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WochenKurier-Aktion: »Wir wollen wieder Kinder beschenken«

Meißen. Trotz der kritischen Corona-Situation im Landkreis, wollen wir die Weihnachtsgeschenke für die Kinder des Schmalen Hauses nicht vergessen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist ein Zeichen der Solidarität für die Schwächsten wichtig. Erfüllen Sie mit uns Wünsche.

Unter dem Motto: »Wir wollen wieder Kinder beschenken - Helfen Sie uns«, will das WochenKurier-Team in Meißen die Weihnachtspäckchenaktion für die Kinder des »Schmalen Hauses« beibehalten und mit unserer bewährten Wunschzettelaktion für die Mädchen und Jungen des Kinder- und Jugendvereins in den Advent starten. Mit Unterstützung unserer Geschäftspartner sowie vieler Leser wollen wir auch in diesem Jahr mit Ihrer Hilfe Kinderaugen zum Leuchten bringen und heimliche Wünsche der Kinder erfüllen.

Freude für die Kinder – Unterstützung für die Geschäfte

Im Meißner WochenKurier-Büro an der Leipziger Straße 11 steht ab dem ersten Advent ein Weihnachtsbaum mit vielen selbstgestalteten Wunschzetteln der etwa 25 Kinder, die im »Schmalen Haus e.V.« in Meißen nach der Schule und in vielen Ferienangeboten betreut werden.

Jeder Bürger, der uns helfen möchte, die Weihnachtswünsche der Kinder zu erfüllen, kann sich in unserem Büro (gegenüber dem Theater) einen Weihnachts-Wunschzettel vom Baum auswählen, die Präsente (möglichst) bei den Händlern in der Stadt besorgen und schön verpacken.

Die Kinder der unterschiedlichen Altersgruppen haben ihre Wünsche selbst aufgeschrieben. Viele von ihnen sind finanziell nicht ganz so gut gestellt, um alle ihre Weihnachtswünsche erfüllt zu bekommen, da wollen wir gemeinsam mit Ihnen einspringen und auch in diesem Jahr symbolisch »Weihnachtmann« spielen.

Besonders schön und wichtig wäre es, wenn alle Geschenke in Meißner Geschäften gekauft werden, um auch die Händler in diesem schweren Jahr mit unserer kleinen Aktion unter die Arme zu greifen.

»Für unsere Kinder sind dies immer ganz besondere Zeiten. Sie freuen sich, wenn sie auch mal einen zusätzlichen Wunsch erfüllt bekommen, der zu Hause aus dem unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist«, erklärt Betreuer im Verein, Henry Höhne.

Wie bekomme ich einen Wunschzettel?

Augrund der Corona-Situation ist ein Besuch im WochenKurier-Büro nur mit Termin möglich. Diesen können Sie per Telefon: 03521/469415 oder per Mail: WochenKurier-Meissen@dwk-verlag.de erfragen.

Die gekauften Geschenke müssen spätestens bis zum 15. Dezember wieder beim WochenKurier abgegeben werden (bitte Termin vorher erfragen), denn die Übergabe der Päckchen an die Kinder soll pünktlich vor Weihnachten erfolgen. 

Wenn die kleine Weihnachtsfeier im Schmalen Haus wieder nicht stattfinden kann, weil es die Coronazahlen nicht erlauben, werden die Geschenke (kontaktlos) an die Mitarbeiter übergeben.

Also, liebe Leser und liebe Geschäftspartner, lassen Sie sich einen Wunsch per Mail/Telefon übermitteln oder besuchen Sie uns im WochenKurier-Büro auf dem Theaterplatz an der Leipziger Straße 11 in Meißen (nach Termin-Absprache) und bringen Sie mit uns zusammen Kinderaugen zum Leuchten!            

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Pulver der Königin – einst gepriesen, heute verpönt

Doberlug-Kirchhain. Zwei Nichtraucher huldigen noch bis Anfang Januar den Raucherutensilien im Weißgerber-Museum in Doberlug-Kirchhain. Museumsleiter Dr. Andreas Hanslok und der Doberluger Sammler Frank Mende haben mit der Sonderausstellung »Der blaue Dunst – Entstehen und Vergehen des Tabakrauchs« ein sozialgeschichtliches Phänomen der Menschheit in die Museumsräume gebracht. Natürlich musste die Ausstellung wegen der Corona-Auflagen ohne offizielle Eröffnung vor einigen Wochen starten. Bis zum Ausstellungsschluss erhofft sich der Museumschef entsprechend der jeweiligen Zugangsregelung interessierte Besucher. Verliebt in Rauchverzehrer Seit geraumer Zeit treibt den Nichtraucher Andreas Hanslok die Idee für diese Ausstellung um. Mit dem Doberluger Sammler Frank Mende, ebenfalls passionierter Nichtraucher, hat er einen engagierten Partner bei der Gestaltung dieser Schau gefunden. Frank Mende ist glücklich, dass er durch die Ausstellung seine Sammlungsbestände, die bei ihm zu Hause zumeist in Schränken, Kisten und Schachteln aufbewahrt sind, für Besucher präsentieren konnte. »Ich habe meine Sammlungsgegenstände hier neu kennengelernt.« Das betrifft vor allem die vielen so genannten Rauchverzehrer in den unterschiedlichsten Dekors und Gestaltungen vom bellenden Hund bis zum Porzellanliebespärchen. »Irgendwann habe ich mich in die Rauchverzehrer verliebt, die über Jahrzehnte in ziemlich jeder bürgerlichen Familie als Schmuckaccessoires die Wohnzimmer schmückten.« Dazu haben sich im Laufe der Jahre viele andere Utensilien zum Rauchen sowie Werbematerial aller Art für das Rauchen zu seiner Sammlung gesellt. „Es war nicht leicht, die richtige Auswahl von besonderen Gegenständen vom Streichholz bis zum Instrumentarium für das Pfeifenrauchern auszuwählen. »Dafür hatte ich Dr. Hanslok an meiner Seite.« Seit 45 Jahren ist Frank Mende von der Sammelleidenschaft infiziert. Für ihn ist das Sammeln Lebensinhalt und lässt ihn seine seit Jahrzehnten vorhandene Lungenkrankheit besser bewältigen. Die habe nichts mit dem Rauchen zu tun, denn er habe nie im Leben geraucht. Allerdings werden in der Ausstellung zahlreiche Besucher an die eigene Leidenschaft des Rauchens erinnert, die bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts sozial akzeptiert war und zum gesellschaftlichen Leben dazu gehörte und durch Werbung der Tabak- und Zigarettenproduzenten zum Style hochgejubelt wurde. »Natürlich wollen wir mit der Ausstellung keine Werbung für das Rauchen machen, zumal es inzwischen weitestgehend aus dem offiziellen öffentlichen Leben verschwunden ist«, betont Andreas Hanslok. Aber als sozialgeschichtliches Phänomen habe es die gesamte Welt über Jahrhundert geprägt. So führen Texte und Bilder in der Ausstellung durch einen Teil der Kulturgeschichte von den Anfängen in indianischen Kulturen Amerikas über die Griechen, Römer und Germanen. Kolumbus wird zugeschrieben, dass er den Tabak mit nach Europa gebracht habe. Den Siegeszug des Tabaks in Europa beförderte mit der französischen Regentin Katharina von Medici (1519 – 1589) eine Frau, die liebend gern Tabak als »Pulver der Königin« schnupfte. Später wird das Zigarrenrauchen zum Symbol für Reichtum aber auch für Revolution. Für den Schriftsteller Erich Kästner war »Kreativität ohne Rauch nicht denkbar«. Die Tabakpfeife sorgte noch besser dafür, den blauen Dunst lange dampfen zu lassen. Das Rauchen, erfahren Ausstellungsbesucher, war bis ins 20. Jahrhundert Domäne der Männer, erst dann verstanden Frauen wie Marlene Dietrich es als Mittel der Emanzipation. Auch Belege für die Zigarrenproduktion in Doberlug-Kirchhain fehlen in der Ausstellung nicht. Natürlich zeigt die Schau auch die Schädlichkeit des Rauchens und wie sich das Bewusstsein in der Gesellschaft zum Thema Rauchen verändert hat.Zwei Nichtraucher huldigen noch bis Anfang Januar den Raucherutensilien im Weißgerber-Museum in Doberlug-Kirchhain. Museumsleiter Dr. Andreas Hanslok und der Doberluger Sammler Frank Mende haben mit der Sonderausstellung »Der blaue Dunst – Entstehen…

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