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Anerkennung für Kameraden

Meißen. Freistaat zahlt jedem aktiven FFW-Mitglied 50 Euro pro Jahr.

Der Freistaat Sachsen fördert über den Landkreis Meißen die ehrenamtliche Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren. Grundlage ist die Richtlinie zur Feuerwehrförderung. Somit erhält jedes aktive Feuerwehr-Mitglied in den Städten und Gemeinden pro Jahr 50 Euro. Landrat Arndt Steinbach hat Ende Mai die Zuwendungsbescheide unterschrieben.

Für die Gemeinde Ebersbach sind es 6.800 Euro, für Glaubitz 2.250 Euro, für die die Große Kreisstadt Großenhain 11.850 Euro oder die Gemeinde Käbschütztal 3.250 Euro. »Die Höhe der Zuwendung richtet sich nach der Anzahl der aktiven Kameradinnen und Kameraden«, erklärt Landrat Steinbach. Die Gemeinde Klipphausen hat beispielsweise 259 aktive Mitglieder, das sind 12.950 Euro aus der Feuerwehrpauschale. In der Stadtfeuerwehr Riesa sind 106 Mitglieder, woraus sich eine Pauschale von 5.300 Euro ergibt.

»Mit dieser Zuwendung erfahren die Mitlieder ein kleines Dankeschön für ihren engagierten Dienst«, so der Landrat.

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Landrat und Bürgermeister durch Verfassungsschutz informiert

Bautzen. Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten Veranstaltung waren Vertreter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Landeskriminalamt, Polizei und Innenministerium vor Ort, um über die Hintergründe des im Landkreis Bautzen geplanten Projektes zu informieren und die Vertreter von Städten und Gemeinden zu sensibilisieren. Durch das Landesamt für Verfassungsschutz wurde die Ankündigung des neurechten Musiker Chris Ares für ein Siedlungsprojekt im Landkreis Bautzen als ernstzunehmend bewertet. Ähnliche Projekte fänden sich im gesamten Bundesgebiet und passten in die Strategie der Bewegung. Die gute Vernetzung des Rechtsmusikers mit dem lokalen Ableger der als rechtsextrem geltenden Gruppierung „Identitäre Bewegung“ sei ein weiterer Hinweis. Anhaltspunkte, in welchen Städten und Gemeinden das in sozialen Medien angekündigte Projekt genau realisiert werden soll, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Für das geplante „patriotische  Jugendzentrum“ habe man die Ankündigung registriert, dass dies in der Stadt Bischofswerda vorgesehen sei. Landrat Harig: „Die Beratung war ein wichtiger erster Schritt, um ein rechtsextremes Projekt im Landkreis Bautzen zu verhindern. Wir freuen uns eigentlich über jeden Zuzug in unsere Region – für völkische Siedlungsprojekte, patriotische Jugendzentren und dergleichen, gilt dieses Willkommen jedoch ausdrücklich nicht.“Um die Städte und Gemeinden zu den Plänen für ein rechtsextremes Siedlungsprojekt und  Jugendzentrums zu informieren, hat Landrat Michael Harig am Mittwoch, 1. Juli 2020, zu einer Beratung in das Landratsamt eingeladen. Zu der kurzfristig anberaumten…

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