Augustusmarkt darf stattfinden

Dresden. Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen, Kontaktnachverfolgung, eine moderate Entzerrung der Marktpagoden und eine deutlich größere Marktfläche sind die Eckpunkte dieses Konzepts. Markttreiben soll vom 25. November bis 3. Januar herrschen. Mit 120 Händlern, Gastronomen, Schaustellern und Angeboten ist der Augustusmarkt in Dresden der zweitgrößte, jüngste und zugleich  der einzige große Markt auf Neustädter Elbseite. Mit seiner modernen Gestaltung als internationaler Flanierweihnachtsmarkt zwischen Goldenem Reiter und Albertplatz sticht er in der sächsischen Weihnachtsmarktlandschaft hervor. Kennzeichnend sind seine 500 Meter lange Weihnachtsallee aus weiß-goldenen Pagoden, der berühmte Blaue Baum, die glitzernde Weihnachtstanne am Gomondai-Platz, die vielen gemütlich gestalteten Weihnachtsstuben und das nicht zu übersehende Riesenrad.   Was passiert, wenn... ? In Dresden hält man noch an der Durchführung von Striezelmarkt und der anderen thematischen Weihnachtsmärkte fest - im Gegensatz zu vielen anderen großen Städten, die ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt haben wie Bautzen, Chemnitz und Nürnberg. Natürlich müsse man das Infektionsgeschehen weiter beobachten und kann nicht vorhersagen, was wann passiert. Aber „es ist falsch, die Waffen zu zeitig zu strecken“, sagte Holger Zastrow, Mitveranstalter des Augustusmarktes. „Der Marktzeitraum ist lang, für den Augustusmarkt sogar bis 3. Januar. Da kann in jede Richtung noch viel passieren. Außerdem ist die Ansteckungsgefahr im Freien viel geringer als in geschlossenen Räumen. Auf den Besuch von Märkten zurückzuführende Infektionen sind bislang nicht bekannt. Damit dürften Weihnachtsmärkte mit ihren genehmigten Hygienekonzepte mit die sichersten Orte weit und breit sein." Die Weihnachtsmärkte hätten zudem nicht nur eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für sehr viele Akteure in der Region, sondern seien auch für die Seele und das Miteinander der Menschen ausgesprochen wichtig.  Dresdens zweitgrößter Weihnachtsmarkt hat eine entscheidende Hürde zur Durchführung genommen: Matteo Böhme und Holger Zastrow, die beiden Veranstalter, halten ein bestätigtes Hygienekonzept in den Händen. Einfriedung des Areals, Einlasskontrollen,…

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Förderung für Sportler steht

Riesa. Für die weitere Förderung des Schwimmtrainings und von Wettkämpfen im Nachwuchsbereich haben sich die Riesaer Stadträte ausgesprochen. Sie bewilligten eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 60.580 Euro zur Unterstützung des Vereinsschwimmens im Hallenschwimmbad Riesa sowie eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 3.900 Euro für die Durchführung von Wettkämpfen im Nachwuchsbereich der Schwimmer und Wasserspringer des Sportclub Riesa. Weiterhin werden die Kosten für die Saisonkarten im Freibad Weida für 180 Nachwuchssportler des Sportclub Riesa e.V. in Höhe von  5.400 Euro. Beim SC Riesa gibt es in der Abteilung Schwimmen derzeit rund 170 Sportler, die in neun Gruppen ihr Training absolvieren und in der Abteilung Wasserspringen 17 Sportler in vier Trainingsgruppen. Für das Training werden seitens des Betreibers des Hallenschwimmbades Riesa, der Magnet Riesa GmbH, extra Bahnen gesperrt. Dafür ist ein Entgelt je Bahnnutzungsstunde zu zahlen. Im Jahr 2019 fielen dafür insgesamt knapp 170.000 Euro an. Diese Kosten können die Mitglieder der Abteilung Schwimmen nicht ohne Unterstützung aufbringen. Daher unterstützen sowohl die Stadt Riesa, als auch die Stadtwerke Riesa GmbH den SC Riesa bei der Abdeckung dieser Kosten. Freibad aus Ausweichort Für das Jahr 2020 gestaltet sich die Förderung durch die sanierungsbedingte Schließung des Hallenschwimmbades etwas anders. Diese Schließzeit war eine Herausforderung für die betroffenen Abteilungen des SC Riesa. In Gesprächen zwischen Magnet Riesa GmbH, Stadtwerken Riesa GmbH, dem SC Riesa und der Stadt wurde nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Diese konnten im Freibad Weida gefunden werden. Dadurch ergibt sich nach der Wiedereröffnung am 23. Oktober: Die Kosten werden analog der Vorjahre jeweils anteilig aufgebracht. Die Stadtwerke Riesa übernehmen 48,05 % der Kosten, die Stadt Riesa 44,29 % und der SC Riesa 7,65 %. Geplant war unter Beachtung der Schließzeit mit einem Gesamtaufwand von 136.780 Euro für 2020. Davon wäre der Anteil der Stadt Riesa 60.580 Euro. Durch die Schließung des Hallenschwimmbades wegen der Coronapandemie war das Hallenschwimmbad jedoch bereits seit Mitte März nicht mehr nutzbar. Geplant war ab Mitte Mai 2020. Daher wird sich der Anteil der Stadt Riesa weiter verringern. Neue Berechnung Für die Auszahlung der Mittel wurde festgelegt: Die Magnet Riesa GmbH berechnet monatlich nachträglich entsprechend dem gültigen Nutzungsvertrag an den Verein als Rechnungsempfänger. Im Freibad Weida gibt es kein Nutzungsentgelt für die Bahnnutzung. Hier sieht die gefundene Lösung vor, dass die jungen Sportler Jahreskarten erhalten. Da sie damit auch unabhängig vom Training das Freibad nutzen können, ist ein geringer Eigenanteil von 10 Euro von den Schwimmern zu erbringen. Wettkämpfe Jedes Jahr organisieren die Abteilungen Schwimmen und Wasserspringen mehrere regionale und überregionale Wettkämpfe im Hallenschwimmbad. Zu diesen Wettkämpfen kommen Nachwuchssportler aus ganz Sachsen und darüber hinaus. Auch an der Finanzierung dieser Wettkämpfe beteiligt sich die Stadt Riesa. Für 2020 waren insgesamt elf Veranstaltungen geplant mit einem Kostenumfang von 14.400 Euro. Bei der Stadt Riesa wurden 6.900 Euro beantragt. Durch die Coronapandemie konnten Wettkämpfe nicht stattfinden. Dadurch reduzieren sich die Zuwendungen auf 3.900 Euro. Wiedereröffnung Am 6. November soll die offizielle Wiedereröffnung der Schwimmhalle nach der umfangreichen Teilsanierung erfolgen - mit verschiedenen Angeboten für alle Gäste. Für die Nutzung dieser Angebote ist eine Voranmeldung unter 03525/ 659804 notwendig.Für die weitere Förderung des Schwimmtrainings und von Wettkämpfen im Nachwuchsbereich haben sich die Riesaer Stadträte ausgesprochen. Sie bewilligten eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 60.580 Euro zur Unterstützung des Vereinsschwimmens im…

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Gruselfaktor bei Halloween auf Hofewiese

Langebrück. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was ist los? Kürbisse schnitzen, sich schminken lassen, an Feuerkörben stehen, Kürbissuppe, Knüppelkuchen, Hefeklöße essen, Glühwein und Kinderpunsc trinken - Höhepunkt ist der Samstag, 31. Oktober, mit Einbruch der Dunkelheit,  wenn Besucher in Corona-gerechten Kleinstgruppen auf schaurig-schöne Gruselwanderungen in die nahe Heide geführt werden. Wer Glück hat, trifft auf Hans Jagenteufel, den berüchtigten Reiter ohne Kopf. Die Sagengestalt treibt in dieser Zeit in der Dresdner Heide ihr Unwesen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostümierte Gäste sind sehr gern gesehen. Ausdrücklich werden wetterfestes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Die Wanderungen werden getaktet. Teilnahmeberechtigungen sind am Samstag vor Ort erhältlich.  Am Sonntag (1. November) lädt die Reitschule von Claudia Bosert ab 14 Uhr zum Ponyreiten auf verkleideten Pferden ein und 15 Uhr ist das Puppentheater Vollmann mit einer neuen Kaspergeschichte zum letzten Mal in diesem Jahr zu Gast. Verkehrskonzept Zwischen 14 und 22 Uhr am Samstag sowie von 11 bis 19 Uhr am Sonntag pendelt im Halbstundentakt zwischen Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz), Langebrück (Klotzscher Straße, Lindenhof, Sparkasse) und der Hofewiese ein kostenloser Bus-Shuttle der Stadtrundfahrt Dresden. Er fährt immer zur halben und zur vollen Stunde ab Klotzsche (Käthe-Kollwitz-Platz) und Langebrück. Coronaregeln Die Hofewiese ist am Reformationstag von 10 bis 22 Uhr und am 1. November von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Zutritt zur Hofewiese ist wie immer eintrittsfrei, die Kapazitäten sind ausreichend. Allerdings gelten strengere Hygieneregeln. So müssen sich die Gäste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung registrieren, wobei ein Familien- bzw. Besuchergruppenmitglied ausreicht. Der Zugang zum Landgut erfolgt diesmal ausschließlich über den Eingang am Parkplatz (Gänsefuß). Ausklang und Winterbetrieb Mit Halloween stellt die Hofewiese ihren Biergarten auf Winterbetrieb um. Ab November ist die Freiluftwirtschaft wochentags wieder geschlossen, hat aber an den Wochenenden, an allen Feiertagen und zwischen den Jahren von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Nur am 25. Dezember bleibt sie geschlossen. Die Saison endet voraussichtlich am 3. Januar 2021. Die Hofewiese in Langebrück lädt am Wochenende zum Familienhalloween ein. Unter dem Motto „Fröhlich Gruseln in der Heide" wurde das gesamte Landgut aufwendig dekoriert und mit Gruselfiguren ausstaffiert. Der Biergarten wird zum Gruselgarten. Was…

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Görlitz regelt Stadtrundfahrten neu

Görlitz. Die Zahl der Stadtrundfahrten hat in Görlitz in den vergangenen Monaten zugenommen. Das ist aus touristischer Sicht erfreulich, bringt aber auch den Effekt mit sich, dass auf dem Obermarkt sehr oft viele Busse stehen. Deswegen will die Stadt ab kommendem Jahr eine neue Regelung für die Abfahrtsstellen schaffen. Es sei jetzt wichtig, „die verschiedenen Interessen der Altstadtnutzer zu koordinieren“, heißt es aus der Verwaltung. Den Anwohnern und Gästen der Stadt müsse weiter ermöglicht werden, „den Obermarkt und die Brüderstraße als Stadtraum zu erleben, der nicht dauerhaft von Bussen verstellt ist.“ Daher soll es ab kommendem Jahr eine neue Regelung geben. Die Abfahrtsstellen auf dem Obermarkt werden dann über eine Sondernutzungserlaubnis jeweils für zwölf Monate vergeben. Oberbürgermeister Octavian Ursu, Bürgermeister Dr. Michael Wieler, Amtsleiter Torsten Tschage und Frank Elmenthaler vom Sachgebiet Straßenverkehr haben dazu mit den Unternehmen gesprochen.  Die Unternehmer können gemäß einer in Kürze folgenden Bekanntmachung (erscheint Ende Dezember auf der Homepage der Stadt und im Amtsblatt) ihr Interesse für eine oder mehrere Abfahrtsstellen bekunden. Die Stadt Görlitz wird ab kommenden Jahr alle Abfahrtsstellen ausweisen. Sie werden sich auf der Süd- und Nordseite des Obermarktes sowie auf dem Klosterplatz befinden. Speziell für Elektrofahrzeuge wird es zwei Abfahrtsstellen auf der Westseite des Untermarktes in der Nähe des Rathauses geben.  Die Fahrzeuge dürfen, mit Ausnahme der Pferdekutschen, maximal 15 Minuten vor Abfahrt und maximal 15 Minuten nach dem Ausstieg in der Abfahrtstelle verbleiben. Ein Warten oder Abstellen von Fahrzeugen über den genannten Zeitraum hinaus ist nicht gestattet.   Pro Unternehmen wird jeweils nur ein Standort vergeben. Bei mehreren Bewerbern entscheidet das Los. Dem Inhaber der Sondernutzungserlaubnis wird aber gestattet, die Abfahrtsstelle auch anderen Unternehmern des Personenverkehrs (auf für Fahrzeuge mit anderen Antriebsarten) oder Fuhrunternehmern mit Pferdekutschen, im Rahmen der ihm erteilten Erlaubnis zur Mitnutzung und zu gleichen Konditionen zur Verfügung zu stellen.Die Zahl der Stadtrundfahrten hat in Görlitz in den vergangenen Monaten zugenommen. Das ist aus touristischer Sicht erfreulich, bringt aber auch den Effekt mit sich, dass auf dem Obermarkt sehr oft viele Busse stehen. Deswegen will die Stadt ab…

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