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„Vielleicht wird ein Fan zum Lebensretter“

Weißwasser. Gegen Landshut werden die Füchse in besonderen Trikots auflaufen. Die Einzelstücke können die Fans anschließend ersteigern und nicht nur damit etwas Gutes tun.

Es wird ein besonderer Spieltag in der Weißwasseraner wee-Eisarena. Denn das Spiel am 1. März gegen den EV Landshut steht im Zeichen der Herzenswünsche. In Kooperation mit der MEK GmbH aus Krefeld wird der Verein Herzenswünsche Oberlausitz den Spieltag präsentieren. „Dazu wird es auch Sondertrikots geben, in denen die Mannschaft aufläuft und die anschließend ersteigert werden können“, freut sich der Vereinsvorsitzende Silko Hoffmann. Das Geld kommt natürlich wieder schwerkranken Kindern zugute.

Die Füchse begleiten den Herzenswünsche-Verein schon länger, haben unter anderem auch den Charity-Abend veranstaltet, bei dem über 6.000 Euro zusammenkamen. Auch drei Herzenswünsche kranker Kinder hat der Verein schon erfüllt. „Wir wollen weiter helfen, haben zusammen mit Silko überlegt, was wir machen können. Und die Spieltagspräsentation hat sich einfach angeboten“, sagt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach. Denn dadurch kann man mit einer Aktion sehr viele Menschen erreichen.

Im Eisstadion wird sich am Sonntag nicht nur der Herzenswünsche-Verein präsentieren, auch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und die DKMS werden vor Ort sein. Wer möchte, kann sich an dem Abend auch als Stammzellenspender registrieren lassen. „Wir machen das auch für die kleine Nisa Shirin und für Christopher“, sagt Silko Hoffmann. Nisa Shirin wurde im September 2019 in Berlin geboren, ist also noch kein Jahr alt. Christopher aus Sachsenheim ist neun Jahre alt und steht bei Bietigheim-Bissingen als Torhüter auf dem Eis. Beide Kinder haben Leukämie, sind also dringen auf eine Stammzellenspende angewiesen. „Vielleich wird ein Fan zum Lebensretter“, sagt Dirk Rohrbach.

Für die Aktion hat sich auch Joel Keussen besonders eingesetzt. Der Füchse-Verteidiger hat gute Beziehungen nach Krefeld, schließlich begann er hier seine Profikarriere bei den Pinguinen. Er hat die MEK GmbH, ein Bildungszentrum für Metall & Elektro, mit ins Boot geholt, die die Aktion sponsert.

Beim Bully auf dem Eis

Einigen Kindern soll schon am Spieltag eine große Freude gemacht werden. Dazu schreibt der Herzenswünsche-Verein auf seiner Homepage: „Du hast Lust, ein Füchse-Spiel live zu erleben? Dann möchten wir dich gern dazu einladen.“ Bis 26. Februar können unter info@herzenswuensche-ol.de „Bewerbungen“ an den Verein geschickt werden. Unter allen Bewerbern wird ein Kind ausgelost, dass das erste Bully mit durchführen kann.

Benötigt werden folgende Angaben:

- Name

- Alter

- Erkrankung

- Warum möchtest du das Spiel der Lausitzer Füchse gern sehen?

- Außerdem sollte ein kleiner Wunsch mittgeteilt werden, der sich nach Möglichkeit direkt in der Eisarena erfüllen lässt.

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Erster Todesfall in Dahme-Spreewald bestätigt

Dahme-Spreewald. Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen verstorben. Der Covid-19-Erkankte war seit Längerem intensivmedizinisch behandelt worden und hatte schwere Vorerkrankungen. Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Wir sind tief betroffen, dass die Pandemie nun auch in unserem Landkreis ein erstes Todesopfer gefordert hat. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen. Im Landratsamt und unserem Krisenstab sind wir weiter in höchster Alarmbereitschaft und versuchen alles zu tun, um unsere medizinischen Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen“. Der Krisenstab des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich gestern zuvorderst mit der tagesaktuellen Gesundheitslage hinsichtlich der Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 befasst. Vom Labor bestätigt wurden insgesamt 99 positive Fälle der Corona-Infektion im Kreisgebiet: in Königs Wusterhausen (31), Lübben (14), Zeuthen (14), Mittenwalde (9), Schönefeld (6), Wildau (6), Gemeinde Heidesee (6), Amt Schenkenländchen (5), Amt Unterspreewald (4), Eichwalde (1), Gemeinde Heideblick (1), Gemeinde Märkische Heide (1) und Gemeinde Schulzendorf (1). Acht der nachgewiesenen Covid-19-Erkrankten sind zwischenzeitlich genesen. Momentan befinden sich ebenfalls acht Personen in stationärer Behandlung, die übrigen in häuslicher Isolation. Derzeit sind 293 Quarantänen verhängt und 261 als Verdachtsfall eingestufte Personen warten auf ein Testergebnis. Kontaktbeschränkungen verlängert Schwerpunkthema, neben dem Beschaffungsmanagement von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) für medizinische Bedarfe im Landkreis, war in der gestrigen Krisenstabssitzung auch die landesweite Verlängerung der umfangreichen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Seit dem 23. März 2020 gilt in Brandenburg die neue „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“ bereits. Grundsätzlich ist damit jeder im öffentlichen Raum verpflichtet, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Die Kontaktbeschränkungen sind nun durch die Landesregierung nochmals bis zum 19. April 2020 verlängert worden. Zur Durchsetzung dieser Festlegungen ist ein Bußgeldkatalog erlassen worden. Dieser sieht Strafen für wiederholte Verstöße gegen die Regeln von bis zu 25.000 Euro vor. Die Kreisverwaltungsspitze wird sich an diesem Freitag im Rahmen einer Sonderberatung mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren der Dahme-Spreewald-Kommunen zu den Möglichkeiten des Vollzugs von Bußgeldbescheiden im Rahmen der Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter final abstimmen. „Grundsätzlich beweist die jüngste Lageentwicklung rund um das lebensbedrohliche Coronavirus an sich die Notwendigkeit der verlängerten Kontaktbeschränkungen. Wir erwarten daher, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner strikt an Festlegungen der Eindämmungsverordnung halten. Bei Verstößen wird von der Bußgeldverhängung auch reger Gebrauch gemacht“, sagt Dahme-Spreewalds Gesundheitsdezernent Carsten Saß. Informationen für Bürger und Unternehmer Aktuelle Informationen für Bürger zur neuartigen Coronavirus-Thematik gibt es im Internetauftritt des Landkreises Dahme-Spreewald unter www.dahme-spreewald.info/de/coronavirus . Der Landkreis Dahme-Spreewald hat weiterhin ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 26-2146 zu erreichen ist. Relevante Informationen zu Unterstützungsangeboten für Betriebe im Landkreis hat Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald (WFG) auf ihrer Homepage www.wfg-lds.de zusammengestellt. Für grundlegende Fragen steht den Unternehmern das Team der WFG telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 5238-0 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage ist auch die kostenfreie KATWARN-App zu nutzen, weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.Das Gesundheitsamt Dahme-Spreewald bestätigt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Landkreis. Ein 81 Jahre alter Mann ist am Mittwoch, 01. April 2020, im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen…

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