Zimmis Einwurf – Seit wann kann Deutschland wieder Fußball?

Dresden. Jetzt mal unter uns. So geht es doch nicht. Da richten sich alle, die denken, was vom Fußball zu verstehen, auf die gnadenlose Jagd auf Löw und die Nationalmannschaft ein und dann das. Deutschland spielt 45 Minuten so, wie es die Zuschauer seit dem legendären 7:1 in Brasilien gegen den Gastgeber noch nie wieder gesehen haben. Das war vor fünf Jahren. Und auf einmal machen die jungen Wilden genau das, was sie können: Fußball spielen. Klar, die Holländer unterschätzten die Deutschen, sind am Ende der ersten Halbzeit froh, dass sie in die Pause gehen durften. Dort flogen dann die Löcher aus dem Käse. Die Deutschen begannen zu wackeln wegen des schnellen Gegentores. Am Ende aber stand der Erfolg und der Bundestrainer wurde doch tatsächlich erwischt, wie er eine Säge machte. Ja, er lebt noch oder wieder, der deutsche Fußball samt seines Übungsleiters. Der macht auf einmal, getrieben von der Öffentlichkeit, viel weniger falsch als noch vorher. Setzt auf Sané, den er aus welchen Gründen auch immer noch vor einem halben Jahr aussortierte. Der Mensch ist halt bis ins hohe Alter lernfähig. Fakt ist: genau so macht Zugucken und Mitfiebern mit einer Mannschaft wieder Spaß. Und genau so verschwinden nach und nach auch die Kritiker wieder vom Bildschirm. Genau wie die Essigfliegen, wenn sie kein faules Obst in der Schale finden. Hurra, wir leben noch. Und freuen uns. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Jetzt mal unter uns. So geht es doch nicht. Da richten sich alle, die denken, was vom Fußball zu verstehen, auf die gnadenlose Jagd auf Löw und die Nationalmannschaft ein und dann das. Deutschland spielt 45 Minuten so, wie es die Zuschauer seit dem…

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DSC-Sportakrobaten holen Medaillen in Las Vegas

Dresden. Mit einer Ausbeute von drei Medaillen kehren die Sportakrobaten des Dresdner SC vom Weltcup aus Las Vegas zurück. Die World-Games-Gewinner Tim Sebastian und sein Riesaer Partner Michail Kraft schrammten hauchdünn am Sieg vorbei und gewannen Silber bei den Herrenpaaren. Bronze gab es für das DSC-Damentrio Johanna Schmalfuß, Hanna Prell und Paulina Krause in der Nachwuchskategorie (Acro Cup). Ebenfalls Bronze gewann das Mixpaar Samira Rawolle und Florian Borcea-Pfitzmann. Tim Sebastian und Michail Kraft zogen nach Rang vier in der Tempoübung und Platz eins in der Balance als Dritte in das Finale am Sonntag ein. In der Kom-biübung steckte ein kleiner Fehler, trotzdem gab es 28,44 Punkte. Mit einem Rückstand von nur 0,01 Punkten zu Gold gewannen sie wie bereits vor zwei Wo-chen in Portugal Silber. Die zweite DSC-Formation im Weltcup - das Damen-Trio Sarah Arndt, Anika Liebelt und Vanessa Riffel kam auf einen guten vierten Rang. Viel Grund zum Jubeln hatten die jüngeren Formationen im Acro Cup. Johanna Schmalfuß, Hanna Prell und Paulina Krause setzten sich in einem Feld von 26 Teams mit an die Spitze und zogen als Dritte ins Finale ein. Dort bestätigten sie ihren starken Auftritt mit 26,14 Punkten und Bronze. Die gleiche Platzierung er-reichten Samira Rawolle und Florian Borcea-Pfitzmann. Das zweite DSC-Damentrio mit Hannah Kuhnert, Miriam Kott und Alexa Krause schaffte es im Vorkampf auf Rang sieben und verpasste dadurch knapp den Endkampf. Auch für sie ein sehr gutes Ergebnis. Auf dem Weg zu den Europameisterschaften Ende des Jahres konnten sich die DSC-Teams in sehr guter Form zeigen. (pm)  Mit einer Ausbeute von drei Medaillen kehren die Sportakrobaten des Dresdner SC vom Weltcup aus Las Vegas zurück. Die World-Games-Gewinner Tim Sebastian und sein Riesaer…

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Eislöwen verlieren gegen Bietigheim

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2) verloren. Vor 3.561 Zuschauern brachte Marcus Sommerfeld den Gast in der zweiten Spielminute in Führung. Dennis Swinnen baute diese in der 40. Spielminute aus. Im Schlussdrittel sicherten Frédéric Cabana und Matt McKnight (41.) den Sieg der Steelers ab. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Bietigheim hat ein gutes Spiel gezeigt. Wir waren vom Start weg nicht zu 100 Prozent bereit, haben nicht in den Rhythmus gefunden. Unsere Offensive war nicht wirklich auf dem Eis. Es schien, als hätten wir müde Beine gehabt. Solche Spiele gibt es. Aber natürlich ist es äußerst unglücklich, wenn sie ausgerechnet in den Playoffs stattfinden." Steelers-Coach Hugo Boisvert: "Ich bin sehr froh, dass wir den Sieg mitnehmen. Die Jungs haben sich super präsentiert, viel Leidenschaft aufs Eis gebracht und gekämpft. Wir standen mit dem Rücken zur Wand, mussten unsere Leistung bringen. Der Sieg ist extrem wichtig. Ilya Sharipov im Tor hat einen überragenden Job gemacht. Auch in Unterzahl haben wir sehr gut agiert. Die Verletzung von Tyler McNeely ist bitter für uns." Das fünfte Spiel der Serie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 26. März, 20 Uhr, bei den Bietigheim Steelers. (pm)Die Dresdner Eislöwen haben das vierte Spiel im Playoff-Viertelfinale mit 0:4 (0:1; 0:1; 0:2) verloren. Vor 3.561 Zuschauern brachte Marcus Sommerfeld den Gast in der…

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Füchse: Planungen Saison 2019/2020 laufen

Weißwasser/O.L.. Für alle Dauerkarteninhaber wird es wieder - wie auch schon in den Vorjahren - die Möglichkeit des Vorkaufsrechts geben. Damit kann sich jeder seine Dauerkarte mit dem Platz aus der Vorsaison sichern. Um dies zu gewährleisten, ist es wieder notwendig, dass sich alle Dauerkarteninhaber, die ihr Vorkaufsrecht nutzen und auch für die neue Saison 2019/2020 eine Dauerkarte beantragen möchten, registrieren. Dies erfolgt auf gewohnte Art und Weise: Auf der Homepage der Lausitzer Füchse wird unter „Eisarena > Dauerkarten" eine aktuelle Preisliste, eine Übersicht mit verfügbaren/vergebenen Dauerkartenplätzen, sowie ein Antragsformular zum Download bereitgestellt. Dieses Formular wird ausgefüllt bis spätestens 31. Mai entweder im Fanshop Hockeyfuchs Lausitz direkt an der Eisarena oder in der Geschäftsstelle der EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH, Prof.-Wagenfeld-Ring 70, abgegeben. Ab dem 1. Juni verfällt das Vorkaufsrecht für bisherige Dauerkarteninhaber und die Plätze werden für Neuanträge zur Verfügung gestellt, bevor sie in den freien Verkauf gehen. Alle neuen Dauerkarten-Interessenten können sich bereits ebenfalls registrieren und ein Antragsformular für die neue Saison einreichen. Diese werden jedoch erst mit Ende des Vorkaufsrechts am 1. Juni bearbeitet. In der Saison 2019/2020 wird es nur noch eine Dauerkarten-Variante geben. Sie beinhaltet alle Pflichtspiele (Hauptrunde, Pre-Playoffs, Playoffs / Playdowns). Hierfür werden wieder drei Preislevel angeboten: „NORMAL" (Vollzahler), „ERMÄSSIGT" und „KINDER". Als kleines Highlight wird unter allen Dauerkarteninhabern 2019/2020 zusätzlich 32 Teilnahmen am ersten Sponsorenabend der neuen Saison Anfang August auf der Reinert Ranch Trebendorf/O.L. inklusive einem „Meet & Greet" mit der gesamten Mannschaft verlost. Mehr Infos >>HIER<<Für alle Dauerkarteninhaber wird es wieder - wie auch schon in den Vorjahren - die Möglichkeit des Vorkaufsrechts geben. Damit kann sich jeder seine Dauerkarte mit dem Platz aus der Vorsaison sichern. Um dies zu gewährleisten, ist es wieder…

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DSC: Karriereende für Lars Hamann

Dresden. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als ich im Wiederaufbau begriffen war, machte mir die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Eine Bandverletzung am rechten Sprunggelenk führte zu einem Saisonabbruch. Als ich für die Saison 2019 das Speerwurftraining wieder aufgenommen habe, kam es erneut zu Ellenbogenbeschwerden. Die ärztliche Diagnose ergab, dass die Schäden im Gelenk eine sportliche Laufbahn auf diesem Niveau nicht mehr zulassen", erklärt der 29-Jährige. „Ich hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen zu kämpfen und habe mich mit viel Energie zurückgekämpft – am Ende konnte ich dann doch nicht die erwarteten Zielstellungen erfüllen. Es ist für mich Zeit, neue Ziele zu verfolgen." Lars Hamann wurde in Meißen geboren und machte seine ersten Speerwurf-Versuche beim DSC vor 17 Jahren. Seit 2003 startete er für den Verein. Der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger wurde 2010 Deutscher Juniorenmeister und gewann dreimal Bronze bei den Deutschen Meisterschaften. Er nahm 2013 und 2015 an den Weltmeisterschaften teil ebenso wie an den Europameisterschaften 2016. 2016 scheiterte er aufgrund der starken innerdeutschen Konkurrenz knapp am Ziel Olympia. 2017 erreichte er mit 86,71 seine persönliche Bestleistung und knackte damit auch die Norm für die Weltmeisterschaften. Damit erzielte er bundesweit jedoch erneut nur die viertbeste Weite und musste zuhause bleiben. „Mit seinem Engagement und den Erfolgen trug er dazu bei, dass sich eine starke Speerwurfgruppe beim DSC gebildet hat. In der Trainingsgruppe unter Leitung von Frau Wünsche und Herrn Krüger trainieren zurzeit 13 Sportler. Dabei ist mit Paul Schlenker in der U18 ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent gereift. Gleiches trifft für die Hammerwerferin Lilly Lützner zu", sagte Abteilungsleiter Gerd Töpfer. Lars Hamann arbeitet als Polizist in Dresden und hat ein Kind. Der Dresdner SC bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Lars Hamann für die zahlreichen gemeinsamen Jahre und die Treue, die Lars Hamann dem Verein entgegengebracht hat. Speerwerfer Lars Hamann vom Dresdner SC gibt mit sofortiger Wirkung sein Karriereende bekannt. „Seit Anfang 2017 haben mich immer wiederkehrende Ellenbogenbeschwerden geplagt, weshalb ich mich auch einer Operation unterziehen musste. Auch 2018, als…

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Zimmis Einwurf – Wenn Gold- zu Klumpfüßen werden…

Dresden. Meine Güte! Der dritte Trainer, endlich mit Cristian Fiel der von allen gewünschte Heilsbringer, und dann das. Die Choreographie vor den 90 Minuten war gut. Doch das war es dann auch schon. Was ist nur passiert bei der Sportgemeinschaft? Nicht, dass der Gottschalk jetzt noch nach Dresden kommen muss und aus alten Dynamo-Büchern vorlesen muss! Seit Montag möchte der Dino der Fernsehunterhaltung für Bildung beim BR sorgen. Dino? Um Gottes Willen! Schnell weg mit dem Begriff. Da war doch was mit diesem HSV. Nachdenken ist ohnehin verpönt. Da kommt vielleicht noch einer drauf und analysiert ein dreiviertel Jahr später die DFB-Mannschaft vom Sommer. Ach, sie wissen gar nicht mehr, was in Russland passierte? Alles ganz brav verdrängt. Gut so! Weshalb sich mit ollen Kamellen belasten, wenn die Zukunft schon vor der Tür steht? Kann im Elbtal natürlich nicht passieren. Dynamo muss zum Schluss gegen Paderborn ran und nicht gegen Südkorea. Beruhigender Ausblick. Na logisch. Letzte Ausfahrt für die bitter notwendige Kehrtwende ist jetzt Bad Gögging. Dort war Dynamo schon einmal vor knapp zwei Jahren in der Sommervorbereitung. Jetzt muss in vier Tagen endlich Klartext geredet werden. Bis hinein in die letzten Gehirnwindungen. Weg mit der Klumpfußmentalität. Leute, Dresden ist und bleibt eine Fußballstadt. Vielleicht sollten sie wirklich den Gottschalk vorbei schicken. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<< Meine Güte! Der dritte Trainer, endlich mit Cristian Fiel der von allen gewünschte Heilsbringer, und dann das. Die Choreographie vor den 90 Minuten war gut. Doch das war es dann auch schon. Was ist nur passiert bei der Sportgemeinschaft? Nicht, dass…

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HCR: Vierte Niederlage in Serie

Großröhrsdorf. 606 Zuschauer fanden den Weg nach Großröhrsdorf in den Bienenstock zum Sachsenderby. Es war ein hoch emotionales Spiel der beiden Mannschaften mit viel Kampf. Trotz der Tabellenkonstellation begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dank eines Endspurts sicherte sich der BSV Sachsen Zwickau beim 25:28 (14:14) aus Sicht der Bienen den Sieg. Schon vor dem Spiel stand fest, dass Brigita Ivanauskaite und Grete Neustadt aussetzen müssen. Dafür hatte Bienen-Coach Frank Mühlner erneut Nachwuchsspielerin Linda Emely Zöge in den Kader berufen. Außerdem durfte auch Lara Tauchmann zum ersten Mal für die 1. Frauenmannschaft auflaufen. Der HCR hatte Anwurf und war gleich mit dem ersten Angriff erfolgreich. Julia Mauksch (7/3 Tore) kam aus zentraler Position zum Wurf und netzte ein. Nach der frühen Führung der Bienen übernahmen die Gäste das Geschehen. Zunächst erzielte Petra Nagy (3 Tore) drei Tore in Folge zum 1:3. Danach war Torfrau Ann Rammer beim Strafwurf von Jenny Choinowski (6/2 Tore) zur Stelle und verhinderte einen größeren Rückstand für ihre Mannschaft. Mit dem 1:4 durch Nadja Bolze (6/4 Tore) in der achten Minute war der Fehlstart der Bienen perfekt. Zunächst verkürzte Mauksch auf 2:4, ehe der BSV die Führung auf 2:6 ausbaute. In der elften Minute funktionierte erstmals das Spiel zum Kreis – Egle Alesiunaite (3 Tore) steckte zu Kamila Szczecina (3 Tore) durch, die zum 3:6 traf. Ein Ruck ging durch die Mannschaft der Bienen. Plötzlich stand die Abwehr besser und auch in der Offensive wusste die Mühlner-Sieben die gebotenen Chancen besser zu nutzen. Mauksch und Lisa Loehnig (3 Tore) verkürzten bis zur 16. Minute auf 6:7. Als Tammy Kreibich (2 Tore) kurze Zeit später erst den 8:8-Ausgleich erzielte und nach einem Ballgewinn übers komplette Feld stürmte, um den 9:8-Führungstreffer einzunetzen, stand die Halle Kopf. In der 22. Minute setzte Alesiunaite erneut Szczecina in Szene – mit einem Aufsetzer passte sie zur Kreisläuferin, die den Pass zum 11:9 verwertete. Die Führung hielt jedoch nur vier Minuten, ehe der BSV nach 23 Minuten wieder zum 11:11 ausglich. Bis zur Halbzeitpause konnte sich keine der beiden Mannschaften noch einmal einen Vorteil erarbeiten. So ging es mit einem 14:14 in die Kabine. Zu Beginn der zweiten Hälfte setzten sich die Gäste zunächst mit zwei Toren auf 14:16 ab. Rabea Pollakowski (3 Tore) erzielte mit einem wunderschönen Dreher von außen den 15:16-Anschlusstreffer. Vorerst liefen die Bienen dem knappen Rückstand jedoch hinterher. Teilweise wurde den feiernden Fans im Bienenstock toller Handball geboten. In der 40. Minute kam der Ball zu Pollakowski auf Linksaußen. Sie sprang Richtung Tor und passte dann zu Szczecina in die Mitte, die das 18:19 erzielte. Immer wieder konnte der HCR die Fehler der Gegnerinnen nicht für sich nutzen, um die Partie zu drehen. Erst nach 46 Minuten nutzte Loehnig nach einem Schrittfehler des BSV die Möglichkeit zum 21:21-Ausgleich. Beide Mannschaften versuchten das Spiel schnell zu gestalten, um die gegnerische Mannschaft unter Druck zu setzen. So erspielten sich die Zwickauerinnen erneut einen Vorsprung von zwei Toren. In der 49. Minute sah Loehnig nach einem unglücklichen Zusammenstoß die rote Karte und musste vorzeitig in die Kabine. Abermals gelang den Bienen bis sieben Minuten vor dem Ende der Ausgleich (24:24) Die Nerven der Fans waren zum Zerreißen gespannt. Dann suchte die Mannschaft von Norman Rentsch die Entscheidung. Innerhalb von vier Minuten zogen die Zwickauerinnen auf 24:28 davon und feierten an der Seitenlinie bereits den Auswärtssieg. Auf Bienenseite setzte Mauksch mit einem verwandelten Strafwurf den Schlusspunkt zur 25:28-Niederlage. Kurz vor dem Ende kam auch noch Tauchmann zu ihrer Premiere in der zweiten Bundesliga. Die Rödertalbienen ließen erneut zu viele Chancen liegen und waren in der Abwehr nicht konsequent genug. HCR-Trainer Frank Mühlner: „In der Abwehr waren wir heute inkonsequent. Wenn sich meine Mannschaft im Angriff mal Chancen erarbeitet hat, konnten sie die zu oft nicht nutzen. Die jungen Spielerinnen haben sich durch den guten Auftritt in der A-Jugendbundesliga einen Einsatz in der ersten 1. Frauenmannschaft verdient. Wir werden wahrscheinlich auch in den kommenden Spielen hin und wieder auf eine oder mehrere Spielerinnen zurückgreifen. Auch um sie langsam an die 2. Bundesliga heranzuführen.“ Florian Triebel606 Zuschauer fanden den Weg nach Großröhrsdorf in den Bienenstock zum Sachsenderby. Es war ein hoch emotionales Spiel der beiden Mannschaften mit viel Kampf. Trotz der Tabellenkonstellation begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dank eines…

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Füchse gleichen Playoff-Serie aus

Weißwasser/O.L.. Nach dem 107-Minuten-Krimi im Allgäu starteten die Lausitzer Füchse diesmal wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste anfangs in deren Verteidigungszone ein. Weißwasser wirkte etwas spritziger und kam auch zu guten Torchancen. Die aber vereitelte ESV-Keeper Stefan Vajs, der ein wirklich starkes Spiel machte, zudem von seinen Vorderleuten auch gut unterstützt wurde. Erst nach fünf Minuten musste Maximilian Franzreb bei einem Schuss aus spitzem Winkel von Branden Gracel eingreifen. Überhaupt versuchten es die Gäste immer wieder schräg von der Seite – wohl in Erinnerung an den Siegtreffer am Freitag. Doch unsere 56 war stets auf der Hut und das Eishockeyglück der Mannen von der Wertach zumindest aus dieser Abschlussposition aufgebraucht. Dafür zogen die Hausherren ein starkes Powerplay auf, als Simon Schütz nach einem Check gegen Clarke Breitkreuz für zwei Minuten ausgeschlossen wurde. Erst rettete Vajs im Hechtsprung gegen Vincent Hessler, dann schmetterte Steve Saviano das Spielgerät ans Lattenkreuz (9.). Auch Philipp de Paly und Alexander Thiel bekam die Intensität des Überzahlspiels zu spüren. De Paly musste mit einem stark blutenden Cut vom Eis, Thiel warf sich im Sekundentakt in zwei Schlagschüsse und humpelte zum Wechsel (10.). So geht es zu in den Playoffs. Und beide Cracks konnten zum Glück auch weiterspielen. Nachdem das Blut vom Eis gekratzt war, ging der Spielfluss aber etwas verloren. Nennenswert war nur noch eine Doppelchance von Steve Saviano und Anders Eriksson, die beide nicht an Stefan Vajs vorbeikamen (13.). In den Mittelabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start. Sie waren nun längst läuferisch auf Augenhöhe und entwickelten viel Zug zum Tor. Sobald sich die Gelegenheit ergab, wurde die Scheibe zum Gehäuse gebracht. Die beste Torchance aus Nahdistanz hatte Steven Billich, der nach einem Scheibenverlust von Oliver Granz schräg frei auf Maxi Franzreb zulaufen konnte, aber in unserem Hüter seinen Meister fand (23.). Und dann folgte eine Szene – die weiblichen Eishockeyfans mögen den Aufschrei des Entsetzens bitte unterdrücken – die als Beleg dafür herhalten könnte, dass Frauen doch besser an Geschirrspüler und Waschmaschine gehören, als an eine Trillerpfeife. Denn nach einem blitzsauberen Check von Oliver Granz gegen Maximilian Schäffler ging Letztgenannter zu Boden, was Schiedsrichterin Nicole Hertrich genau beobachtet hatte. Ihr Arm schnellte erst nach oben, als sich Schäffler die Handschuh vor’s Gesicht hielt. Und prompt folgte der verspätete Ausschluss (25.). Bloß gut, dass die Weißwasseraner wieder Penaltykilling können. Denn so wurde diese strittige Herausstellung unbeschadet überstanden. Und es kam noch besser. Nach 31 Minuten entdeckte Maximilian Adam den Direktschuss und knallte den Puck an Freund, Feind und Vajs vorbei ins Tor. Ja, zu diesem Zeitpunkt kam die Führung etwas überraschend. Und Kaufbeuren suchte die schnelle Antwort. Branden Gracel scheiterte an der superschnellen Fanghand von Maximilian Franzreb (32.) und Steven Billich verfehlte per Direktschuss das freie kurze Eck (34.). Kurz danach musste Unglücksrabe de Paly auf die Strafbank. Und die Heimischen machten Nägel mit Köpfen. Steve Saviano wurde freigespielt, sah das freie linke Kreuzeck und zielte exakt dorthin, wo er hinschaute. Goalie Vajs war ohne Abwehrchance und der EHC führte mit zwei Toren (36.). Kurz vor der zweiten Sirene wechselten die Brockmann-Schützlinge falsch. Steven Billich saß die Strafe ab. Es folgte die nächste kuriose Szene. Denn der Schläger von Clarke Breitkreuz verfing sich im Bart von Daniel Oppolzer. Nimmt man allein die Länge des Gesichtshaares des Kaufbeurer Stürmers, dann müsste er sein 528. Playoffspiel in Folge bestritten haben. Weil auch der „Cruiser“ pausieren musste, ging es mit vier gegen vier weiter. Da setzte Cederic Schiemenz zum langen Solo an, wurde aber doch noch von Stefan Vajs gestoppt (40.). Als das Schlussdrittel drei Minuten alt war, mussten auch David Kuchejda und Feodor Boiarchinov aus Nahdistanz die Klasse des Gäste-Schlussmanns anerkennen. Der ließ sich dann erst im zweiten Nachschuss durch Jeff Hayes doch nochmals überwinden (45.). Das missfiel den Jokern dermaßen, dass sie fortan den „Hayser“ sozusagen „auf’s Korn genommen“ hatten. Zum Glück war er schnell genug, um dem einen oder anderen Zweikampf zu entgehen. Und Clarke Breitkreuz bot dem „Hayes-Oberjäger“ Phillip Messing sogar den offenen Kampf an, als er seinen Helm samt Vollvisier abnahm. Die Unparteiischen meinten aber, der operierte Gesichtsbereich unserer 71 sei noch nicht stabil genug für einen Faustkampf und unterbanden jegliche Aktivitäten. Mit 3:0 für die Füchse sowie Strafen für Anders Eriksson und eben Messing ging es weiter. Apropos 3:0: Irgendwie schien eine gefährliche Phase eingeläutet. Bloß gut, dass Maxi Franzreb heute bestens aufgelegt war. Denn unser Keeper stoppte sowohl einen Schrägscharfschuss von Daniel Oppolzer sowie die im Slot lauernden Fabian Koziol und Florian Thomas (46.). Dann war Jeff Hayes wieder Mode. Leider eliminierten die Gestreiften „Beschützer“ Steven Bär für vier und „Angreifer“ Simon Schütz nur für zwei Minuten. In Unterzahl nahm Vincent Hessler bei einem Laufduell Lubomir Stach ungefähr sechs Meter ab, was vielleicht noch ein Symbolbild für den Verlauf der Serie werden könnte (48.). Als die Gastgeber schon wieder komplett waren, gewann Branden Gracel das Bully. Die Scheibe kam direkt zu Sami Blomqvist, der humorlos einklinkte (50.). Sollte jetzt doch noch das große Zittern beginnen? Logisch, dass die Gäste nun alles versuchten, um noch anzuschließen. Wirklich brenzlig wurde es aber nur noch bei einem Versuch von Joey Lewis, den Franzreb meisterte (57.), und bei einer Chaoseinlage vor unserem Tor, als unsere Jungs und ihr Schlussmann doch noch den Überblick behielten und einen Puckeinschlag verhinderten. Auch mit knapp zwei Minuten ohne Stefan Vajs kam Zählbares nicht mehr zustande – weder hüben noch drüben. Mithin steht es nach zwei Partien nun 1:1. Und irgendwie ist es etwas schade, dass der übliche Playoff-Modus durchbrochen und erst kommenden Freitag wieder gespielt wird. Denn so können beide Team gut regenerieren. „Wir haben viele kleine und schnelle Spieler, unser Gegner eher große und schwere Cracks. Da dürfte die Regeneration dann etwas länger dauern“, orakelte Corey Neilson: „Ich würde gern schneller wieder spielen. Aber es ist, wie es ist.“ Andreas Brockmann: „Wir waren anfangs zu passiv und mit dem 0:0 gut bedient. Im zweiten Drittel hatten wir sehr gut gespielt und auch zahlreiche Chancen, die aber nicht genutzt. Und so ist es dann im Sport, der Gegner trifft. Das erste Tor hat uns etwas aus dem Rhythmus gebracht. Dann war es schwer, zurückzukommen. Weißwasser hat heute mehr investiert und den Sieg auch bissel mehr gewollt.“ Corey Neilson: „Meine Mannschaft hat inzwischen achteinhalb gute Drittel gespielt. Kaufbeuren ist eine starke Mannschaft mit sehr vielen guten Spielern. Vor allem die Ausländer haben tolle Fähigkeiten. Aber wir haben defensiv gut gestanden und unser Torwart hat ein starkes Spiel gemacht. Ich bin sehr froh über den Sieg.“ (pm)Nach dem 107-Minuten-Krimi im Allgäu starteten die Lausitzer Füchse diesmal wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste anfangs in deren Verteidigungszone ein.…

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