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Streamen für Vier Pfoten

Gamer sammeln Geld für den guten Zweck

Görlitz. Am Computer oder an der Konsole zocken und dabei Geld verdienen. Was wie der Traum jedes Teenagers klingt ist für den Görlitzer Maximilian Hartmann schon fast normal. Er nutzt das Geld aber nicht für sich, sondern spendet es. Vom 21. Juli bis 4. August sind er und seine Freunde wieder mit dem Projekt „Spendendose“ online.

Nahezu rund um die Uhr wollen die 27 an dem Projekt beteiligten Streamer online sein und ihre Zuschauer auf Twitch unterhalten. „Unter der Woche legen wir einige Pausen ein, schließlich sind einige Streamer noch Schüler oder berufstätig. Von Freitag bis Sonntag wollen wir aber rund um die Uhr streamen“, erzählt Maximilian Hartmann. Er hat das Projekt Spendendose gemeinsam mit drei Freunden ins Leben gerufen.

„Ich habe vor circa drei Jahren mit dem Streaming angefangen. Ich hatte mich damals für ein Spiel interessiert und auf Youtube ein Let’s Play dazu gefunden“, sagt der Görlitzer. Nach dem Anschauen kam der Gedanke: „Das will ich auch mal ausprobieren.“  

Geld fürs Zocken?

Da es bei Twitch auch die Möglichkeit gibt, die Akteure mit einem Trinkgeld zu unterstützen, wenn einem das Programm gefällt, trudelten auch bei Maximilian Hartmann irgendwann die ersten Euros ein. „Am Anfang denkt man noch, das ist ja verrückt. Mir schauen Leute beim Zocken zu und geben mir auch noch Geld dafür.“

Doch genau aus der Tatsache entstand auch die Idee, die Spendenaktion ins Leben zu rufen. Wenn die Menschen bereit sind, einem Streamer Geld zu geben, dann sollten doch auch Bereits sein, an einen guten Zweck zu spenden.

Bei Spendendose Nummer eins sammelten Hartmann und seine Freunde rund 4000 Euro für die Deutsche Krebshilfe, bei Ausgabe Nummer zwei kamen schon stolze 14322 Euro zusammen. „Wir hatten bei der zweiten Aktion außerdem eine Kooperation mit Vodafone. Die haben den Betrag dann verdoppelt“, verrät Maximilian Hartmann. So gingen stolze 28644 Euro die Stiftung „Off Road Kids“, die sich um Straßenkinder kümmert. Im Schnitt sahen hier 90 Zuschauer den Stream, schätzt Hartmann. Zu Spitzenzeiten waren es 400. Bei Spendendose Nummer drei sammeln die 27 Streamer jetzt Spenden für den Tierschutz, das Geld geht an „Vier Pfoten“.

Was wird gespielt?

Auch diesmal hat sich das Spendendose-Team Unterstützer ins Boot geholt. So haben beispielsweise Lioncast und MSI Hardware zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Nitrado unterstützt das Projekt mit der entsprechenden Server-Technik, elbster.de ist als Merchandise-Partner an Bord und Instant Gaming stellt Spiele-Keys zur Verlosung zur Verfügung. Bleibt noch die Frage, was in den zwei Wochen eigentlich gespielt wird. „Wir lassen unseren Streamern da freie Hand. Sie sollen nur darauf achten, was der Vorgänger gespielt hat, damit für entsprechende Abwechslung gesorgt ist“, verrät Maximilian Hartmann. Denn die Gamer wechseln sich natürlich ab, sind etwa drei Stunden online, ehe der nächste Streamer übernimmt. Spiele wie GTA, PlayerUnknown’s Battlegrounds, Minecraft und Counter-Strike werden in den 14 Tagen  auf jeden Fall auf dem Programm stehen.

Wer Spenden möchte, kann das unter folgendem Link tun: https://www.tipeeestream.com/spendendose/donation

Den Stream gibt’s ab 21. Juli, 18 Uhr, unter: https://twitch.tv/spendendose

Mehr Infos zum Projekt gibt’s auf: www.diespendendose.net

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Kommentar von Julia Quarder
Wunderbar. Eine ganz wichtige Sache habt ihr da ins Leben gerufen.
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Unfall sorgt für langen Stau auf der A 4

Bautzen. Ein 44-jähriger Mann war gestern gegen 16.15 Uhr in einem Mercedes Sprinter auf der A 4 zwischen Salzenforst und Bautzen West in Richtung Görlitz unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah er einen im rechten Fahrstreifen stehenden Lkw mit Anhänger der Autobahnmeisterei und fuhr auf diesen auf. Der 24-jährige Lkw-Fahrer sollte den Fahrverkehr an einer Tagesbaustelle absichern und diesen auf die linke Fahrspur leiten. Infolge des Unfalls kippte der Sprinter nach links und blockierte beide Fahrspuren. Ein Abschleppdienst entfernte das Fahrzeug von der Fahrbahn. Außerdem musste die Fahrbahn mit Spezialtechnik gereinigt werden. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30000 Euro. Die Integrierte Rettungsleitstelle Hoyerswerda schickte zwei Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Bautzen und zwei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Salzenforst mit insgesamt 12 Kameraden zur technischen Hilfeleistung an den Unfallort. Die A 4 blieb bis gegen 19 Uhr voll gesperrt. Es entstand zeitweise Rückstau von bis zu neun Kilometern. Vermutlich dauerte die Wartezeit im sich stauenden Verkehr einem 32-jährigen Busfahrer zu lange. Er entschloss sich ca. 5 Minuten nach dem ersten Unfall mit seinem Setra rechts auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeizufahren. Dabei streifte er mit der linken Seite seines Busses den Lkw der Autobahnmeisterei und verursachte dabei leichten Sachschaden an seinem Bus. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Insassen in diesem. Der Sachschaden wird mit ca. 100 Euro beziffert.Ein 44-jähriger Mann war gestern gegen 16.15 Uhr in einem Mercedes Sprinter auf der A 4 zwischen Salzenforst und Bautzen West in Richtung Görlitz unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah er einen im rechten Fahrstreifen stehenden Lkw mit…

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Rödertalbienen wollen Erfolgsserie ausbauen

Großröhrsdorf. Zum ersten Mal im Jahr 2019 geht der HC Rödertal auf Reisen – nach Kamp-Lintfort nahe der niederländischen Grenze. Ungewohnt ist die Anwurfzeit. Das Spiel gegen den TuS Lintfort, der aktuell mit acht Punkten auf dem 13. Platz in der Tabelle steht, findet nämlich erst am Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, statt. Kamp-Lintfort liegt am unteren Niederrhein am westlichen Rand des Ruhrgebiets. Schon beim Blick auf das Wappen ist zu erkennen, wofür die Stadt bekannt ist. Zum einen steht dort das Kloster Kamp mit seinem wunderschönen Terrassengarten und dem zugehörigen Ordensmuseum. Außerdem sind Schlägel und Eisen abgebildet, was auf die lange Zechentradition zurückzuführen ist – bereits 1912 begann die Zeche Friedrich Heinrich mit der Kohleförderung. Die Handballabteilung der TuS Lintfort hat ebenfalls eine lange Geschichte – bereits 1958/59 gewannen die Männer die Deutsche Feldhandballmeisterschaft. Heute sind allerdings die Frauen das Aushängeschild. Dort hat Trainerin Bettina Grenz-Klein bereits seit 19 Jahren das Heft in der Hand. In dieser Zeit hat sie einiges erlebt. In der Saison 2004/05 stiegen die Nordrhein-Westfälinnen erstmals in die 2. Bundesliga Nord auf. Seitdem geht es hoch und runter. Bereits zum fünften Mal stiegen sie zur aktuellen Spielzeit wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf. In diesem Jahr konnte der TuS Lintfort noch kein Spiel gewinnen. Nach der bitteren Heimniederlage gegen die DJK/MJC Trier (26:27) gab es vergangenes Wochenende eine deftige 26:36-Klatsche bei der SG 09 Kirchhof. Die Nähe zu den Niederlanden macht sich auch beim Blick auf den Kader bemerkbar.  Rückraumspielerin Loes Vandewal ist mit 104/45 Toren die herausragende Schützin im Team. Sie erhält Unterstützung von Linksaußen Eva Legermann (49 Tore) und Becky van Nijf (37 Tore). Auch Kreisläuferin Vanessa Dings (24 Tore) und Annefleur Bruggeman (32 Tore), die mit einem Zweitspielrecht von Bayer 04 Leverkusen kam, sind immer für Treffer gut. „Lintfort hat sechs seiner acht Punkte zuhause geholt. Wir sind aber auswärts bisher auch besser als im Bienenstock. Mal sehen, wessen Trend anhält. Wir wissen noch ganz genau, dass wir mit der TuS große Probleme hatten.“ erinnert HCR-Coach Frank Mühlner an den 22:19-Sieg seiner Bienen beim Domstadt-Cup in Fritzlar während der Vorbereitung. Bienen fahren mit gutem Gefühl in die Halle Eyller Straße Pflichtspiele bestritten beide Mannschaften zuletzt in der Saison 2016/17 gegeneinander. Beide Partien konnte der HCR gewinnen. Bienen-Trainer Mühlner ist auch dieses Mal positiv gestimmt: „Die letzten Spiele waren eng. Das zeigt, dass wir noch Arbeit vor uns haben, aber auch wie eng diese Liga ist. Die vier Siege in Serie sollten uns Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben geben. Wenn wir unser Niveau abrufen, wird es die TuS schwer haben.“ Nur Julia Mauksch kann verletzungsbedingt nicht in Nordrhein-Westfalen auf der Platte stehen. Florian TriebelZum ersten Mal im Jahr 2019 geht der HC Rödertal auf Reisen – nach Kamp-Lintfort nahe der niederländischen Grenze. Ungewohnt ist die Anwurfzeit. Das Spiel gegen den…

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