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B169 hat noch oberste Priorität

Riesa. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum - oder kurz: Wann wird die B169 weiter ausgebaut! war das beherrschende Thema beim Besuch von Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Das Vereinigte Wirtschaftsforum Region Riesa hatte sich neben Unternehmer, Bürgermeister und Geschäftsleuten der Region auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer eingeladen, um zu erfahren, wie es mit dem Bau der Bundesstraße 169 weitergehen kann?

Lob für Riesas Kraft und Innovation

Bis zur Beantwortung „fuhr“ der Ministerpräsident eine verbale Umleitung über die sächsische Bildungslandschaft, die sächsische Infrastrukturentwicklung, Höhen und Tiefen der Wirtschaftsentwicklung, Erfolge und Fehler sächsischer Politik und der Rolle Riesas im Freistaat. Die Berufsakademie lobte der Politiker besonders: „Das duale Studium ist der richtige Weg, Wissenschaft und Innovation in die Region zu bringen und deswegen besteht hier, an diesem besonderen Ort auch genau die Möglichkeit, noch mehr zu machen. Sie haben mich dabei total auf ihrer Seite.

Die Teilnahme am Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Wir! - Wandel in der Region durch Innovation“ gibt den richtigen Schub für den Aufbau Ost. Damit sei auch die Frage nach der Leuchtturmpolitik mit nein beantwortet. Innovation ist keine Frage von Postleitzahlen, sondern von Köpfen. Das sieht man hier in Riesa.“ Noch ein Lob an den Riesaer Hafen, der als Knoten von Straße, Schiene und Wasserstraße sowie als Lageranbieter eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte geschrieben hat.

Problem B169 ist in Arbeit!

„Zu schwierig, zu bürokratisch, zu viele Möglichkeiten zu klagen, zu wenig Präklusion (lat. Ausschluss) oder gar keine Präklusion, das sind die Eigenschaften der gesetzlichen Regelungen zum Bau einer Straße in Deutschland. Es ist auch bei den Politikern ein klares Problembewusstsein vorhanden. Wir haben ein Planungsbeschleunigungsgesetz entwickelt, dass in diesem Prozess Erleichterungen bringen soll und hoffentlich in den nächsten Wochen vom Bundestag beschlossen wird. Wir sind uns aber auch einig, dass wir nach Brüssel gehen müssen, um die Präklusion wieder zu erreichen“, ist der Ministerpräsident überzeugt und lobt ausdrücklich das Engagement in Riesa beim Kampf um die B169. Das Personal des Landesamtes für Straßenbau wird in den nächsten zwei Jahren aufgestockt.

„Die B169 hat die allerhöchste Priorität. Wir müssen aber auch dieses Verfahren rechtlich sauber abarbeiten. Ich kann Ihnen sagen, es wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Wir brauchen diese Straße. Deshalb haben sie darauf mein Wort, dass wir regelmäßig drüber sprechen und sie ins Bild setzen, wie weit wir sind, aber wir wollen auch keine falschen Erwartungen wecken.“ Fazit: Das Verfahren zum Ausbau der B169 erfolgt planmäßig mit sorgfältiger Überwindung aller bürokratischer und juristischer Hürden und kann auch von einem Ministerpräsidenten beim besten Willen nicht beschleunigt werden.

Im Schlusswort bekundet das sächsische Staatsoberhaupt noch einmal Solidarität mit Riesa: „Ich will ihnen sagen, dass sie meine vollste Unterstützung haben. Riesa ist in der Tat eine wirtschaftliche Kraft. Die Stadt ist wichtig für die gesamte Region. Riesa strahlt aus. Wir brauchen das.“

Fehler sollen korrigiert werden

Die Fehler der vergangenen Leuchtturmpolitik wolle man korrigieren. Wie, wann und ob das überhaupt gelingt, kann niemand vorhersagen. Eine kleine, symbolträchtige Prognose für 2019 und speziell für Riesa hat der Ministerpräsident noch: „Ich freue mich auf den Tag der Sachsen nächstes Jahr in Riesa. Das ist eine Woche nach der Landtagswahl. Da bin ich entspannt und ich freue mich, dass wir dann hoffentlich was zu feiern haben. 

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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