tok

Bis 1. Juni keine Großveranstaltungen

Zittau. Zittau sagt alle Großveranstaltungen bis 1. Juni ab. Von der Absage betroffen ist auch das Spectaculum Citaviae. Auch Osterfeuer wird es nicht geben.

Zittau sagt alle Großveranstaltungen bis einschließlich 1. Juni ab. Das teilte die Stadtverwaltung heute mit. Die Entscheidung sei in Anbetracht der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der aktuell gültigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens „nach reiflicher Abwägung mit dem Krisenstab für außergewöhnliche Lagen, den ausführenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Verwaltung, Veranstaltern und beteiligten Partnern“ getroffen worden.

Bei den von der Stadt selbst veranstalteten Events betrifft diese Regelung besonders das traditionell am Vorabend des Himmelfahrtstages, in diesem Jahr also am 20. Mai, geplante Spectaculum Citaviae.

„Es ist sehr traurig, dass wir diesen Schritt gehen mussten, doch bei den meisten Veranstaltungen sind im Moment weder gesicherte Vertragslagen noch die notwendigen Vorbereitungen abzusichern“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Zenker. 

Alle Beteiligten hätten lange gezögert und abgewogen, doch die heute noch völlig unklare Situation im Mai mache es allen Seiten schwer, verbindliche Verträge einzugehen. 

Auch mit den Veranstaltern des Neiße Filmfestival, des trinationalen Theaterfestivals J-O-S und der Deutschen Meisterschaften im Orientierungslauf ist das Vorgehen abgestimmt. Der Weinau e.V. plant zunächst weiter und wird in engem Kontakt mit der Verwaltung die Lage in den kommenden Wochen beurteilen und ggf. kurzfristig vor dem geplanten Veranstaltungstermin von „Weinau aktiv“ ebenfalls absagen.

Auch keine Osterfeuer

Zittau erteilt bis auf Widerruf auch keine Erlaubnisse zur Abhaltung von Lager- und Traditionsfeuern, insbesondere auch von Osterfeuern. Offene Feuer müssen laut Polizeiverordnung behördlich genehmigt werden. Da die aber als Traditionsfeuer zur Brauchtumspflege viele Menschen versammeln, sind sie aktuell aus Gründen des Infektionsschutzes durch die Allgemeinverfügung des Sächsischen Sozialministeriums vom 20. März verboten.

Davon ausgenommen sind Koch- und Grillfeuer in befestigten Feuerstätten mit einem Durchmesser nicht größer als 60 Zentimeter oder in handelsüblichen Grillgeräten im eigenen Garten. Diese Feuer dürfen nur alleine oder mit dem Lebenspartner bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandes auf dem zum Wohnbereich gehörenden Grundstück abgehalten werden. Grillpartys mit Nachbarn oder Freunden sind dagegen untersagt. Vom Verbot betroffen sind auch Familienangehörige, die gewöhnlich in einem eigenen oder anderen Hausstand leben. Und bei der Unterhaltung z. B. über den Gartenzaun gilt: Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,5 Meter betragen.

Weitere lokale und überregionale News zum Thema Corona gibt's in unserem Ticker.

 

 

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Familienzentrum bietet Einkaufsservice an

Freital. Die aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen besonderen Service an. „Wir gehen für Risikogruppen, das heißt Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen in Quarantäne aber auch für Alleinerziehende in Freital und Umgebung einkaufen“, erzählt Katrin Hollube, Leiterin des Familienzentrums. Gemeinsam mit der Koordinatorin der Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe Martina Siegert und weiteren ehrenamtlichen Helfern des Familienzentrums notiert sie die Einkaufswünsche der Betroffenen und bringt ihnen das Gewünschte nach Hause. Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, meldet sich von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351/6441539 oder im Notfall außerhalb dieser Zeiten unter 0176/55635104 und gibt seinen Einkaufszettel durch. Unter 0176/55635104 werden auch Einkaufsanfragen per WhatsApp bearbeitet. Am darauffolgenden Tag werden die Einkäufe geliefert, die an der Haustür bar bezahlt werden. Aktuell werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die zeitliche Kapazitäten haben, über einen eigenen PKW und Handy verfügen und nicht zu einer Risikogruppe gehören. Interessenten melden sich ebenfalls unter den genannten Telefonnummern. Wer einfach mal jemanden zum Reden braucht, kann diese Telefonnummern auch wählen. Die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums haben ein offenes Ohr und vermitteln gegebenenfalls hilfreiche Kontakte. Claudia TracheDie aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen…

weiterlesen