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Zeugenhinweis führt zu Dieseldieben

Niesky. Die Polizei hat am Donnerstag zwischen Gebelzig und Diehsa zwei Dieseldiebe geschnappt. Auf die richtige Spur brachte die Beamten ein aufmerksamer Nieskyer.

In der Nacht zu Donnerstag hat ein entscheidender Zeugenhinweis zur Ergreifung von Dieseldieben geführt. Die Täter machten sich an der Kollmer Straße in Niesky an einem Lkw zu schaffen. Sie brachen den Tankdeckel des Mercedes auf und zapften Kraftstoff ab. Etwa 40 Liter fehlten. Der Schaden belief sich auf rund 100 Euro. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte die Täter und informierte die Polizei.

Aufgrund der guten Beschreibung des Tatfahrzeugs stellte die Bundespolizei Ludwigsdorf den Transporter wenig später zwischen Gebelzig und Diehsa. Darin saßen zwei tschechische Staatsbürger im Alter von 21 und 36 Jahren. Auf der Ladefläche befanden sich zwölf 20-Liter-Kanister, ein IBC-Container sowie verschiedene Werkzeuge. Die Polizisten nahmen die Beiden vorläufig fest.

Es stellte sich heraus, dass sowohl der ältere Fahrer als auch sein Komplize unter dem Einfluss von Amphetaminen standen. Die Ordnungshüter veranlassten eine Blutentnahme. Auch eine Fahrerlaubnis hatte der Fahrer des Transporters nicht. Es folgte eine erkennungsdienstliche Erfassung der Tatverdächtigen. Die Beamten sicherten das mutmaßliche Diebesgut und erstatteten Anzeigen.

 

Nicht nur Dieseldiebe gingen der Polizei kürzlich ins Netz. Am Dienstag schnappte die Polizei in Ostritz einen Wohnungseinbrecher. Während eines Einbruchs hatten die Bewohner seelenruhig geschlafen. In einem anderen Haus wurde der Einbrecher allerdings vom Hauseigentümer überrascht.

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Eislöwen wollen gegen Tigers punkten

Dresden. Am Wochenende sind die Dresdner Eislöwen zweimal gegen die Bayreuth Tigers gefragt. Noch sechs Spieltage stehen in der Hauptrunde an und der Kampf um die begehrten Plätze läuft auf Hochtouren. Zunächst treten die Blau-Weißen die Reise zu den Tigers an, bevor Bayreuth am Sonntag zum Playport-Familientag in Dresden gastiert. Im Rahmen des Playport-Familientags können sich die Besucher auf zahlreiche Angebote für die ganze Familie freuen: So wird es ein Glücksrad, eine Hüpfburg sowie eine Bastel- und Schminkstraße geben. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Jedes Spiel ist im Moment wichtig – egal wie der Gegner heißt. Bayreuth hat zuletzt den amtierenden Meister auswärts mit 4:0 besiegt. Sie sind eine gefährliche Mannschaft, welche vor allem eine starke Offensive aufweist. Wir dürfen uns keinen offenen Schlagabtausch liefern, sondern müssen in der Defensive gut stehen. Wenn wir unsere Aufgaben erfüllen, sind wir gut genug, gegen jeden zu bestehen.“ Lucas Flade: „Ich bin froh und dankbar, dass ich so viel Vertrauen von Rico Rossi bekomme. Dies gibt mir viel Kraft auf dem Eis. Bayreuths Offensive ist sehr gut. Wir müssen die Fehler der Tigers nutzen, unsere Offensivstärke einbringen und die Defensive muss den gegnerischen Sturm aushebeln, dann können wir die Spiele auch gewinnen. Jetzt sind alle Punkte wichtig. Wir sind in der Form auch weitere zu holen.“ Am Freitag, 14. Februar steht für die Eislöwen das Gastspiel bei den Bayreuth Tigers an. Die Partie beginnt 20 Uhr und wird geleitet von HSR Patrik Gogulla und Nicole Hertrich. Vor Ort in Bayreuth gibt es für die Damen beim Kauf einer Eintrittskarte 50 Prozent Rabatt. Das Heimspiel gegen die Wagnerstädter am Sonntag, 16. Februar in der EnergieVerbund Arena, startet bereits 16 Uhr. Kassen und Arenatüren öffnen 14.30 Uhr, der VIP-Raum 15 Uhr. Die Hauptschiedsrichter der Partie sind Seedo Janssen und Carsten Lenhart. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am Wochenende sind die Dresdner Eislöwen zweimal gegen die Bayreuth Tigers gefragt. Noch sechs Spieltage stehen in der Hauptrunde an und der Kampf um die begehrten Plätze…

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11.000 Menschen gedachten Hand in Hand

Dresden. Am Donnerstag, 13. Februar, beging Dresden den 75. Jahrestag der Zerstörung der Innenstadt während des Zweiten Weltkriegs. 18 Uhr reihten sich rund 11.000 Menschen gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Michael Kretschmer, Seiner Königlichen Hoheit, Herzog von Kent, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Gästen aus den Partnerstädten Breslau, Columbus, Coventry, Hamburg, Straßburg, sowie der befreundeten Stadt Gostyñ und vom Dresden Trust in eine Menschenkette ein. Bekannte und Unbekannte, Nachbarn, Freunde, Familien, Dresdnerinnen und Dresdner, Gäste reichten sich die Hände. Bis 18.13 Uhr läuteten die Glocken der Dresdner Innenstadtkirchen. Die etwa vier Kilometer lange Menschenkette umschließt das Stadtzentrum und wurde vor zehn Jahren ins Leben gerufen. „Seitdem verbinden die Dresdnerinnen und Dresdner hier Hand in Hand das Gedenken mit einem friedlichen Zeichen gegen Hass und Gewalt. Am 13. Februar zeigt Dresden, dass wir Spaltungen überwinden können, wenn wir auf der Basis unserer gesellschaftlichen Grundwerte nach Wegen der Zusammenarbeit suchen. Nur so treten wir wachsendem Nationalismus und Rechtspopulismus entgegen. Sie stellen die Errungenschaften einer demokratischen Erinnerungskultur in Frage und bereiten so den Boden für neue Konflikte“, sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. In seiner Rede zum Auftakt der Menschenkette betonte Oberbürgermeister Dirk Hilbert, welch Geschenk es für Dresden, Deutschland und Mitteleuropa sei, seit 75 Jahren – in etwa ein Menschenleben – in Frieden zu leben. „Das ist nicht selbstverständlich. Deshalb müssen wir darüber nachdenken, in welchem historischen Zusammenhang der 13. Februar 1945 steht. Und wir müssen weiterdenken, um auch unseren Kindern ein Leben in Frieden zu sichern. Wenn Dresdens Schicksal als einzigartig bezeichnet werden kann, dann deshalb, weil die Stadt ein Ort der Versöhnung ist. Kein anderes Zeichen darf von Dresdens Straßen ausgehen. Setzen wir uns alle dafür ein!“. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte: „Von Dresden geht heute eine klare Botschaft von Frieden und Versöhnung aus. Die Menschenkette steht beispielhaft für ein würdiges Gedenken, für starkes bürgerschaftliches Engagement und für die Übernahme von Verantwortung für unsere Zukunft. Es ist für mich immer wieder ein bewegender Moment, wenn die Dresdnerinnen und Dresdner und viele Menschen, die sich dieser Stadt verbunden fühlen, einander die Hände reichen. Sie schützen damit symbolisch ihre Stadt vor Extremisten und Demokratieverächtern, im Zentrum die wiederaufgebaute Frauenkirche, die heute weltweit als Zeichen der Versöhnung und Mahnmal für „Nie wieder Krieg“ gilt.“ Zuvor nahmen die Ehrengäste an einer Gedenkveranstaltung im Kulturpalast teil. Teil der Veranstaltung war eine Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur, die in ausführlicher Form und vor öffentlichem Publikum ab 19 Uhr im Albertinum fortgesetzt wird. Im Podium saßen unter anderem Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehem. Bundesjustizministerin und NRW Antisemitismus-Beauftragte) und Rafal Dutkiewicz (ehem. Oberbürgermeister Wroclaw). Die Veranstaltung wird parteiübergreifend von politischen Stiftungen getragen. Eine solche Kooperation gab es in Deutschland bisher noch nicht. Den Blick weitet ein internationaler Kongress am 14. und 15. Februar, bei dem unter anderem der Bürgermeister Hiroshimas per Videobotschaft, der Sprecher des Rote-Khmer-Tribunals und Chiles ehemalige Bildungsministerin den Umgang mit schmerzhafter Erinnerung in ihren Ländern reflektieren. Teil des umfangreichen Veranstaltungsangebots rund um den 13. Februar in Dresden waren außerdem ein Schülergipfel, Veranstaltungen an Gedenkstätten für die Opfer der Bombardierung und des Nationalsozialismus sowie Gottesdienste. Zum stillen Gedenken lädt die Frauenkirche ein, die in Folge des Luftangriffs einstürzte und als Zeichen für Frieden und Versöhnung wiederaufgebaut wurde. Wiederaufbau und Versöhnungsarbeit sind ein besonderer Verdienst des British Dresden Trust, dessen Königlicher Schirmherr, Seine Königliche Hoheit, der Herzog von Kent, Ehrengast als Ehrengast in Dresden weilte. Dresden war eine von vielen Städten, die im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe weitgehend zerstört wurden. Nationalsozialisten und DDR nutzten die Ereignisse für ihre Propaganda, so dass der 13. Februar bis heute umstritten bleibt. Umfangreiche Informationen zum 13. Februar stehen hier: 13februar.dresden.de  Am Donnerstag, 13. Februar, beging Dresden den 75. Jahrestag der Zerstörung der Innenstadt während des Zweiten Weltkriegs. 18 Uhr reihten sich rund 11.000 Menschen gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Michael…

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86-Meter-Schiff auf der Elbe unterwegs

Sachsen. Endlich! Nach wochenlangem Niedrigwasser und dem Sturm „Sabine“ zu Wochenbeginn ist seit Donnerstag, 13. Februar, ein 86 Meter langer und 11,45 Meter breiter Schiffstorso ohne Motor und Aufbauten auf der Elbe gen Magdeburg unterwegs. Das Schubschiff "Edda" von der Reederei Ed Line in Berlin bringt den Rumpf eines Flusstankers, der seit Juni auf der Werft im tschechischen bzw. nordböhmischen Lovosice (deutsch: Lobositz) lag, seit heute weiter bis nach Magdeburg. Zuerst hatte wochenlang Niedrigwasser den Transport unmöglich gemacht. Der niedrige Wasserpegel der Elbe hatte den Schiffstransport über Wochen verhindert. Mindestens 135 Zentimeter Fahrrinnentiefe sind notwendig, um schippern zu können. Damit dieser spezielle Schubverband fahren konnte, musste die Fahrrinnentiefe sogar 1,50 Meter betragen.  Dann am Sonntag, 9. Februar, hatte Sturmtief "Sabine" den Schiffsverband im tschechischen Hrensko (deutsch: Herrnskretschen) kurz vor der Grenze nach Deutschland unfreiwillig aufgehalten und die Weiterfahrt gestoppt. Zu groß wäre die Angriffsfläche von Sturm und Wind wenn der motorlose Koloss auf dem Fluss geschoben wird. Maximal 20 km/h sind zulässig. Der Schiffsrumpf mit 86 Metern Länge und 11,45 Metern Breite sowie 5,50 Metern Höhe ist aufsehenerregend groß. „Edda“ schiebt ihn bis Magdeburg. Bis in die sachsen-anhaltinische Landeshauptstadt ist der Verband noch mindestens zwei Tage unterwegs. Bis zum Mittag soll der Schleppverband Dresden passieren und heute bis Riesa kommen. Dort übernimmt ein anderes Schubschiff den Transport bis nach Hamburg. Von der Hansestadt aus geht das zukünftige Tankschiff über die Nordsee nach Werkendam (Niederlande). Dort wird er arbeitsfähig und manövrierfähig gemacht, aufgebaut mit den Aufbauten und mit einem Motor ausgestattet. "Edda" muss zurück nach Lovosice, wo noch ein zweiter großer Schiffskörper darauf wartet, abgeholt zu werden.  Daniel FörsterEndlich! Nach wochenlangem Niedrigwasser und dem Sturm „Sabine“ zu Wochenbeginn ist seit Donnerstag, 13. Februar, ein 86 Meter langer und 11,45 Meter breiter Schiffstorso ohne Motor und Aufbauten auf der Elbe gen Magdeburg unterwegs. Das Schubschiff…

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