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Zittau: Trauer um ehemaligen Oberbürgermeister

Zittau trauert um Arnd Voigt. Der ehemalige Oberbürgermeister ist am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren gestorben. In seine über zwei Legislaturperioden dauernde Amtszeit fallen historische Ereignisse wie die Feierlichkeiten zur EU-Osterweiterung und das Jahrhunderthochwasser 2010. Unter ihm wurde die Fusion mit Hirschfelde und den nördlichen Ortsteilen vollzogen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Städteverbund Kleines Dreieck und mit der Stadt Liberec intensiviert, das Stadtbad saniert, die frühe Breitbandversorgung Zittaus realisiert und die Kita "Kleine Stadtentdecker" am Mandauer Berg und der Hort "Pfiffikus" in der Kämmelstraße gebaut. Er stellte auch die entscheidenden Weichen für die Präsentation des Zittauer Epitaphienschatzes in der sanierten Klosterkirche.

"Arnd Voigt hat trotz erheblichem stadtpolitischem Gegenwind mit ruhiger Hand Zittau regiert", sagt Zittaus aktueller Oberbürgermeister Thomas Zenker über seinen Vorgänger. "Er war in seiner ruhigen besonnenen Art manchem vielleicht zu leise und ist deshalb gelegentlich unterschätzt worden. Er hatte jedoch immer eine Vorstellung davon, was zu tun war. Dies hat er mit viel Aufwand und Gesprächen im Hintergrund gemeinsam mit seinen Partnern und Verbündeten durchgesetzt."

Rückzug auf dem öffentlichen Leben

Der gebürtige Zittauer Arnd Voigt ist zur Wahl 2014 nicht erneut angetreten. Er lebte mit seiner Familie im Ortsteil Hartau und hatte sich aufgrund des Verlaufes einer 2012 von ihm selbst öffentlich gemachten Parkinson-Erkrankung in den letzten Jahren aus dem öffentlichen Leben der Stadt zurückgezogen.

"Persönlich habe ich Arnd Voigt erst nach seiner Amtszeit als Fraktionskollegen im Kreistag und Unterstützer richtig kennen und schätzen gelernt", so Oberbürgermeister Zenker. "Das Gespräch mit ihm und sein Rat waren mir viel wert."

Am 27. Februar soll es um 13 Uhr, voraussichtlich in der Johanniskirche, eine Feierstunde zu Ehren Arnd Voigts geben. Im Anschluss erfolgt die Beisetzung auf dem Frauenfriedhof im engsten Familienkreis.

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