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Der Riese trägt die Welt

Riesa. Das Vereinigte Wirtschaftsforum Region Riesa schenkt seiner Stadt zum 900. Geburtstag eine neue Stahlskulptur.

Als Standpunkt für den imposanten Koloss aus Stahl wurde der Kreisverkehr am Krankenhaus ausgewählt. Bis relativ schmucklos, soll der Platz am Fuße des Elblandklinikums im kommenden Jahr mit der neuen Skulptur ein echter Hingucker werden.

Auch bei der Gestaltung haben die Initiatoren vom Wirtschaftsforum, dem derzeit etwa 40 Unternehmen und weitere Mitglieder angehören, nichts dem Zufall überlassen: Der Riesaer Riese soll eine Weltkugel tragen auf der die Partnerstädte Riesas gekennzeichnet sein sollen. Eine Stele am Rande soll dann Informationen zu Riesa und seinen Partnerstädten geben. Per Knopfdruck kann eine Stadt ausgewählt werden, die dann auf dem Globus leuchtet und Infos preisgibt. 

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Eggerts Ostwind- Im Gespräch

Sachsen. Staatsbesuche in Berlin, vielleicht mit Ausnahme des US- oder des russi­schen Präsidenten, finden gemeinhin wenig Be­achtung in der deutschen Öf­fentlichkeit. Es gibt die Bilder vom Abschrei­ten der Ehren­kompanie, vom Händeschütteln, dazu eine kurze Inhaltsangabe über das, was mit dem Gast zu besprechen war, wobei das Publikum ge­witzt genug ist, anzuneh­men, nicht nur darüber sei geredet worden. Der Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Erdogan wirbelte da schon mehr Staub auf. Nicht nur, dass es diverse Proteste dagegen gab, ein Erdogan-kritischer Journalist aus einer Pres­sekonferenz mit der Bun­deskanzlerin abgeführt wurde, dass Erdogan-Begleiter bei anderer Gelegenheit Journalisten nach ihren Fragen fragten – auch das Staatsbankett geriet leicht aus dem Ruder, weil es Erdogan gefiel, seine Gastgeber zu verdächtigen, Heerscharen von Terroristen zu beherbergen. Na gut, we­nigstens hat der Mann die Bundesrepublik nicht wieder als Naziland beschimpft, wird mancher sagen. Doch das ist noch keine Antwort auf die Fra­ge, warum Erdogan über­haupt mit allem Staats­pomp empfangen wurde. Dass es wichtig sei, im Gespräch zu bleiben? Das wussten wir schon. Nicht wussten wir allerdings: Es gab deutschen Sauerbra­ten beim Gespräch.Staatsbesuche in Berlin, vielleicht mit Ausnahme des US- oder des russi­schen Präsidenten, finden gemeinhin wenig Be­achtung in der deutschen Öf­fentlichkeit. Es gibt die Bilder vom Abschrei­ten der Ehren­kompanie, vom Händeschütteln, dazu eine kurze…

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