Schleuser auf A17 mit 31 Illegalen geschnappt

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führen ein Verfahren gegen einen 57-jährigen Türken wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vermutlich in den frühen Morgenstunden des 14. Juli in Ungarn 31 Männer im Alter zwischen 18 und 47 Jahren, welche die türkische (24x), syrische (3), iranische (3) und irakische (1) Staatsangehörigkeit besitzen, in einem Kühllaster versteckt und nach Deutschland gebracht zu haben, obwohl er wusste, dass die Personen nicht über die erforderliche Erlaubnis zur Einreise in das Bundesgebiet verfügten. Die geschleusten Personen wurden am 14. Juli gegen 20.25 Uhr bei einer gemeinsamen Kontrolle von Bundespolizei und Zoll zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität auf dem Parkplatz »Am Heidenholz« auf der A17 in Fahrtrichtung Dresden festgestellt. Sie lagen während der Fahrt auf der Ladung (Melonenkisten), hatten dabei weniger als einen Meter Platz bis zur Decke des Aufliegers und froren durch die Kühlung. Fünf geschleuste Personen erlitten bei dem ungesicherten Transport Verletzungen. Der Fahrer wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat  beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Pirna Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten gestellt.Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führen ein Verfahren gegen einen 57-jährigen Türken wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, vermutlich in den frühen…

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Einziger Heimatmarkt 2020 mit großem Händlerinteresse

Lübben. Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen stattfinden, suchen Händler Möglichkeiten, ihre Produkte zu präsentieren“, berichtet sie. Bei den Heimatmärkten geht es jedoch nicht nur um den Verkauf, sondern auch darum, den Kontakt zwischen Händlern und Kunden herzustellen, über regionale Produkte und deren Besonderheiten zu informieren und damit das Bewusstsein für die Qualität regionaler Produkte zu schärfen. Neben einer Ölpresse, die von der Diedersdorfer Ölmühle präsentiert wird, gehören die Plinsen der Uckoer Plinsbäcker und der Drehorgelspieler zu den Highlights des Marktes. Angeboten werden aber auch Produkte aus der Wasserbüffelzucht, Keramik, Korbwaren, Wein, Aufstriche und natürlich viel sommerliches Obst und Gemüse. Da der Kindersachenflohmarkt samt Kinderspektakel Anfang Juni ausfallen musste, findet zum Heimatmarkt ein Flohmarkt für gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug statt. „Zahlreiche Eltern haben mich gefragt, ob es denn nicht noch einen Flohmarkt geben könnte“, erzählt Christina Hentschel. Diesem Wunsch entspreche sie gern. Standgebühren für den Flohmarkt werden nicht erhoben, ein Campingtisch o.ä. ist mitzubringen. Um Anmeldung unter Tel, 03546 7925-02 oder per Mail an christina.hentschel@luebben.de wird gebeten. Der Heimatmarkt 2020 findet am 25. Juli von 8 bis 13 Uhr in der Breiten Straße statt. Die Initiative „Regional geMacht“, in deren Rahmen die Heimatmärkte stattfinden, ist eine gemeinsame Aktion der Städte Vetschau/Spreewald, Lübben (Spreewald) / Lubin (Blota), Luckau und des Amtes Burg (Spreewald), der REG Vetschau mbH, der Jupe & Pohl GmbH, der Gründungswerkstatt Zukunft Lausitz sowie der Industrie- und Handelskammer Cottbus.Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen…

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Neue Allgemeinverfügung vor dem Regelbetrieb

Sachsen. Das Kultusministerium hat die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas bekannt gegeben. Sie tritt am 18. Juli in Kraft und läuft am 30. August aus. Grundlegende Änderungen finden nicht statt. Die Kitas sind bereits seit dem 29. Juni im Regelbetrieb. Die allgemeinen Hygienebestimmungen sowie die Gesundheitsbescheinigung gelten hier weiter fort. »Wir setzen mit Blick auf die Erkältungszeit im Herbst strategisch eher auf ein schnelles Testungsverfahren für Kinder, die Symptome zeigen. Dazu sind wir derzeit mit den Experten im Gespräch«, kündigte Piwarz an. Nach den Sommerferien wechseln auch alle Schulen wieder in den Normalbetrieb. Bis dahin gibt es weitere Lockerungen bei den schulischen Veranstaltungen. »In den letzten Wochen haben mich viele Elternbriefe erreicht, die von geplanten Schuleinführungsfeiern berichteten, wo zum Teil nur ein Elternteil bei der Schulveranstaltung zugelassen wird. Das ist natürlich drei Tage vor dem Normalbetrieb nur schwer vermittelbar. Den Schulanfängern soll eine feierliche Schulaufnahme mit Zuckertütenübergabe im Beisein beider Eltern und der Geschwister ermöglicht werden. Mit der neuen Allgemeinverfügung haben wir hier noch einmal ein deutliches Signal gesetzt«, erklärte Kultusminister Christian Piwarz. Auch mit Blick auf die freiwilligen Lernangebote der Sommerschulen finden weitere Erleichterungen statt, so können externe Partner das Schulgelände und die Schule betreten. Schulen Eltern und andere externe Partner dürfen mit Zustimmung der Schulleitung wieder in die Schulen.Schulische Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig.Eltern und externe Partner sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Vorliegen eines wichtigen pädagogischen Grundes entfällt die Verpflichtung.Internate an Schulen können ab dem 18. Juli den Regelbetrieb aufnehmen.Die sonderpädagogische Diagnostik im Rahmen des Verfahrens zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf kann mit Einwilligung der Personensorgeberechtigten durchgeführt werden. Das Gleiche gilt für Verfahren bei Kindern, die zum Schuljahr 2020/2021 eingeschult werden sollen. Kita und Hort Die Gesundheitsbescheinigung bleibt bis zum 30. August bestehen.Der Hort startet mit den Sommerferien in den Regelbetrieb.Einrichtungsfremden Personen, insbesondere Eltern, Personensorgeberechtigten oder andere zum Abholen Berechtigten, ist das Betreten der Einrichtung gestattet. Sie sind verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen zu wahren.Elternabende, Elterngespräche, Fachberatung, ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen oder Vorsorgeangebote sowie sonstige Veranstaltungen, die dem pädagogischen Konzeption der jeweiligen Einrichtung entsprechen, sind zulässig. Auf dem Einrichtungsgelände ist ein ausreichender Abstand zwischen erwachsenen Personen einzuhalten.Einrichtungsbezogene Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und eines ausreichenden Abstandes zwischen den Beteiligten auf dem Einrichtungsgelände mit Zustimmung der Einrichtungsleitung gestattet. Die Allgemeinverfügung ist abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.deDas Kultusministerium hat die neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas bekannt gegeben. Sie tritt am 18. Juli in Kraft und läuft am 30. August aus. Grundlegende Änderungen finden nicht statt. Die Kitas sind bereits seit dem 29. Juni im…

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