Andre Schramm

Elberadweg: Links hin, rechts zurück?

Meißen. Der linkselbische Radweg zwischen Dresden und Meißen ist nun durchgängig befahrbar. Das letzte fehlende Teilstück bei Niederwartha wurde geschlossen.

Mit dem Lückenschluss des Radweges zwischen Niederwartha und Wildberg hat das gefährliche Intermezzo auf der Bundesstraße 6 für die Radler nun ein Ende. Auf rund 400 Metern entstand in den letzten Monaten ein befestigter, drei Meter breiter  Radweg (Kosten: 110.000 Euro). "Damit existieren nun auf beiden Seiten der Elbe geschlossene Radrouten", freute sich Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke.

 

Verspätet

Ursprünglich war der Bau viel eher anvisiert. "Verzögerungen mit dem Grundstückserwerb, naturschutzrechtliche Bedenken und das Juni-Hochwasser ließen den Bau erst jetzt zu", sagte Dresdens Straßen- und Tierfbau-Chef Reinhard Koettnitz. Laut Meißens Kreiswegewart Hans-Jochen Gramann eröffnet die linkselbische Strecke den Radlern einen wunderbaren Blick auf Meißens Weinberge. Darüber hinaus sind andere Routen, wie z.B. die "Meißner 8", gut erreichbar. Allerdings, so Gramann weiter, fehle derzeit noch die Ausschilderung aus Richtung Dresden.

Rechtselbische Lücken

Im Gebiet der Landeshauptstadt gibt es mit den Teilstücken Kaditz und Wachwitz/Pillnitz (beide rechtselbisch) derzeit noch weitere Lücken im Radwegenetz. Zumindest für die Ortslage Pillnitz machte Koettnitz wenig Hoffnung, dass ein baldiger Lückenschluss erfolgen könnte. "Die Route tangiert landschaftlich sensibles Gebiet", so der Straßen- und Tiefbauamts-Chef abschließend.

Foto (v.l.): Reinhard Koettnitz (Dresdens Straßen- und Tiefbauamts-Chef), Kreiswegewart Hans-Jochen Gramann, Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke und Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann testeten das 400 Meter lange Teilstück.

Mehr Infos: cms.elbland.de/opencms/opencms/elbland.de/de/ch_home/ch_radwege/Radwege/

 

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