Polizei/tok

900 Gramm Cannabis beschlagnahmt

Der richtige Riecher führte eine Streife des Reviers Weißwasser am vergangenen Samstag zur Beschlagnahme von insgesamt etwa 900 Gramm Cannabisblüten. Sie stoppte einen 26-jährigen Radfahrer auf der B 156 zwischen Weißwasser und Krauschwitz. Bei der Kontrolle des Mannes bemerkten die Polizisten ausgeprägten Cannabisgeruch. Die Ursache war schnell gefunden - der Mann trug einige Gramm Cannabisblüten in mehreren Cliptütchen bei sich. Darüber hinaus hatte er auffällig viel Bargeld im Gepäck.

Ein Staatsanwalt ordnete daraufhin eine Wohnungsdurchsuchung an. Dabei erhielten die Ermittler Unterstützung durch eine vierbeinige Spürnase der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Görlitz. In der Wohnung des Mannes fanden die Ordnungshüter weitere Cliptütchen mit mehreren hundert Gramm der Hanfpflanzenblüten sowie ein Laminiergerät zum Verschweißen der Verpackungen. Dies sowie sein Handy und mehrere hundert Euro stellten die Beamten sicher.

Damit klickten für den 26-Jährigen die Handschellen. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz führt das Kommissariat für Rauschgiftkriminalität der Kriminalpolizeiinspektion.

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Palais-Sommer darf stattfinden

Dresden. Abstand einhalten, Hygienemaßnahmen beachten, maximal 1.000 Besucher gleichzeitig im Park – das sind die Vorgaben, unter denen das Palais-Sommer-Team die diesjährige  Veranstaltung vom 17. Juli bis 23. August  unter freiem Himmel am Japanischen Palais stattfinden lassen darf. Insgesamt wird es zwölf Klaviernächte, mindestens drei »Klaviernacht+«, 15 Konzerte im Park, rund zehn Mal Rahmenprogramm mit neuen Formaten und zwei Palais Slam-Abende geben, außerdem noch  über 60 Yoga-Veranstaltungen.  Verraten werden dürfen bereits erste Termine: Am 19. Juli sorgt die Berliner Band »Die Höchste Eisenbahn« für Indiesound, am 20. August ist Kai Schumacher erstmalig zu erleben und am 23. August gibt e die Klassiknacht mit der finnischen Sopranistin Camilla Nylund. Sponsoren gesucht Das Palais Sommer Team appelliert mit einem Aufruf an seine Gäste, sich selbst ein Geschenk zu machen und jetzt mit einem Spendenbeitrag einen Vertrauensvorschuss für ihr Freiluft-Kunst- und Kulturfestival zu leisten und damit auch langfristig die Künstler und die Kulturbranche in Sachsen zu unterstützen. Deshalb kann ab sofort bis zum 20. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, verstärkt gespendet werden. Vor allem im Vorfeld ist ein hohes Spendenaufkommen besonders wichtig. Benötigt wird ein Betrag von 50.000 Euro, der insbesondere für die Programmplanung sowie die Künstlergagen eingesetzt wird.  Abstand einhalten, Hygienemaßnahmen beachten, maximal 1.000 Besucher gleichzeitig im Park – das sind die Vorgaben, unter denen das Palais-Sommer-Team die diesjährige  Veranstaltung vom 17. Juli bis 23. August  unter freiem Himmel am Japanischen…

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Heiß, heißer, Haltestelle

Dresden. »Heiß, heißer, Haltestellen« ist eine Onlineumfrage betitelt, die sich bis 21. Juni mit dem Thema »Sommerliche Hitzebelastung an Dresdner Haltestellen« befasst. Konkret möchte das Dresdner Umweltamt wissen, wie Haltestellen in Zukunft hitzeangepasst gestaltet werden können, um das Warten bei sommerlichen Höchsttemperaturen angenehmer zu gestalten.   Die anonyme Befragung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Ergebnisse fließen in die laufende Planung zur hitzeangepassten Gestaltung der Haltestelle Julius-Vahlteich-Straße ein. Wenn sich die Maßnahmen bewähren (Akzeptanz, Optik, Pflege), planen die Dresdner Verkehrsbetriebe weitere Haltestellen entsprechend umzugestalten.  Neben dem Umweltamt wirken die Dresdner Verkehrsbetriebe AG und das ISP Erfurt an der Befragung mit. Das Projekt „HeatResilientCity“ (Hitzeresiliente Stadt- und Quartiersentwicklung in Großstädten am Beispiel von Dresden und Erfurt) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Vorhaben der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ im Themenbereich „Klimaresilienz durch Handeln in Stadt und Region“ gefördert. Für die Laufzeit bis Herbst 2020 erhalten die Projektpartner insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Wissenschaftliche Partner sind das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Projektleitung), das Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der Fachhochschule Erfurt (ISP), das Institut für Hydrologie und Meteorologie der Technischen Universität Dresden und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Praxispartner sind das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, das Umwelt- und Naturschutzamt der Landeshauptstadt Erfurt sowie die Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden. Zur Umfrage: www.mitdenken.sachsen.de/gruene-haltestelle»Heiß, heißer, Haltestellen« ist eine Onlineumfrage betitelt, die sich bis 21. Juni mit dem Thema »Sommerliche Hitzebelastung an Dresdner Haltestellen« befasst. Konkret möchte das Dresdner Umweltamt wissen, wie Haltestellen in Zukunft hitzeangepasst…

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