unfall auf der A4 Richtung Dresden wurden am Samstagabend drei Menschen schwer verletzt. Kurz nach der Anschlussstelle Görlitz berührten sich ein Mercedes und ein Suzuki. Beide Fahrer verloren die Kontrolle, kamen nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlugen sich. Der 35-jährige Mercedes-Fahrer verließ zunächst zu Fuß die Unfallstelle, stellte sich jedoch später einem Anwohner eines Dorfes in der Nähe der Unfallstelle. Ein bei ihm durchgeführter Alkoholtest brachte das Ergebnis von umgerechnet 0,96 Promille. Außerdem ist der Mann nach eigenen Angaben nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Fahrer und die Insassen des Suzuki (m/28, w/30, w/2) wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf zirka 50000 Euro. Zur Suche nach dem flüchtigen Fahrer kam neben einem Fährtenhund auch der Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Autobahn war für rund sechs Stunden voll gesperrt. Die Polizei wurde durch die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf und dem Technischen Hilfswerk unterstützt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Unfallaufnahme und weitere Bearbeitung übernommen.Bei einem Unfall auf der A4 Richtung Dresden wurden am Samstagabend drei Menschen schwer verletzt. Kurz nach der Anschlussstelle Görlitz berührten sich ein Mercedes und ein Suzuki. Beide Fahrer verloren die Kontrolle, kamen nach rechts von der…

weiterlesen