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Radweg zur Waldeisenbahn freigegeben

Weißwasser. Das neue Radweg-Teilstück vom Turnerheim zur Waldeisenbahn Muskau ist freigegeben. Die Bauarbeiten waren schon länger abgeschlossen, trotzdem mussten sich Radler gedulden.

Gestern (9. Juli) hat Thomas Böse, Referatsleiter Bau in der Stadtverwaltung Weißwasser, mit Kolleginnen aus dem Baureferat und Vertretern der bauausführenden Firma den 280 Meter langen Teilabschnitt des neu gestalteten Radweges vom Turnerheim zur Waldeisenbahn Muskau (Teichstraße) freigegeben. Referatsleiter Thomas Böse: „Den Radweg Badeseetour gab es schon zuvor – 28 Kilometer ist der insgesamt lang, 60 Meter Höhenunterschied sind zu bewältigen – und im Stadtgebiet verlaufen rund fünf Kilometer der Tour.“  Der Abschnitt gehört zum drei Millionen Euro schweren EFRE-Projekt, welches die Stadt bis Ende dieses Jahres umsetzt. EFRE bedeutet zugleich eine 80-prozentige Förderung. „Ohne diese Förderkulisse wären solche großen Maßnahmen nicht möglich“, betont der Referatsleiter.

 Ein Teil des Gesamtprojekts ist die sogenannte Badeseetour, welche in Verbindung steht mit der Gestaltung des Jahnbades, des Grünzugs Jahnparks, dem Bau des Parkplatzes am Turnerheim Weißwasser, der Straßenbeleuchtung und vielen weiteren Teilbereichen.

Der Radwegabschnitt ist vom Architekturbüro „EL:CH“ geplant worden, die Firma Rohrnetz Beil hat den Auftrag des Radweges mit der Geländegestaltung baulich umgesetzt. Umgewandelt wurde eine Freileitungstrasse mit viel Unland, welches über Jahrzehnte zugewachsen war. 295.000 Euro Baukosten sind hierfür angesetzt. Dadurch gibt es jetzt eine Verbindung vom Turnerheim – und damit vom straßenbegleitenden Radweg an der B156 nach Krauschwitz – zum Parkplatz an der Waldeisenbahn Muskau. Dort werden in den nächsten Wochen auch noch zusätzlich zwei Parkplätze für Menschen mit Behinderung gebaut. Denn die EFRE-Förderung legt Wert auf Barrierefreiheit, ökologische Nachhaltigkeit, die sozialen Aspekte der Maßnahmen und die Einbindung in die gesamtstädtische Entwicklung.

Gebaut worden ist schon seit Wochen nicht mehr an dem Radwegabschnitt. Dass die Freigabe erst am 9. Juli erfolgen konnte, erklärt Thomas Böse: "Das spezielle Material musste sich mehrere Wochen setzen, um seine volle Standfestigkeit zu erhalten.“ Jetzt können Touristen und Einheimische den Radweg aber nutzen.  

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