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Per Audioguide durchs Museum

„Herzlich willkommen bei den Städtischen Museen Zittau und im ältesten Stadtmuseum der Euroregion Neiße und Sachsens. Seit mehr als 450 Jahren wird in Zittau für die Öffentlichkeit gesammelt. Unsere Schätze präsentieren wir auf moderne Weise in einzigartigen historischen Denkmalen. Tauchen Sie ein in Geschichte, Kunst und Kultur eines faszinierenden Dreiländerecks.“ So werden Besucher ab sofort im Kulturhistorischen Museum Franziskanerkloster auf dem neuen Audioguide begrüßt. Dieser führte in Deutsch, Englisch, Tschechisch oder Polnisch künftig durch die historischen Mauern des Klosters.

In etwa 60 Minuten erfahren die Besucher Wissenswertes über das Kloster, die Kirche und die weiteren Ausstellungsräume. Einige der 33 Hörstationen sind wichtigen Einzelobjekten gewidmet. So wird der einzigartige Jungbrunnen, als Wandmalerei im Dormitorium erhalten, ausführlich erklärt und auch das prachtvolle Deckengemälde in der Barocken Wunderkammer. Außerdem sind drei Hörspiele zu biblischen Geschichten abrufbar. Diese wurden im Rahmen eines Fastentuchworkshops von Kindern und Jugendlichen im April 2017 produziert.

Der Audioguide kann kostenfrei (solange vorrätig) an der Kasse gegen Kaution entliehen werden. Er wurde im Rahmen des Projektes „Slow Tourismus in der Euroregion Neiße – Verbindung von Kultur und Natur“ gefördert. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.  

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Anti-Drogen-Zug macht Station in Hradek

Zittau. Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten nicht gelungen, den Zug auf dem Bahnhof Zittau zu stationieren, so dass für die deutschen Besucher der Weg nach Hradek erforderlich wird. Der gesamte Vormittag und frühe Nachmittag ist für die Schüler der Zittauer Oberschulen reserviert. Ab 16.10 bis 17.50 Uhr werden im 20-Minuten-Rhythmus deutschsprachige Gruppenführungen für die Öffentlichkeit angeboten. Der Eintritt ist dank der Förderung kostenfrei. Der „Revolution Train“ ist ein multimedialer Ausstellungszug, der in interaktiver und neuartiger Form eine primärere Prävention ermöglicht. Durch die Aktivierung aller menschlichen Sinne mit der 5D-Methode ist es möglich, die Besucher sehr emotional anzusprechen und dessen Sicht auf legale und illegale Suchtmittel zu beeinflussen. Der Zug besteht aus sechs Wagons, vier davon werden vollständig für das Programm genutzt. Jeder der vier Wagen ist unterteilt in drei Bereiche: 1. Kinosaal mit Filmprojektion, 2. Diskussion mit Fachleuten, 3. Ausstellungsraum. Die Wagons wurden im Inneren zu multimedialen interaktiven Räumen umgebaut, in denen sich jeweils in dramatischer Form eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht abspielt. Die Besucher werden durch die interaktiven Technologien unmittelbar an der Geschichte beteiligt. Die Bereiche des Zuges stellen Szenen und Räume, wie Drogennest, Gefängnis, Untersuchungsraum einer Polizeistation, Entzugsanstalt und die Stätte eines Autounfalls dar, mit denen man im normalen Leben kaum konfrontiert wird. In diesen Räumen, die sich visuell, durch Geräuschkulisse, Temperatur oder Gerüche unterscheiden, spielt sich auf mehreren Ebenen eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht ab.  Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten…

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