"Dieser Unfall war eine Frage der Zeit"

Dresden.  Szenario Anfang letzter Woche auf der St. Petersburger Straße, Richtung Hauptbahnhof, Höhe Rundkino: Eine Frau fährt auf dem Radweg, plötzlich öffnet sich an einem parkenden Auto die Fahrertür. Die 45-Jährige prallt dagegen, wird auf die Fahrbahn geschleudert und von einem Auto überrollt. Lebensbedrohlich verletzt liegt sie nun im Krankenhaus.  »Erst vor wenigen Wochen haben wir auf diesen Sicherheitsmangel auf diesem schmalen Abschnitt der Petersburger Straße hingewiesen«, sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC). »Öffnet sich eine Autotür, ist die Gefahr groß, dass man mit dem Rad mitten in den fließenden Verkehr gestoßen wird, da weder zu den parkenden Autos noch zum fließenden Verkehr ausreichend Abstand besteht.« Der ADFC schlägt vor, den Radverkehr durch eine breite physische Barriere vom Autoverkehr abzutrennen und im Bereich der jetzt als Parkplatz genutzten Fläche am Rand der Fahrbahn zu führen. Der jetzige Radweg könnte als Grünstreifen zusätzliche Sicherheit bringen. Dass damit Parkflächen wegfallen, sei nicht so tragisch. »Die Tiefgarage Wiener Platz hat 730 Parkplätze, von denen meist die Hälfte frei bleiben, ebenso in den Parkhäusern bei Wöhrl und Karstadt.« Der ADFC fordert vom Baubürgermeister nun schnellstens eine Umplanung des Straßenabschnitts. Szenario Anfang letzter Woche auf der St. Petersburger Straße, Richtung Hauptbahnhof, Höhe Rundkino: Eine Frau fährt auf dem Radweg, plötzlich öffnet sich an einem parkenden Auto die Fahrertür. Die 45-Jährige prallt dagegen, wird auf die Fahrbahn…

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Mit "Ophelia" zum Sieg in Taiwan

Dresden. Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den Grafikwettbewerb weltweit ausgeschrieben. Insgesamt bewarben sich rund 1.500 Künstler mit ihren Arbeiten.Eine Jury ließ 40 Künstler aus 25 Ländern zur Endauswahl zu, aus deren Reihe dann die Sieger hervorgingen. In die Endauswahl schafften es u.a. Künstler aus Nepal, Südkorea, Albanien, Iran, Bolivien, Russland und Hong Kong. Mit ihrer Arbeit »Ophelia IV/2«, einer Kombination aus Mezzotinto und Papierschnitt, schaffte es Tina Wohlfarth überraschend auf Platz ein. Denn im druckgrafischen Bereich sind traditionell asiatische Länder sehr stark, hier hat diese Kunsttechnik auch einen hohen Stellenwert. Umso bemerkenswerter ist der Erfolg von Tina Wohlfarth – vor allem angesichts dieser exklusiven Konkurrenz aus Asien. Geboren in Saalfeld, Studium in Dresden Tina Wohlfarth wurde 1978 in Saalfeld geboren, lebt und arbeitet in Dresden. Nach einem Studium der Kunstpädagogik in Erfurt studierte sie Malerei und Grafik an der HfBK in Dresden, nach dem Diplom folgte ein Meisterstudium bei den Professoren Elke Hopfe und Martin Hohnert. Ein Reisestipendium der Stadt Dresden führt die Künstlerin 2012 nach Cleveland/USA.Die Dresdner Malerin und Grafikerin Tina Wohlfarth (40) gewann den 1. Preis der »International Biennial Print Exhibit: 2018 ROC« des renommierten National Taiwan Museum of Fine Arts. Das Museum ist eines der wichtigsten Museen Asiens und hatte den…

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