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Futter in der Hebelei wird knapp

Meißen. Tierpark braucht dringend Hilfe - Ohne Besucher keine Einnahmen.

»Das Tierfutter wird nur noch wenige Tage reichen, wenn keine Unterstützung von der Gemeinde oder vom Staat kommt, wissen wir nicht, was wir machen sollen?!« erklärt Tierpark-Leiter Sven Näther.

Bereits mit dem Start ins neue Jahr schlitterte der Tierpark am Elbufer in die roten Zahlen: Verursacht durch eine Dauerbaustelle auf dem Fahrradweg zwischen der Hebelei und Niederlommatzsch, die sich von Ostern 2019 bis nach den Herbstferien 2019 zog und trotz milden Spätherbst und Wintertemperaturen ins neue Jahr verschleppt wurde. Sie blockierte auch die Umsetzung des ersten Bauernmarktes 2020.

Dann gab die erst neu durch Fördermittel angeschaffte Tierparkpumpe zur Wasserversorgung ihren Geist auf. Da die Pumpe der Gemeinde Diera-Zehren gehört, gibt es seit dem Streit um die Reparatur- und Neubeschaffungskosten von 2.000 Euro. »Es wäre aus unserer Sicht zu mindestens zu erwarten, dass die Gemeindeverwaltung als Verursacher der wirtschaftlichen Schieflage durch die Baustelle, wenigsten hilft und sich um eine Lösung bezüglich der Pumpe bemüht«, sagt Sven Näther enttäuscht.

Darüber hinaus müsste dringend ein Wolfsschutzzaun gebaut werden, da bereits ein Wolf in der Nähe Schafe gerissen hat. Obwohl es Fördermittel für jeden noch so kleinen Schafhalter bis zu 100 Prozent gibt, verweigert der Freistaat die Förderung und den Schutz des wertvollen Tierbestand im Elbe-Tier-Park Hebelei mit der Begründung, dass es für einen Tierpark diese Förderung nicht gibt! Nach einer Beratung durch Wolfszaunexpertin Annett Lindau von der Melktechnik-Center Mittelelbe GmbH Zahna würde ein Zaun für die Hebelei rund 3.500 Euro kosten.

»Unter diesen Bedingungen wäre eine gute Saison wichtig für uns«, so Näther weiter. Jetzt musste der Elbe-Tier-Park Hebelei wegen der Corona-Bedrohung auch schließen. Ohne Einnahmen wird das Tierfutter in den kommenden Tagen knapp. Wem es möglich ist, bitte den Elbe-Tier-Park Hebelei in der Corona-Krise helfen:

Spendenkonto: Elbepark Hebelei

IBAN: DE04 8505 5000 3100 0050 65

BIC: SOLADES1MEI

Sparkasse Meißen Verwendungszweck: Hilfe für den Tierpark

Tierpatenschaft: www.tierpark-hebelei.de/index.php

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Familienzentrum bietet Einkaufsservice an

Freital. Die aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen besonderen Service an. „Wir gehen für Risikogruppen, das heißt Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen in Quarantäne aber auch für Alleinerziehende in Freital und Umgebung einkaufen“, erzählt Katrin Hollube, Leiterin des Familienzentrums. Gemeinsam mit der Koordinatorin der Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe Martina Siegert und weiteren ehrenamtlichen Helfern des Familienzentrums notiert sie die Einkaufswünsche der Betroffenen und bringt ihnen das Gewünschte nach Hause. Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, meldet sich von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351/6441539 oder im Notfall außerhalb dieser Zeiten unter 0176/55635104 und gibt seinen Einkaufszettel durch. Unter 0176/55635104 werden auch Einkaufsanfragen per WhatsApp bearbeitet. Am darauffolgenden Tag werden die Einkäufe geliefert, die an der Haustür bar bezahlt werden. Aktuell werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die zeitliche Kapazitäten haben, über einen eigenen PKW und Handy verfügen und nicht zu einer Risikogruppe gehören. Interessenten melden sich ebenfalls unter den genannten Telefonnummern. Wer einfach mal jemanden zum Reden braucht, kann diese Telefonnummern auch wählen. Die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums haben ein offenes Ohr und vermitteln gegebenenfalls hilfreiche Kontakte. Claudia TracheDie aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen…

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"Spieltrieb" – Ausstellung im Rathaus Heidenau

Heidenau. Voraussichtlich ab 20. April ist im Rathaus Heidenau eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Spieltrieb“ zeigen Pedro und Brigitta M. Arnold ihre Arbeiten. „Von mir werden etwa 90 Zeichnungen  verspielter Tiere zu sehen sein, die ein Musikinstrument oder auch mit anderen Dingen, zum Beispiel Spaghetti spielen“, erzählt Peter Götz, alias Pedro. Ergänzend dazu stellt Brigitta M. Arnold rund 50 ihrer Werke aus, Buntstiftzeichnungen sowie Bilder, die sie mit alkoholischer Tinte gezeichnet hat. Sie spielt gern mit den verschiedenen Techniken, Farben und Formen. Besonders die Wirkung der alkoholischen Tinte fasziniert sie: „Diese Tinte macht was sie will. Man muss sich oft überraschen lassen, was daraus wird. Der Farbe bei ihrem Spiel zuzuschauen, begeistert mich.“ Während Brigitta M. Arnold in Sachsen aufgewachsen ist und schon viele Jahre in Dohna lebt, ist Pedro erst vor rund anderthalb Jahren nach Pirna gezogen. Er stammt aus Südbaden und lebte zuletzt in Stuttgart. „Vor etwa 19 Jahren habe ich den Entschluss gefasst, mich eines Tages ganz der Kunst zu widmen“, erzählt Pedro. „Darauf habe ich gezielt hingearbeitet und gespart. Vor anderthalb Jahren war es dann soweit, dass ich meinen Plan in die Tat umsetzen konnte.“ Seit Anfang der 1990er Jahre reiste er als Ingenieur beruflich oft nach Sachsen und war sowohl von der Architektur einzelner Städte, wie Meißen und Pirna begeistert, aber auch von der Natur. „Die Sächsische Schweiz und die Elbe sind für mich als Künstler inspirierend.“ Bereits als Kind interessierte er sich für ernste Kunst. Sein Kunstlehrer in  der dritten Klasse hatte großen Anteil daran. Pedro ist als Kind mit Papier aufgewachsen, da sein Vater als Schriftsetzer eine eigene Druckerei besaß. Mit den Jahren entwickelte sich Pedro zu einem kabarettistischen Zeichner. Er zeichnet sowohl gegenständliche Bilder, als auch Karikaturen, wobei Tiere bei ihm im Mittelpunkt stehen. Mit Tusche, Aquarell- und Acrylfarben, aber auch mit Farbstiften und Eddings lässt er seine teils witzigen teils ernsten  Karikaturen Strich für Strich entstehen. Mit der Zeit ist der „Rabe“, von ihm unbeabsichtigt, sein Markenzeichen geworden. „Raben sind faszinierende Vögel, mit denen man vom Gesichtsausdruck her vielfältig arbeiten kann“, erklärt er. Mitte 2019 hat er auch die Sächsische Schweiz zeichnerisch erobert. Dem voraus gingen in den letzten Jahren zwei mehrtägige Wanderungen entlang des Malerweges sowie der Sächsischen Weinstraße von Pirna nach Meißen.  2019 zeigte er im Pirnaer Rathaus unter dem Titel „Pedro stellt sich vor“ bereits 100 seiner Bilder. Er ist Mitglied im Kunstverein Sächsische Schweiz und einer der 14 Künstler, die seit Ende Februar die Galerie Vielfalt in Pirna betreiben. Brigitta M. Arnold ist Vorsitzende des Kunstvereins und Initiatorin dieser Gemeinschaftsgalerie. Seit 2003 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, nachdem sie mehrjährige Studien und praktische Arbeiten im Bereich Gemälderestaurierung absolviert hat. Neben den Buntstiftzeichnungen in kleinen Formaten, in die sie viel Zeit und Energie steckt, stehen große Wandmalereien, die sie seit vielen Jahren für öffentliche und private Auftraggeber umsetzt. Diese sind aufgrund der Größe nicht nur künstlerisch sondern auch körperlich eine Herausforderung. Außerdem beschäftigt sie sich mit Schmuckgestaltung. „Ich sammle gern Naturobjekte, wie Muscheln, Steine oder Treibholz am Strand“, irgendwann habe ich mir überlegt, dass ich daraus auch etwas gestalten könnte. Neben Ketten und Ohrringen, probiert sie sich aktuell an Lampen aus Peddigrohr, Treibholz und Seidenpapier. Wer ihre Arbeiten genauer kennenlernen möchte, besucht sie einfach in ihrem Atelier in Dohna, sobald das wieder möglich ist. www.artwork.dohna.net https://die-zeichnung.de/ Claudia TracheVoraussichtlich ab 20. April ist im Rathaus Heidenau eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Spieltrieb“ zeigen Pedro und Brigitta M. Arnold ihre Arbeiten. „Von mir werden etwa 90 Zeichnungen  verspielter Tiere zu sehen sein, die ein…

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