Polizei/tok

Kein Winterchaos in der Oberlausitz

Görlitz. Seit vergangener Nacht hat es in weiten Teilen der Landkreise Bautzen und Görlitz geschneit. Ein „Schneechaos“, wie es teilweise regelrecht herbeigeredet wurde, ist laut Polizei in der Oberlausitz bislang nicht eingetreten.

Straßenglätte und der Flockenwirbel waren von den Wetterdiensten angekündigt worden. Sie überraschten die meisten Kraftfahrer nicht. Mit ausreichend Sicherheitsabstand, Ruhe und Gelassenheit sowie langsamer und vorausschauender Fahrweise kamen sie unfallfrei an ihr Ziel. Die Winterdienste in der Oberlausitz leisteten ihren Teil, um die wichtigen Straßen freizuhalten.

Die, die sich nicht so gut auf die Wetterlage eingerichtet hatten, landeten hier und da im Straßengraben. Die Polizei verzeichnete in Ostsachsen bis gegen 15 Uhr eine leicht erhöhte Anzahl an Verkehrsunfällen gegenüber schneefreien Tagen. Von den rund 50 Kollisionen stand etwa die Hälfte im Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen. Fünf Personen trugen meist leichte Verletzungen davon.

In den allermeisten Fällen blieb es jedoch bei Blechschäden, als Auto- oder Lkw-Fahrer zumeist aufgrund unangepasster Fahrweise die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Wie so häufig bei Schneefall blieben an steileren Steigungsstrecken auch Lkw liegen, beispielsweise auf der S 148 am Kottmarsdorfer Berg oder auf der S 95 am Eierberg bei Pulsnitz. Aber auch das ist im Winter in der Lausitz vollkommen normal.

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Erfolgreicher Schlag gegen Rauschgifthändler

Sachsen. In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei gelang es, rund 160 Gramm Kokain, 800 Ecstasy-Tabletten, 8 Gramm Crystal sowie 170.000 Euro Bargeld sicherzustellen. Der Schwarzmarktpreis der sichergestellten Betäubungsmittel beläuft sich auf circa 20.000 Euro. Ein 30 Jahre alter deutscher Beschuldigter wurde von Spezialkräften der Sächsischen Polizei in einer Ferienwohnung bei Finsterwalde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden am 11. Januar Haftbefehl gegen den Mann und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Festgenommene steht im Verdacht, seit mindestens Herbst 2017 Handel mit Betäubungsmitteln – insbesondere mit der gefährlichen Droge Crystal – getrieben und sich damit seinen Lebensunterhalt verdient zu haben. Den Durchsuchungsmaßnahmen gingen umfangreiche Ermittlungen der beteiligten Behörden voraus. Diese ermittelten seit November gegen eine deutschstämmige Tätergruppierung aus dem Raum Dresden, welche im Verdacht stand, Betäubungsmittel nach Deutschland einzuschmuggeln sowie selbst herzustellen und anschließend gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei dem festgenommenen Mann soll es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um einen der Großabnehmer dieser Tätergruppierung handeln. Bereits im Januar 2018 fanden mehrere Durchsuchungen im Raum Dresden statt, bei welchen vier Kilogramm Crystal, 1.650 Ecstasy-Tabletten, 500 Gramm Marihuana, ein professionell eingerichtetes Labor sowie Chemikalien, mit welchen Crystal und Ecstasy hergestellt hätte werden können, drei vollautomatische und schussfähige Maschinenpistolen, eine Pistole, 125.000 Euro Bargeld sowie diverse Wertgegenstände sichergestellt wurden. Damals wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden vom Amtsgericht Dresden Haftbefehl gegen zwei Männer erlassen und die Untersuchungshaft angeordnet. (pm)In einem von der Staatsanwaltschaft Dresden, dem Zollfahndungsamt Dresden und der Polizeidirektion Dresden geführten Verfahren wurden am 10. Januar zwei Wohnungen, eine Pension sowie eine Werkstatthalle im Bereich Südbrandenburg durchsucht. Dabei…

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