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HerZIdeen gesucht

Zittau. Egal ob gute Ideen, verrückte Einfälle, große Visionen oder kleine Herzensangelegenheiten – sie alle brauchen ein Zuhause und Menschen, die an sie glauben. Seit Oktober bietet die Online-Plattform »HerZIdee« allen Tüftlern und Machern ein virtuelles Dach über dem Kopf. Wir haben geschaut, wie’s funktioniert und wie die Herzideen der Zittauer aussehen.

Entstanden ist die Plattform aus einer Kooperation zwischen dem Projektteam von Saxony5 an der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) und dem Kulturhauptstadtbüro Zittau 2025. Die Plattform soll Werkzeug dafür sein, die Ideen der Menschen für ihre Heimat und ihre Region zu sammeln und sichtbar zu machen. Die Bürger sollen einander inspirieren, Netzwerke bilden und Unterstützer für die Umsetzung ihrer Einfälle finden.

Für die Kulturhauptstadtbewerbung Zittaus gemeinsam mit der Dreiländerregion soll die Plattform den weiteren Prozess der aktiven Bürgerbeteiligung als zentrale Ideen-Datenbank befördern - auch über die Stadtgrenzen hinaus. »Unsere Bewerbung zeichnet sich von Beginn an als trinationales, gemeinsam mit und durch die Bürgerschaft geprägtes Zukunftsprojekt aus«, so Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker zum Start der Plattform. »Die neue Plattform wird dafür sorgen, dass zukünftig keine Idee verloren gehen kann, ganz egal wie klein, ambitioniert oder gewagt sie zunächst scheinen mag.«

 

Wie funktioniert’s?

Das Einreichen einer Idee ist einfach. Auf der Website steht ein Formular zur Verfügung. Dort trägt man zunächst den Namen der Idee ein und wählt eine Kategorie. Anschließend geht’s an die Ideenbeschreibung. Dann gibt man noch an, was zur Umsetzung benötigt wird, lädt ein Bild hoch und hinterlässt seine Kontaktdaten. Fertig. Als Tipp zur Formulierung hält die Seite folgendes parat: „Am besten auf ein Blatt schreiben. Jemandem vorlesen und fragen, ob das verständlich ist. Dann so viel wegstreichen, dass nur der echte Kern übrigbleibt.“

Die Ideen werden dann auf der Website vorgestellt. Wer sich selbst für eine der HerZIdeen begeistern kann, hat zwei Möglichkeiten, entweder direkt per Button „Kontakt aufnehmen“, oder aber die Idee beobachten. Dazu muss man nur seine E-Mail-Adresse angeben und wird dann über Neuigkeiten informiert.

 

Welche Ideen gibt es bereits?

Sicherlich werden nicht alle Ideen letztlich auch umgesetzt, aber oft reicht schon der Austausch darüber, um etwas anzuschieben. Deswegen sollte man sich nicht scheuen, seine Idee einzureichen.

Eine der Ideen die bereits eingereicht wurde, ist ein Radiosender fürs Dreiländereck. Auf dem mit dem Arbeitstitel Radio Z versehenen Sender sollen neben Musik vor allem lokale und kulturelle Informationen laufen. Gesucht werden dafür radiobegeisterte Leute mit Ideen, passende Räumlichkeiten und Menschen, die sich mit entsprechenden Fördermöglichkeiten auskennen.

Ein anderer Nutzer bringt an, dass die Uhreninsel aufgewertet werden sollte. Durch den Wegzug des Uhrenladens sei es wahrscheinlich, dass der Bezug zum Namen „Uhreninsel“ mehr und mehr verloren geht. Das könne durch das Aufstellen einer Großuhr verhindert werden. Zur Finanzierung wird ein Spendenaufruf ähnlich dem für das Glockenspiel an der Blumenuhr vorgeschlagen.

Die Errichtung einer Wasserstoff-Tankstelle in Zittau, die Wiederbelebung des Fernwanderwegs „Zittau – Wernigerode“ und ein Suppendialog, bei dem landestypische kulinarische Traditionen (tri-national) gefördert und weitergegeben werden, sind weitere Ideen, die auf der Seite zu finden sind.

Die Erstellung von HerZIdee wurde im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz finanziert. Zu finden ist die neue Plattform unter www.herzidee.zittau2025.de.

 

Die neue Onlineplattform soll die aktive Bürgerbeteiligung für die Kulturhauptstadtbewerbung Zittaus gemeinsam mit der Dreiländerregion fördern. Die steht unter dem Motte: 365° Leben.

 

 

 

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