Carola Pönisch

Der Kasper kommt später nacht Radebeul

Radebeul. Die 34. Radebeuler Kasperiade wird im September veranstaltet anstatt wie gewohnt im Juni.

Angesichts der (noch) zu hohen Inzidenzwerte zur Durchführung einer Großveranstaltung und der unklaren Entwicklung der kommenden Wochen hat das Kulturamt der Stadt Radebeul als Veranstalter entschieden, die für den 19./20. Juni geplante 34. Radebeuler Kasperiade auf den 4. und 5. September zu verschieben.

Ursprünglich sollte das traditionelle Puppentheaterfest, wie die Jahre zuvor, im Juni stattfinden. Die vergangenen Wochen haben jedoch gezeigt, dass eine verlässliche Planung der Veranstaltung nicht realisierbar ist. Die gesetzlichen Einschränkungen als auch hygienischen Vorgaben machen es momentan unmöglich, die Kasperiade in ihrem charakteristischen Format eines offenen und bunten Familienfestes widerzuspiegeln.

Bereits letztes Jahr verließen Kasper und Co. die gewohnten Spielstätten und kehrten zurück zu den Wurzeln des Festes - auf die Straßen und in die Hinterhöfe Radebeuls.

Auch in diesem Jahr geht die Kasperiade ins Freie. Zwischen Radebeuler Kultur-Bahnhof und Hauptstraße laden Puppenspieler aus ganz Deutschland kleine und große Zuschauer zu humorvollen und spannenden Inszenierungen ein und nehmen diese mit in eine Welt voller Märchen und Fantasie. Vom traditionellen Marionettentheater bis hin zum Figurentheater wird die ganze Bandbreite des Puppenspiels präsentiert.

Fernab der Bühnen gibt es für Kinder jede Menge zu erleben und zu entdecken. Ein Karussell dreht seine Runden, auf der Bewegungsbaustelle kann ausgelassen herumgetollt werden und die Outlaw Feuerwehr lädt zu Fahrten im echten Feuerwehrauto ein.

Die Radebeuler Kasperiade findet seit sieben Jahren auf dem Gelände rund um den Radebeuler Kultur-Bahnhof statt und lockt jährlich etwa 1.200 Besucher jedes Alters an.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.