hg

Europa-Preis geht nach Görlitz-Zgorzelec

Görlitz. Das Projekt WORCATION aus Görlitz-Zgorzelec gewinnt am 8. Mai in Aachen den Europäischen Karlspreis der Jugend. Entgegengenommen haben den Preis Artur Meier und Tomasz Tomalik, die 2017 am europäischen Geschichtsprojekt "Worcation" auf dem Gelände eines deutschen Kriegsgefangenenlagers teilgenommen haben; das Lager liegt seit 1945 im polnischen Teil der Stadt. Die beiden haben am 9. Mai die Möglichkeit, mit dem Emmanuel Macron über das Projekt zu sprechen. Der Französische Staatspräsident wird den Europäischen Karlspreis am folgenden Tag entgegennehmen.

Über das Projekt
WORCATION ist eine zweiwöchige internationale Jugendbegegnung mit dem Charakter eines Workcamps in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec. Die Teilnehmenden leben zusammen und nehmen tagsüber an verschiedenen Workshops teil. Während dieser zweiwöchigen Begegnung in den Sommerferien lernen sie junge Menschen aus anderen Kulturen kennen und werden sich damit seiner eigenen besser bewusst. Sie knüpfen neue Freundschaften, üben sich in Vertrauen und Toleranz anderen gegenüber und arbeiten im Team. Zudem lernen sie einen Ort kennen – das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag VIII A - an dem sie europäische Geschichte, die uns alle betrifft, gemeinsam aktiv begreifen können. Getreu des diesjährigen Mottos „European Youth Works European History“ werden sie aktiv und gestalten durch das Verstehen der Vergangenheit auf kreative Weise ihre gemeinsame Zukunft mit.

Über den Ort:
An der sächsisch-polnischen Pulsader, dem länderverbindenden Fluss Neise-Nisa-Nysa liegt ein Ort, an dem in den Sommerferien wieder junge Menschen zusammenkommen, um hier die Zukunft zu gestalten – das Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A. Durch dieses Lager gingen im Zweiten Weltkrieg 120.000 Gefangene aus der ganzen Welt. Heute ist das Kriegsgefangenenlager ein Ort der Erinnerung und Bildung für Menschen aus der ganzen Welt. Es befindet sich in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec, einer deutsch-polnischen Grenzstadt.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Unfall sorgt für langen Stau auf der A 4

Bautzen. Ein 44-jähriger Mann war gestern gegen 16.15 Uhr in einem Mercedes Sprinter auf der A 4 zwischen Salzenforst und Bautzen West in Richtung Görlitz unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah er einen im rechten Fahrstreifen stehenden Lkw mit Anhänger der Autobahnmeisterei und fuhr auf diesen auf. Der 24-jährige Lkw-Fahrer sollte den Fahrverkehr an einer Tagesbaustelle absichern und diesen auf die linke Fahrspur leiten. Infolge des Unfalls kippte der Sprinter nach links und blockierte beide Fahrspuren. Ein Abschleppdienst entfernte das Fahrzeug von der Fahrbahn. Außerdem musste die Fahrbahn mit Spezialtechnik gereinigt werden. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 30000 Euro. Die Integrierte Rettungsleitstelle Hoyerswerda schickte zwei Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Bautzen und zwei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Salzenforst mit insgesamt 12 Kameraden zur technischen Hilfeleistung an den Unfallort. Die A 4 blieb bis gegen 19 Uhr voll gesperrt. Es entstand zeitweise Rückstau von bis zu neun Kilometern. Vermutlich dauerte die Wartezeit im sich stauenden Verkehr einem 32-jährigen Busfahrer zu lange. Er entschloss sich ca. 5 Minuten nach dem ersten Unfall mit seinem Setra rechts auf dem Standstreifen an der Unfallstelle vorbeizufahren. Dabei streifte er mit der linken Seite seines Busses den Lkw der Autobahnmeisterei und verursachte dabei leichten Sachschaden an seinem Bus. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Insassen in diesem. Der Sachschaden wird mit ca. 100 Euro beziffert.Ein 44-jähriger Mann war gestern gegen 16.15 Uhr in einem Mercedes Sprinter auf der A 4 zwischen Salzenforst und Bautzen West in Richtung Görlitz unterwegs. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah er einen im rechten Fahrstreifen stehenden Lkw mit…

weiterlesen

Rödertalbienen wollen Erfolgsserie ausbauen

Großröhrsdorf. Zum ersten Mal im Jahr 2019 geht der HC Rödertal auf Reisen – nach Kamp-Lintfort nahe der niederländischen Grenze. Ungewohnt ist die Anwurfzeit. Das Spiel gegen den TuS Lintfort, der aktuell mit acht Punkten auf dem 13. Platz in der Tabelle steht, findet nämlich erst am Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, statt. Kamp-Lintfort liegt am unteren Niederrhein am westlichen Rand des Ruhrgebiets. Schon beim Blick auf das Wappen ist zu erkennen, wofür die Stadt bekannt ist. Zum einen steht dort das Kloster Kamp mit seinem wunderschönen Terrassengarten und dem zugehörigen Ordensmuseum. Außerdem sind Schlägel und Eisen abgebildet, was auf die lange Zechentradition zurückzuführen ist – bereits 1912 begann die Zeche Friedrich Heinrich mit der Kohleförderung. Die Handballabteilung der TuS Lintfort hat ebenfalls eine lange Geschichte – bereits 1958/59 gewannen die Männer die Deutsche Feldhandballmeisterschaft. Heute sind allerdings die Frauen das Aushängeschild. Dort hat Trainerin Bettina Grenz-Klein bereits seit 19 Jahren das Heft in der Hand. In dieser Zeit hat sie einiges erlebt. In der Saison 2004/05 stiegen die Nordrhein-Westfälinnen erstmals in die 2. Bundesliga Nord auf. Seitdem geht es hoch und runter. Bereits zum fünften Mal stiegen sie zur aktuellen Spielzeit wieder in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf. In diesem Jahr konnte der TuS Lintfort noch kein Spiel gewinnen. Nach der bitteren Heimniederlage gegen die DJK/MJC Trier (26:27) gab es vergangenes Wochenende eine deftige 26:36-Klatsche bei der SG 09 Kirchhof. Die Nähe zu den Niederlanden macht sich auch beim Blick auf den Kader bemerkbar.  Rückraumspielerin Loes Vandewal ist mit 104/45 Toren die herausragende Schützin im Team. Sie erhält Unterstützung von Linksaußen Eva Legermann (49 Tore) und Becky van Nijf (37 Tore). Auch Kreisläuferin Vanessa Dings (24 Tore) und Annefleur Bruggeman (32 Tore), die mit einem Zweitspielrecht von Bayer 04 Leverkusen kam, sind immer für Treffer gut. „Lintfort hat sechs seiner acht Punkte zuhause geholt. Wir sind aber auswärts bisher auch besser als im Bienenstock. Mal sehen, wessen Trend anhält. Wir wissen noch ganz genau, dass wir mit der TuS große Probleme hatten.“ erinnert HCR-Coach Frank Mühlner an den 22:19-Sieg seiner Bienen beim Domstadt-Cup in Fritzlar während der Vorbereitung. Bienen fahren mit gutem Gefühl in die Halle Eyller Straße Pflichtspiele bestritten beide Mannschaften zuletzt in der Saison 2016/17 gegeneinander. Beide Partien konnte der HCR gewinnen. Bienen-Trainer Mühlner ist auch dieses Mal positiv gestimmt: „Die letzten Spiele waren eng. Das zeigt, dass wir noch Arbeit vor uns haben, aber auch wie eng diese Liga ist. Die vier Siege in Serie sollten uns Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben geben. Wenn wir unser Niveau abrufen, wird es die TuS schwer haben.“ Nur Julia Mauksch kann verletzungsbedingt nicht in Nordrhein-Westfalen auf der Platte stehen. Florian TriebelZum ersten Mal im Jahr 2019 geht der HC Rödertal auf Reisen – nach Kamp-Lintfort nahe der niederländischen Grenze. Ungewohnt ist die Anwurfzeit. Das Spiel gegen den…

weiterlesen