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Junge Löbauerin überzeugt rhetorisch

Wo normalerweise Landtagsabgeordnete über Gesetze, Anträge und aktuelle Fragen debattieren, wetteiferten zum Jugend-Redeforum Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 um den überzeugendsten Redebeitrag.

Annabell Clemen vom Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium aus Großröhrsdorf wurde dabei zu Sachsens bester Nachwuchsrednerin gekürt. Beim Jugend-Redeforum im Sächsischen Landtag überzeugte die 18-Jährige die Fachjury mit ihren rhetorischen Fähigkeiten am meisten.

Nur knapp dahinter erreichte Saskia Richter von der 11. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Löbau den zweiten Platz. Dritter wurde Friedrich Reichel vom Landesgymnasium St. Afra in Meißen (ebenfalls 11.Klasse).

Bereits zum 15. Mal zeigten 36 Schüler aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Plenarsaal des Sächsischen Landtags ihre Fähigkeiten in der Kunst der freien Rede. Dabei debattierten sie über Themen wie z. B. „Wo wohnt man besser? Stadt oder Land?“, „Braucht Deutschland eine Leitkultur?“ oder „Darf ich rauchen, was ich will? - Sollte Cannabiskonsum legalisiert werden?“.

Der Hausherr und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler begrüßte die Teilnehmer persönlich. „Wer überzeugend argumentiert, kann sich mit seinen Vorschlägen leichter durchsetzen – das gilt in der Politik ebenso wie in der Wirtschaft und der Wissenschaft. Wir diskutieren in einer Demokratie gerne lebhaft, aber dabei sollte immer das gute Argument und nicht die Lautstärke überzeugen. Damit haben unsere jungen Nachwuchsdiskutanten weniger Probleme als mancher Erwachsene“, so Rößler augenzwinkernd.  

Am Vormittag diskutierten die Teilnehmer in Gruppen aktuelle politische Themen und hatten zuvor nur fünf Minuten Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich Notizen zu machen. In der Finalrunde am Nachmittag hielten die Schüler im Plenarsaal eine drei- bis fünfminütige Rede vor Jury und Publikum. Der Jury gehörten unter anderem Journalisten der Sächsischen Zeitung, des MDR und von Radio Energy Sachsen an.

 

 

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Geschichte wiederholt sich

Sachsen. Nein, es war nicht der 22. Juni. Kein Sonnabend. Gleich gar nicht 1974. Wer aus dem Giftschrank das einzige Spiel der beiden deutschen Staaten in Hamburg noch mal rausholt, sieht ein schwarz-weiß gekleidetes Team wie letzten Sonntag. Und sieht ein genau so schlechtes Spiel der selbst hochdotierten deutschen Stars. Das Ergebnis ist bezeichnend: 0:1 gegen Mexiko. Also wiederholt sich die Geschichte? Moment Mal, Deutschland holte 74 den zweiten Stern.Aber was war da los in der berühmt berüchtigten Sportschule Malente? Die Germanen West waren sich nur in einem einig. Sie wollten endlich das Geld für den Titel, was ihnen zusteht. 70 000 DM, also 35 000 Euro. Sie bekamen sie zugesprochen. Nach diesem ominösen 0:1 im Klassenkampf ging es rund. DFB- Trainer Helmut Schön aus Dresden schlief zwar schlecht, war aber auch nicht beteiligt. als die Beckenbauer, Overath und Müller sich die Meinung geigten. Wiederholt sich wirklich die Geschichte? Dieses Watutinki ist doch wie Malente. Dazu war der Rasen in der Vorbereitung immerhin zwei Zentimeter zu hoch. Deutschlands Superhelden konnten also gar nicht wie gewohnt trainieren. Am Geld für den Titel wird es wohl nicht liegen. Jetzt sind es 350 000 Euro, also 700 000 DM für jeden einzelnen. Aber wo ist jetzt der Wortführer? Der Trainer macht die Schotten dicht. Und wohnen werden die Stars jetzt im warmen Sotschi. Aha! Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<Nein, es war nicht der 22. Juni. Kein Sonnabend. Gleich gar nicht 1974. Wer aus dem Giftschrank das einzige Spiel der beiden deutschen Staaten in Hamburg noch mal rausholt, sieht ein schwarz-weiß gekleidetes Team wie letzten Sonntag. Und sieht ein…

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