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Corona-Situation im Landkreis Meißen: 14. Oktober

Weitere positiv auf SARS-CoV-2-Virus getesteten Personen – Anstieg jedoch im einstelligen Bereich Im Landkreis Meißen gibt es zum heutigen Tag 393 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen, von denen sich 108 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Gegenüber gestern ist dies ein Anstieg von 8 positiven Tests. Für 118 Kontaktpersonen von positiven Fällen wurde ebenfalls häusliche Insolation angeordnet. Unabhängig vom Status der Quarantäne werden 11 erkrankte Personen stationär behandelt, eine davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 21.

Nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung müssen spätestens bei 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Inzidenzwert) erste verschärfende Maßnahmen getroffen werden, die der Eindämmung des Infektionsgeschehens dienen. „Da der Inzidenzwert am Sonntag überschritten wurde, haben wir eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach sind Veranstalter sowie Betreiber von Sportstätten, gastronomischen Einrichtungen, Hotels, Beherbergungsstätten und Betrieben ab sofort verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher/innen und Gäste zu erfassen. Entsprechendes gilt für Veranlasser von Ansammlungen im öffentlichen Raum“, erläutert die stellvertretende Landrätin, Frau Janet Putz, am Rande der heutigen Sitzung des Corona-Krisenstabes.

Der Wortlaut der Allgemeinverfügung ist unter http://www.kreis-meissen.org/3345.html zu finden.

Sobald der Inzidenzwert auf unter 35 sinkt, wird die Aufrechterhaltung dieser Regelung überprüft. Der heutige Wert liegt bei 35,9 und weist damit im Vergleich zu gestern (36,4) eine leicht sinkende Tendenz auf. „Ob dieser Trend anhält, kann derzeit nicht eingeschätzt werden“, dämpft Frau Dr. Ulrike Thieme vom Gesundheitsamt zu hohe Erwartungen. „Unser Amt bereitet sich jedenfalls auf einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen vor.“ 7 Ermittlerteams arbeiten auf Hochtouren an der Kontaktnachverfolgung der aktuellen Fälle. Zudem wurde die Zahl der Mitarbeiter an der Corona-Hotline aufgestockt und deren zeitliche Erreichbarkeit ausgedehnt. „Wir überprüfen zudem die genehmigungspflichtigen Hygienekonzepte der in den nächsten Tagen anstehenden Veranstaltungen. Ggf. müssen diese entsprechend nachgeschärft werden.“, so Frau Dr. Thieme. Auf dem Prüfstand steht die bisher mögliche Reduzierung der Mindestabstände u. a. in Theatern, Kinos, bei Konzertveranstaltungen und Tagungen. Aber auch Teilnehmerbegrenzungen, Alkoholverbote, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedenkung sowie die Lenkung der Besucherströme im Einbahnstraßensystem können mit dazu beitragen, Ansteckungsrisiken zu reduzieren. „Uns liegt viel daran, dass Veranstaltungen weiterhin stattfinden“, so Janet Putz. „Allerdings muss stets das aktuelle Infektionsgeschehen im Blick behalten werden. Zudem sollten die Verantwortlichen prüfen, ob bestimmte Veranstaltungen vor dem Hintergrund ihres Charakters mit den bereits jetzt zu beachtenden Corona-bedingten Schutzmaßnahmen überhaupt sinnvoll durchführbar sind.“ Erhebliche Zweifel bestehen diesbezüglich z. B. in Hinblick auf die bereits in der Vorbereitung befindlichen Faschingsveranstaltungen.

Die Elblandkliniken bereiten sich auf einen Anstieg der stationär zu versorgenden Corona-Patienten vor. Der Vorstand des Klinikums, Frank Ohi, warb in diesem Zusammenhang für die Grippe-Schutzimpfung. „Eine gleichzeitige Infektion mit Influenza- und SARS-CoV-2-Viren führt zu einem zusätzlichen Risiko für den Betroffenen und sein Umfeld, das reduziert werden kann. Eine Schutzimpfung erleichtert zudem die Diagnose bei einem Verdacht auf eine Corona-Infektion.“ (Stand 14.10.2020)

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„Bildungsflanke – Dynamo Dresden“ ins Leben gerufen

Dresden. Zum zehnjährigen Jubiläum des „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“-Aktionsspieltages startet die SGD zusammen mit der antirassistischen Faninitiative „1953international“ mit der „Bildungsflanke – Dynamo Dresden“ ein ganzheitliches pädagogisches Bildungsprojekt für junge Menschen. Über eine jährlich stattfindende, mehrtägige Bildungsreise an einen Ort von historischer Bedeutung soll den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ein kritisches und reflektierendes Bewusstsein für politische und gesellschaftliche Prozesse vermittelt werden. Eingebettet wird die Bildungsreise in ein altersgerechtes, abwechslungsreiches und sportives Rahmenprogramm. „Mit der Bildungsflanke wollen wir gemeinsam mit ‚1953international‘ sowie allen beteiligten Partnern etwas Neues und Nachhaltiges schaffen, das die Bedeutung von Toleranz, Akzeptanz und Weltoffenheit für Kinder und Jugendliche erlebbar in einen historischen Kontext setzt. Seit vielen Jahren sind diese Werte ein unabdingbarer Teil der Vereinsidentität der Sportgemeinschaft, die wir gerne an die nächste schwarz-gelbe Generation weitergeben möchten“, erklärte Interimsgeschäftsführer Enrico Kabus. Im Rahmen der FARE-Aktionswochen zum Heimspiel gegen den FSV Zwickau am 20. Oktober werden Dynamos Drittliga-Profis das Logo der „Bildungsflanke“ auf dem Trikotärmel präsentieren. Als erstes Ziel der Bildungsreise wurde mit Dresden nicht nur die Heimat der SGD ausgewählt, sondern zugleich eine Stadt, die sich durch ihre große historische Bandbreite optimal als Startpunkt für dieses Projekt eignet. Dabei werden die beiden U13-Mannschaften der SG Dynamo Dresden und des FSV Zwickau gemeinsam auf ein zwei- bis dreitägiges Bildungstrainingslager in der sächsischen Landeshauptstadt fahren, in welchem neben einem Workshop, einem Freundschaftsspiel und einem Teamabend auch ein Rundgang im Schweizer Viertel in Zusammenarbeit mit dem „Stolpersteine für Dresden e.V.“ geplant ist. Abhängig von den entsprechenden Orten wird das pädagogische Angebot jedes Jahr aufs Neue angepasst und überarbeitet. Generell richtet sich die „Bildungsflanke“ an Kinder und Jugendliche aus Dynamos Nachwuchs Akademie sowie an Kooperationsvereine, Schulklassen oder weitere soziale Einrichtungen im Dynamoland. (pm/SG Dynamo Dresden)Zum zehnjährigen Jubiläum des „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“-Aktionsspieltages startet die SGD zusammen mit der antirassistischen Faninitiative…

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Nord-Ost-Pokal: Niederlage für die Eislöwen

Dresden. Im zweiten Spiel des Nord-Ost-Pokals haben die Dresdner Eislöwen am Freitagabend gegen die Rostock Piranhas eine überraschende Niederlage kassiert. Gegen den Oberligisten setzte es eine 2:3-Pleite. Alexander Dotzler und Steve Hanusch fehlten auf Dresdner Seite. Toni Ritter kehrte ins Aufgebot zurück und durfte die Eislöwen als Kapitän anführen. Im Tor stand Nick Jordan Vieregge. Die Partie vor 578 Zuschauern begann verhalten. Beide Mannschaften brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Die Eislöwen erspielten sich ein Chancenübergewicht, ohne aber die große Torgefahr auszustrahlen. Kevin Lavallée besorgte schließlich die Führung für die Dresdner in der 14. Minute. Im zweiten Drittel begannen die Eislöwen in Überzahl, anders als vor einer Woche in Crimmitschau konnten sie im Powerplay aber nicht überzeugen. Ob in Überzahl oder bei Fünf gegen Fünf, es kam zu wenig vom Team von Trainer Rico Rossi und so trafen die Gäste zum Ausgleich. Tom Pauker netzte in der 30. Minute zum 1:1 ein. Die Eislöwen verpassten danach trotz eineinhalb Minuten doppelter Überzahl erneut in Führung zu gehen. Das Rossi-Team startete aber gut ins den Schlussabschnitt. In der 42. Minute fälschte Nick Huard einen Schuss von Tom Knobloch mit dem Schlittschuh ins Rostocker Tor ab. Nach Sichtung des Videobeweises gaben die Schiedsrichter den Treffer aber nicht. Kurz darauf zählte ein Dresdner Treffer aber. Nach schöner Vorarbeit von Toni Ritter erzielte Vladislav Filin das 2:1 (44.). Die Freude hielt aber nicht lange. Filin musste auf die Strafbank und hatte gerade Platz genommen, da stand es 2:2. Filip Stopinski (46.) traf zum Ausgleich. Es kam noch dicker aus Eislöwen-Sicht. August von Ungern-Sternberg brachte die Gäste in erneuter Überzahl in Führung (49.). Die Schlussoffensive der Blau-Weißen brachte keinen Erfolg. Rico Rossi, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben kein gutes Spiel geliefert, haben uns zu viele technische Fehler geleistet. Meine Jungs hatten zwar die Spielkontrolle, aber wir waren zu unkonzentriert vor dem gegnerischen Tor.“ Am Sonntag, 18. Oktober, geht es für die Dresdner Eislöwen mit dem Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser weiter. Spielbeginn ist 17 Uhr. SpradeTV überträgt live. (pm/Dresdner Eislöwen)Im zweiten Spiel des Nord-Ost-Pokals haben die Dresdner Eislöwen am Freitagabend gegen die Rostock Piranhas eine überraschende Niederlage kassiert. Gegen den Oberligisten setzte es eine 2:3-Pleite. Alexander Dotzler und Steve Hanusch fehlten auf…

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