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Maschinenhaus wird zum Besucherzentrum

Bei Landskron liegt der Fokus in diesem Jahr voll auf dem 150-jährigen Jubiläum. Das wird mit vielen Aktionen gefeiert. Auf eine Besonderheit dürfen sich die Besucher der Brauerei freuen. Aus dem alten Maschinenhaus wird das neue Besucherzentrum nebst einer Dauerausstellung. Die Bauarbeiten laufen bereits. Wann die Eröffnung gefeiert werden kann, steht noch nicht fest. Im Sommer soll es soweit sein.

„Wir stoßen im aktuellen Besucherzentrum immer wieder an unsere Grenzen“, erklärt Geschäftsführer Uwe Köhler. Wenn vor allem an Wochenenden teilweise 100 oder mehr Besucher gleichzeitig verköstigt werden wollen, reicht der Platz schlicht nicht. Deswegen freut es den Geschäftsführer, dass sich die Familie Lohbeck als Eigentümer dazu entschieden hat, mehr in den Standort des Industriedenkmales Brau-Manufaktur zu investieren. So wurde beispielsweise 2018 der Verladehof erneuert, jetzt ist also das Maschinenhaus dran.

Das 1907 erbaute Haus, in dem zu DDR-Zeiten unter anderem noch Maschinen zur Druckluft-Erzeugung standen, wurde nach der Wende durch den technischen Fortschritt nicht mehr benötigt. Zuletzt wurde es nur noch für Braukurse und andere Veranstaltungen geöffnet. In Zukunft sollen die Besucher dort nicht nur die Produkte verkosten, sondern sich in der Ausstellung auch über die Brauerei informieren können. „Wir haben gemerkt, dass man in unserem Haus über unsere Geschichte noch zu wenig erfährt“, so Köhler. Die beliebten Braukurse müssen allerdings umziehen. Braumeister Matthias Grall: „Wir haben dafür schon einen neuen Platz gefunden. Der ist auch bald fertig, so dass die Kurse in Zukunft dort stattfinden können.“

Die Vision für die Zukunft geht allerdings noch weiter. In den kommenden Jahren soll mehr und mehr an dem Ausbau zur Kulturbrauerei gearbeitet werden. So seien beispielsweise auch ein kleines Tonstudio oder Filmstudio auf dem Gelände vorstellbar. Vielleicht auch beides.

 

Aktionen rund ums Jubiläum

Rund ums 150-Jährige passiert bei Landskron natürlich noch viel mehr. Da gibt es neue (Apfel-Radler) und verbesserte (Fassbrause mit neuer Geschmacksrichtung und neuer Rezeptur) Produkte, das Gewinnspiel mit den Codes im Kronkorken geht weiter und im Juni wird beim Braufest noch ein bisschen mehr gefeiert als sonst. Auch einen echten Urtyp, ein limitiertes Jubiläumsbier in der 2-Liter-Flasche, gibt es. Ebenso wie eine auf 150 Stück limitierte Medaille. Pünktlich zum Braufest wird außerdem eine 240 Seiten starke Chronik als Buch veröffentlicht. Und auch die Kulturbrauerei hat 2019 einiges zu bieten. So kommen unter anderem Helge Schneider, Olaf Schubert, Philipp Poisel, Vanessa Mai, Angelo Kelly, Gregor Meyle, Johannes Oerding und Saltatio Mortis nach Görlitz.

Und auch wer es eher mit dem Schauspiel als mit der Musik hält, kommt in der Brauerei auf seine Kosten.  Am 20. Juni feiert „Landeier oder Bauern suchen Frauen“ Görlitz-Premiere beim Theater-Sommer. In Kooperation mit der Comödie Dresden lädt die Brauerei dann bis in den August an mehreren Terminen zum Theater vor besonderer Kulisse. Aufgeführt wird die Komödie der Comödie in der Jackie-Chan-Gasse, einem der Drehorte für den Film „In 80 Tagen um die Welt“.

Eine Jubiläumsaktion erkennt man demnächst auch beim Blick auf die Bierflaschen. Die werden bald mit Motivdeckeln ausgeliefert. 150 verschiedene Deckel, jeder mit einer anderen Ansicht aus der Brauerei, sind gestaltet worden. Wen da die Sammellust packt, der kann sich das passende Sammelalbum besorgen. Die Motivdeckel werden bis 31. Dezember die verschiedenen Bierflaschen verschließen. So lange läuft auch das Kronkorken-Code-Gewinnspiel.

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Hohnstein wird Partner der 15. Freundschaftswanderung

Hohnstein. Der Flyer für die 15. deutsch-tschechische Freundschaftswanderung am 12. September muss neu gestaltet werden – aber aus einem angenehmen Grund. Die Ausrichter der Jubiläumswanderung, die Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz und die SPD-AG Euroregion Elbe-Labe, bekommen nämlich einen dritten Partner. Ein Anruf von Hohnsteins Bürgermeister Daniel Brade änderte alles. Die Stadt möchte das Anliegen der Wanderung unterstützen. »Das habe ich auch noch nicht erlebt, dass eine Wanderung teilweise neu konzipiert werden muss. Doch diesmal ist es ein erfreulicher Anlass. An diesem Tag erleben die Wanderer Kultur, Natur und Erinnerungskultur. Zwischenziel ist einer der schönsten Balkons der Sächsischen Schweiz, der Brand, mit einem Ausklang auf der Burg Hohnstein«, kann Mitorganisator Klaus Fiedler mitteilen. Treffpunkt ist am 12. September, 9.35 Uhr, am Parkplatz Porschdorf. Von hier geht es über den Polenztalweg vorbei am ehemaligen ‚KZ Außenlager Flossenbürg Schwalbe III‘ weiter den Wanderweg folgend bis zur Brandbaude, mit Besichtigung des historischen Blockhauses. Nach der Rast von der Brandbaude über die Aussicht Napoleonschanze geht es weiter nach Hohnstein zur Traditionsstätte Hohnsteiner Handspielpuppen und schlussendlich zum Rundgang auf der Burg. Der neue Flyer ist kostenlos ab 20. Februar erhältlich im SPD-Bürgerbüro Pirna (Breite Straße 12) oder per Mail: klaus.fiedler@spd-soe.de Der Flyer für die 15. deutsch-tschechische Freundschaftswanderung am 12. September muss neu gestaltet werden – aber aus einem angenehmen Grund. Die Ausrichter der Jubiläumswanderung, die Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz und die SPD-AG…

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