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Drachen holen 19 Treppchenplätze

Niesky. Kampfkunst gab es am vergangenen Wochenende in Niesky zu bestaunen. An der Nord-Ost-Deutschen Meisterschaft nahem zwölf Verein aus ganz Deutschland teil, die in den Kategorien Sanda (Kickboxen) und Kung Fu-Formenlauf antraten. Mit dabei waren auch die Kämpfer der Kampfkunstschule Goldener Drache.

Das Abschneiden der Drachen kann sich wirklich sehen lassen. Angetreten mit 16 Teilnehmern zwischen 4 und 16 Jahren standen am Ende drei erste, sechs zweite und zehn dritte Plätze zu Buche. „Herausragende Leistungen zeigten unsere fünf Sanda-Kickboxer, die allesamt ihr Debut gaben und sich großartig schlugen. Besonders stolz sind wir auf den 7-jährigen Jeremy Bernat aus Görlitz, der seit Januar 2017 bis zu sechs Tage pro Woche täglich drei Stunden bei uns trainiert und in seiner Altersstufe den zweiten Platz im Sanda-Kickboxen erzielte“, teilt Isabel Bastian von der Kampfkunstschule mit.

Der 5-jährige Görlitzer Maik Heller kletterte auf dem Treppchen sogar noch eine Stufe höher und darf sich jetzt in seiner Altersstufe Nord-Ost-Deutscher Meister im Kung Fu-Formenlauf nennen. Das Talent für Kampfkunst scheint in der Familie zu liegen, denn sein 4-jähriger Bruder Jakub belegte Platz zwei. Beide Jungen trainieren erst seit drei Monaten bei den Goldenen Drachen in Görlitz.

Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen landeten die Nieskyer Nadine Schmolling (12) und Norman Reichert (13) in der Kategorie „Traditionelle Kurzwaffe“.

Während der Sommerpause werden die Schüler der Nieskyer Kampfkunstschule nach Nordrhein-Westfalen fahren und dort an einem Trainingslager mit dem erfolgreichen Wushu-Lippe e.V. teilnehmen, das unter der Leitung von Sergej Merten steht (Bundes-Jugendtrainer der Deutschen Wushu Federation). Im Oktober geht’s dann mit den besten Sportlern zur Deutschen Meisterschaft nach Coburg. Außerdem beginnen bald die Vorbereitungen für die ersten internationalen Meisterschaften u.a. in Oslo, Riga, Warschau und Vilnius.

Die Kampfkunstschule sucht weiterhin Sponsoren. Wer die Goldenen Drachen unterstützen möchte, findet die Kontaktdaten auf www.jinlong-niesky.de.

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36-Jähriger zündet eigene Wohnung an

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"Ich freue mich auf die Lausitz"

Südbrandenburg. Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im Interview verraten. Der »König von Mallorca«, einst bester Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins und seit fast 50 Jahren Schlagerstar. Die Begeisterung und der Spaß an der Musik haben dabei nie nachgelassen. Wann hast du deine Musiker-Karriere begonnen? Mit 15 stand ich schon auf der Bühne, als Banjo Spieler in einer Jazzband. Gesungen habe ich da noch nicht, das kam erst viel, viel später. Da war ich viel zu schüchtern.Hat sich das geändert?Ja. Ich bin über die Band The Les Humphries Singers zum Gesang gekommen. Aber auch dort noch im Hintergrund. Geändert hat es sich erst, als ich alleine auf der Bühne stand, mit dem Song » Ein Bett im Kornfeld« und alleine singen musste. Du wolltest ursprünglich keinen Schlager singen? Nein, und auch nicht deutsch. Ich wollte einfach kein Schlager »Heini« sein. Aber mittlerweile find ich es toll. In Deutschland trete ich jetzt auch mit Band auf. In den USA schon lange, aber hier ist das neu. Zu wie vielen Auftritten fährst du im Jahr? Ach, das weiß ich gar nicht. Das nehme ich ziemlich relaxed. Aufhören hätte ich schon vor Jahren können, aber ich habe immer noch Spaß. Und deswegen lasse ich mich immer noch von meinem Büro buchen, aber die meisten Sachen werden abgesagt. Und hier habe ich zugesagt. Denn in der Lausitz, auch in Cottbus war ich schon öfters. Ich habe hier auch zwei Familien, die ich gut kenne, und da freue ich mich drauf. Was macht dich als Musiker so erfolgreich? Na ja, du musst schon Spaß daran haben, an dem was du machst. Das strahlst du dann auch aus. Das ist scheinbar bei mir so gegeben. Auch wenn ich immer noch nervös bin und Lampenfieber habe. Das wird sich auch nie geben, weil ich eben von Haus aus schon ein unsicherer Typ bin. Aber wenn ich auf der Bühne stehe und merke, dass die Leute meine Musik mögen, dann gehts mir auch gut. Das ist wie eine Selbsttherapie. Und gleichzeitig therapiere ich die Leute mit meiner Musik, natürlich nur die, die auf Schlager und Pop stehen. Ich möchte mit meiner Musik Freude und gute Laune verbreiten. Woher nimmst du deine Energie und was ist das Geheimnis deiner Vitalität? Na ja, ich habe gute Gene, ich rauche nicht, ich trinke nicht. Sport habe ich etwas schleifen lassen, das muss ich mal wieder ändern. Auch auf die Ernährung achte ich nicht großartig. Ich esse zwar kein Junk Food, aber Kuchen darf es schon sein. Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut. Ist dir ein Bühnenerlebnis in Erinnerung geblieben? Ich bin mal in einem Zirkuszelt aufgetreten. Da stand die Bühne in der Mitte. Drumherum nur Mädels. Plötzlich ist meine Lederhose gerissen. Ich bemerkte es nicht. Zum Glück nur hinten am Gesäß. Auf einmal gab es ein Geschreie, ich wusste zuerst gar nicht was los war. Als ich mich umdrehte, schrien dann immer die, die jeweils hinter mir waren und zeigten auf mich. Mein Gedanke war nur: Was soll ich denn haben? Das war lustig, das werde ich nicht vergessen.  Am kommenden Sonntag ist Jürgen Drews bei den Rosengartenfesttagen einer der Top-Acts auf der Bühne des Musikpavillons des Ostdeutschen Rosengartens. Warum er nie Schlager singen wollte und was das Geheimnis seiner Jugendlichkeit ist, hat er im…

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