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Fusion der Feuerwehren als Vorbild

Stauchitz. Zwei Gemeinden bauen ein gemeinsames Feuerwehrhaus an der Bundesstraße.

Für 2,7 Millionen Euro entsteht an der Bundesstraße 6 in Mehltheuer ein neues und bisher einmaliges Interkommunales Feuerwehrgerätehaus für die Gemeinden Hirschstein und Stauchitz. Der Freistaat stellt für den Bau eine 90 prozentige Förderung zur Verfügung und startet damit ein »Pilotprojekt«. Immerhin soll die Kooperation zwischen zwei Nachbargemeinden auf eine neue Stufe gestellt werden, denn die Gemeinden werden nicht fusionieren, aber dennoch in der Feuerwehrarbeit künftig gemeinsame Wege gehen.

»In der zweiten Aprilhälfte haben die Bauarbeiten zum Neubau unseres interkommunalen Feuerwehrgerätehauses gemeinsam mit der Gemeinde Stauchitz begonnen. Es freut mich sehr, dass nach der bisherigen Zeit der Vorbereitung dieser Baumaßnahme nun auch endlich etwas sichtbar wird. Mit der Baufertigstellung ist bis zum nächsten Sommer zu rechnen, sodass dann für die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehren Seerhausen und Mehltheuer endlich ordentliche Bedingungen geschaffen sind«, erklärt der Hirschsteiner Bürgermeister Conrad Seifert auf Anfrage.

Optimale Bedingungen

Neben der Besonderheit der gemeinsamen Nutzung soll der Neubau auch weitere Vorteile bieten: In einem Übungsturm können die Kameraden Abseilen und die Personenrettung aus Höhen trainieren. Denn besonders im ländlichen Raum kommt es nicht selten vor, dass ältere Bürger aus alten Bauernhäusern gerettet werden müssen, die ein zu enges Treppenhaus für die Technik der Feuerwehr haben, dann bleibt nur der Weg über das Fenster.

Auch soll auf der Freifläche des Areals eine Nassstrecke genutzt werden können, wo verschiedene Löschtechniken geübt werden können. Das neue Feuerwehrgebäude wird ideale Bedingungen für einen modernen Brandschutz im ländlichen Raum bieten. Auch der Kreisbandmeister Ingo Nestler ist begeistert vom bisher einmaligen Projekt im Landkreis Meißen.

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