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Neue Attraktion im Görlitzer Tierpark

Görlitz. Noch ohne Tiere wurde am vergangenen Freitag im Görlitzer Tierpark die neue Känguru-Anlage eröffnet. Die hält einen besonderen, deutschlandweit einmaligen Kniff für die Besucher bereit.

Auf der Fläche der alten Hirschanlage ist ein über 1000 Quadratmeter großes Areal für die grauen Riesenkängurus entstanden. Für die Stallungen extra ein kompletter Gebäudekomplex mit Panoramafenster errichtet, in dem sich auch eine barrierefreie Besuchertoilette befindet. Der Clou an der Außenanlage: Durch zwei Schleusensysteme können die Tierparkbesucher das Areal betreten und damit hautnah in die Welt der Kängurus eintauchen. Es ist das erste begehbare Gehege für graue Riesenkängurus in ganz Deutschland.

Die Stars der Anlage sind zwar schon im Tierpark, waren zur Eröffnung aber noch nicht in ihrem neuen Zuhause. Den ganzen Eröffnungstrubel wollte man den Tieren ersparen. Der Umzug soll möglichst stressfrei verlaufen, deswegen muss auch das Wetter mitspielen und die Temperaturen sinken. Tierparkdirektor Dr. Sven Hammer hofft, dass die sechs Kängurus (2 Weibchen, 2 Männchen, 2 Jungtiere) am kommenden Wochenende umziehen können.

Ein weiteres Highlight der neuen Besucherattraktion ist der inhaltlich zum Thema passende Sprungspielplatz, der neben der Känguru-Anlage entstanden ist. Dort können die Kinder nicht nur springen und toben, sie bekommen durch Lernspiele und Infotafeln auch Wissen vermittelt. Zum Spielplatz gehört auch eine 3,7 Meter hohe Känguru-Statue, in deren Beutel die Kinder hineinklettern können. Das besondere an der Statue: Sie kommt aus dem Drucker. Eine Firma in Polen hat das riesige Känguru in Einzelteilen per 3D-Drucker erstellt. Ursprünglich war eine Skulptur aus Beton geplant. Die wäre aber nicht rechtzeitig zur Eröffnung fertig geworden.

Weitere Infos zum Tierpark finden Sie auf www.tierpark-goerlitz.de

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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