Verena Farrar

BSW sorgt für glückliche Grundschul-Hühner

Riesa. Bildungszentrum stärkt handwerkliches Geschick und Durchhaltevermögen

Jetzt haben die Hühner im Innenhof der Trinitatisgrundschule an der Schillerstraße ein schickes Dach über dem Kopf. Dafür haben in den vergangenen Wochen Projektteilnehmer des BSW gearbeitet.

Nicht nur die Hühner in der Trinitatisgrundschule Riesa sehen dem Winter jetzt wohl gelassen entgegen, auch Schulleiterin Annett Franzke ist froh, dass mit dem stabilen Hühnerhaus im Innenhof jetzt ein Rückzugsort für die liebgewonnen, gefiederten Zweibeiner entstanden ist. Projektteilnehmer des BSW haben gemeinsam mit Ausbilder Rainer Müller für die vier Stammhühner der Grundschule ein Häuschen gebaut. Besondere Attraktion für die Kinder ist die gute Sichtbarkeit der Tiere, auch wenn sie sich im Haus befinden. Lediglich in der oberen Etage ist eine ganz abgeschlossene Kuschelecke, in der die Hühner sich verstecken können.

Seit September diesen Jahres führt das AGH-Kreativzentrum im Bildungszentrum Riesa - mittlerweile zum 4. Mal - im Auftrag und mit Unterstützung des Jobcenters des Landkreises Meißen dieses nachhaltige Projekt durch. Im Kreativzentrum haben die Teilnehmer die Chance, sich mit verschiedenen Materialien zu erproben (Holz, Farbe, Metall, Filz) und so berufliche Neigungen zu entdecken, handwerkliches Geschick und Durchhaltevermögen zu entwickeln, um wieder aktiv im Erwerbsleben Fuß zu fassen. Es nehmen sowohl Männer und Frauen im Alter von 22 bis 57 Jahren teil. Aktuell sind 13 Teilnehmer im Projekt beteiligt. „Von Anfang an war es uns wichtig, Projekte zu initiieren, die einen Mehrwert für die Teilnehmer, aber auch für das Gemeinwohl darstellen“, erklärt die Leiterin des Bildungszentrums Riesa, Katrin März. Was lag da näher als den Kindern so eine kleine Freude zu machen. Die Idee für Hühner in der Schule hatte Hausmeister Lothar Ulke. Die Kinder freut es.

Nächstes Projekt

Parallel arbeiten die Kreativen des BSW an einer Wandgestaltung für die Sitzecke der Freiwilligen Feuerwehr Riesa an der Pausitzer Straße. Neben der Anfertigung von Naturstein-Imitaten werden ein Bild und ein Schriftzug von den Projektteilnehmern angefertigt und integriert.

Wenn eine Einrichtung auch Hilfe beim Umsetzen ähnlicher Projekte benötigt, man kann sich gern bei Katrin März (katrin.maerz@bsw-mail.de) im BSW melden.

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Lausitzer Neiße: Arbeiten in Hagenwerder starten

Hagenwerder. /In Hagenwerder werden seit Montag an der Lausitzer Neiße Hochwasserschäden beseitigt. Uferabbrüche werden repariert und Anlandungen entfernt. Dadurch wird das hydraulische Abflussprofil des Flusses verbessert. Die Arbeiten finden nur im Bermen- und Böschungsbereich statt und nicht am Deich. Sie sollen im September abgeschlossen sein und kosten rund 350000 Euro. Finanziert wird dies aus Landes- und Bundesmitteln. Die Hochwasser der vergangenen Jahre haben auf den Hochwasserbermen viele Sedimente abgelagert. Dadurch ist der Flussquerschnitt eingeengt, was die Hochwassergefahr verschärft. Damit das Wasser wieder besser abfließen kann, werden die Ablagerungen entfernt. Die Berme wird dadurch zudem für die nötigen Unterhaltungsarbeiten befahrbar. Auf einer Länge von 335 Metern werden die Befestigungen der Böschungen und des Böschungsfußes instand gesetzt. Dafür werden Fußsteine und Wasserbausteine geschüttet und nach Abschluss der Arbeiten begrünt. Die Arbeiten an der Lausitzer Neiße sind mit den zuständigen Umwelt-, Naturschutz- und Fischereibehörden sowie mit der Ständigen Deutsch-Polnischen Grenzkommission abgestimmt. Baumfällungen waren für dieses Projekt nicht nötig. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Friedensstraße. Dort ist aufgrund des Baustellenverkehrs mit einem erhöhten Lärmpegel zu rechnen. Wir bitten um Verständnis./In Hagenwerder werden seit Montag an der Lausitzer Neiße Hochwasserschäden beseitigt. Uferabbrüche werden repariert und Anlandungen entfernt. Dadurch wird das hydraulische Abflussprofil des Flusses verbessert. Die Arbeiten finden nur im Bermen- und…

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