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Ostritz: Plakate der Aktion „Plakative Demokratie“ zerstört

Ostritz. In den vergangenen Tagen wurden in Ostritz alle Plakate der Aktion „Plakative Demokratie“ zerstört. Augen auf e.V. und IBZ wollen auf das „deutliche Zeichen der Demokratiefeindlichkeit“ reagieren.

20 Plakate hingen seit mehreren Wochen in der Stadt, präsentiert vom Verein Augen auf e.V. und dem IBZ St. Marienthal. Kurz vor dem rechten „Schild und Schwert-Festival“ in der ostsächsischen Kleinstadt wurden sie alle heruntergerissen und unbrauchbar gemacht.

Das Projekt „Plakative Demokratie“ wird vom Augen auf e.V. im Rahmen der regionalen „Partnerschaften für Demokratie“ durchgeführt. Dabei handelt es sich um Plakate, auf denen Werte wie Menschlichkeit, Vernunft, Nächstenliebe, Gerechtigkeit oder Akzeptanz mit weggelassenen Umlauten dargestellt werden.

Im Ausblick auf das rechtsextreme Festival am kommenden Wochenende sieht der „Augen auf e.V.“ „eine deutliche Aussage, dass  eine  demokratische  Plakataktion im Vorfeld vernichtet wird.“ Zum einen treffe gerade die erste Vorhut der rechten Veranstalter ein, zum anderen beflügelten die bevorstehenden „nationalen Großkampftage“ die örtlichen rechten Strukturen und man wage sich aus der Deckung. In dem Akt des Vandalismus sieht der Verein ein „erstes Zeichen der Demokratiefeindlichkeit und Gewaltaffinität im Umfeld der NPD-Veranstaltung“. Man habe Anzeige erstattet.

Dr. Michael Schlitt, Vorstandsvorsitzender des IBZ Marienthal in einer ersten Reaktion: „Wir werden auf diesen Akt des Vandalismus reagieren und als Zeichen der Reaktion für weitere Plakate aus der Reihe Plakative Demokratie Platz an unseren Gebäuden schaffen.“ Ein ähnliches Vorgehen plant der Trägerverein Augen auf. Vorstandsmitglied Sven Kaseler erklärt dazu: „Bereits 2017 gab es ähnliche Reaktionen auf unsere Plakatkampagnen in der Region. Wir sind darauf vorbereitet, den Schaden schnellstens zu beheben und werden rund um das ereignisreiche Wochenende unsere Aktivitäten in dem Projekt Plakative Demokratie erhöhen. Wir hoffen andererseits auch auf Ermittlungserfolge der örtlichen Behörden in dieser Sache.“

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Eislöwen laden zur Saisoneröffnung

Dresden. Er gilt als der schönste Stadtstrand Dresdens und wird auch in diesem Jahr zur Location für die offizielle Saisoneröffnung der Dresdner Eislöwen: der PUROBEACH. Am Freitag, 10. August ab 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) präsentiert sich das Team von Cheftrainer Jochen Molling kontrastreich zur eiskalten Saison im mediterranen Umfeld erstmals den Fans, Anhängern und Partnern. Der Eintritt zur Saisoneröffnung ist frei. Neben Köstlichkeiten vom Grill bietet die Karte des PUROBEACH eine große Auswahl an verschiedensten Getränken. Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf: "Wir freuen uns auf den Auftakt mit unseren Fans! Im letzten Jahr mussten wir aufgrund des schlechten Wetters leider kurzfristig in die direkt angrenzenden Räumlichkeiten des Clubs PIER15 umziehen. Dies hat der Stimmung jedoch keinen Abbruch getan. Dank der Unterstützung durch Christian von Canal können wir auch in diesem Jahr wieder auf den PUROBEACH setzen – allerdings aufgrund der Baumaßnahmen definitiv zum letzten Mal. Wir planen, das Trainerteam und alle Spieler wie schon bei der Premiere vor zwei Jahren auf einem Steg über dem beliebten Pool vorzustellen. " Nach der Präsentation folgt mit der Auslosung der exklusiven Dauerkarten-Preise ein weiterer Höhepunkt. Aus den bis zum Veranstaltungstag eingegangenen verbindlichen Reservierungen dürfen sich die Anhänger über unbezahlbare Gewinne wie z.B. einen Platz auf dem Mannschaftsfoto, ein Abendessen mit einem Spieler oder einen Blick hinter die Kulissen an einem Heimspieltag freuen. Fakten zum Saisonauftakt im Überblick: Wann? Freitag, 10. August ab 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) Wo? PUROBEACH (Leipziger Str. 15B, 01097 Dresden) Eintritt? kostenfrei Er gilt als der schönste Stadtstrand Dresdens und wird auch in diesem Jahr zur Location für die offizielle Saisoneröffnung der Dresdner Eislöwen: der PUROBEACH. Am…

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»Saftladen« feiert 60Jahre

Burg (Spreewald). BURG. Dieser Tage wurde in der Spreewaldgemeinde Burg ein Doppel-Jubiläum gefeiert. Sowohl die dort ansässige Spreewaldmosterei, als auch der Chef des Unternehmens konnten auf 60 erfolgreiche und ereignisreiche Jahre zurückblicken. Hans-Joachim Jank, der die Mosterei wenige Wochen vor der politischen Wende nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Friedrich übernahm, hat die Firma stets modernisiert und das Angebot Jahr um Jahr erweitert. Inzwischen werden durchschnittlich 350 bis 400 Tonnen verschiedenster Obstsorten verarbeitet und in Most, Wein, Sekt und Liköre verarbeitet. Neben dem »Saftladen«, einem Verkaufsraum mit historischer Ausstellung gegenüber der Mosterei eröffneten Janks in diesem Jahr im Zentrum Burgs die »Genusswelt«, wo man besondere Spezialitäten erwerben kann. So zum Beispiel Spirituosen, Balsamika und Dips. Neben der sicher aufwendigen Arbeit als Leiter der Mosterei war »Hajo«, wie er generell gerufen wird, seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Personen im Heimatverein der Spreewaldgemeinde, der SG Burg. Ob als Aktiver oder als Trainer, Co-Trainer oder Abteilungsleiter, stets war und ist er mit seinem außergewöhnlichem Engagement zum Wohle »seiner« Sportgemeinschaft zur Stelle. Verdientermaßen wurde er nun im Rahmen seines Geburtstagsfeier mit der Verdienstnadel des Fußball-Landesverbandes Brandenburg geehrt. Hintergrund: Die Spreewaldmosterei Jank besitzt unter anderem Kurzzeiterhitzungstanks, die innerhalb von neunzig Sekunden den Most pasteurisieren und so besonders vitaminschonend konservieren. Durch die qualitätsschonende, traditionelle Verarbeitung besitzen die aus Kern-, Stein- und Beerenobst hergestellten Produkte ihre wertvollen Inhaltsstoffe noch weitestgehend. BURG. Dieser Tage wurde in der Spreewaldgemeinde Burg ein Doppel-Jubiläum gefeiert. Sowohl die dort ansässige Spreewaldmosterei, als auch der Chef des Unternehmens konnten auf 60 erfolgreiche und ereignisreiche Jahre zurückblicken. Hans-Joachim…

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Azubis besuchten Forst

Forst. Im Rahmen des Azubiaustausches waren vom 8. bis 13. Juli zwei Auszubildende der Partnerstadt Wermelskirchen in der Stadtverwaltung Forst (Lausitz) zu Gast. FORST. Während ihres Besuchs haben sie Einblicke in die Ausbildungsabläufe der Forster Verwaltung erhalten und lernten verschiedene Bereiche kennen. Natürlich haben sie auch die Partnerstadt Forst (Lausitz) und die Region auf touristischem, historischem und kulinarischem Gebiet kennengelernt. Die Forster Auszubildenden, die die Gäste aus Wermelskirchen während ihres Aufenthaltes begleitet haben, organisierten ein umfangreiches Freizeitprogramm. So standen in den Nachmittags- und Abendstunden u.a. eine Besichtigung des Archivs verschwundener Orte in Horno, ein Besuch des Brandenburgischen Textilmuseums, eine Fahrt nach Dresden mit Stadtführung, ein Ausflug in die Partnergemeinde Brody mit Führung durch den Schlosspark sowie eine Tour in die Tagebauregion auf dem Programm. Probierten die Forster Auszubildenden noch vor drei Wochen rheinisch-bergische Pfannkuchen, so gab es nun Lausitzer Köstlichkeiten. Der Austausch von Auszubildenden für eine praktische Woche während ihrer Ausbildungszeit zwischen den Partnerstädten Wermelskirchen und Forst (Lausitz) findet in dieser Form bereits seit mehreren Jahren in beiden Partnerstädten statt. Im Rahmen der 20-jährigen Städtepartnerschaft wurde das Projekt Azubiaustausch im Jahr 2011 aktiviert.Im Rahmen des Azubiaustausches waren vom 8. bis 13. Juli zwei Auszubildende der Partnerstadt Wermelskirchen in der Stadtverwaltung Forst (Lausitz) zu Gast. FORST. Während ihres Besuchs haben sie Einblicke in die Ausbildungsabläufe der Forster…

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