Dynamo holt Rechtsverteidiger

Dresden. Die SG Dynamo Dresden hat Robin Becker als achten Neuzugang für die Spielzeit 2020/21 verpflichtet. Der Rechtsverteidiger, der in der abgelaufenen Saison für Eintracht Braunschweig auf dem Platz stand, unterzeichnete bei der SGD einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022 mit einer Option auf Verlängerung. Der 23-Jährige wechselt ablösefrei zur Sportgemeinschaft und wird künftig mit der Rückennummer 16 im Dynamo-Trikot auflaufen. "Robin Becker ist ein junger, aber bereits erfahrener Profi, der sich durch ein gutes Stellungsspiel und eine starke Zweikampfführung auszeichnet. Er ist in erster Linie auf der Position des Rechtsverteidigers zu Hause, kann in der Verteidigung aber auch variabel eingesetzt werden", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Becker. Trotz des gleichen Nachnamens sind Robin und Ralf Becker übrigens nicht verwandtschaftlich miteinander verbunden. "Die Verantwortlichen bei Dynamo Dresden verfolgen einen klaren und ehrgeizigen Plan für die Zukunft, mit dem ich mich voll identifiziere. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei der SGD und möchte dabei mithelfen, Dynamo wieder dahin zu bringen, wo ein solcher Verein mit dem Umfeld und diesen positiv verrückten Fans hingehört", sagte Robin Becker. Am 18. Januar 1997 in Solingen geboren, begann Robin Becker beim VfL Witzhelden mit dem Fußballspielen, ehe er 2008 im Alter von elf Jahren in die Nachwuchsabteilung von Bayer Leverkusen wechselte, die er anschließend komplett durchlief. Seine ersten Profi-Pflichtspiele absolvierte der Rechtsverteidiger in der Saison 2016/17 im Rahmen einer Leihe beim 1. FC Heidenheim in der 2. Bundesliga sowie im DFB-Pokal. Im Anschluss kehrte Becker nicht nach Leverkusen zurück, sondern schloss sich zur Saison 2017/18 dem damaligen Zweitligisten Eintracht Braunschweig an, wo er in den vergangenen beiden Spielzeiten in der 3. Liga zum Stammpersonal gehörte. In der abgelaufenen Spielzeit 2019/20 absolvierte der 1,83 Meter große Rechtsverteidiger 32 Pflichtspiele für Eintracht Braunschweig, erzielte dabei zwei Tore und bereitete einen Treffer vor. (pm/SG Dynamo Dresden)Die SG Dynamo Dresden hat Robin Becker als achten Neuzugang für die Spielzeit 2020/21 verpflichtet. Der Rechtsverteidiger, der in der abgelaufenen…

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Suchtbericht: Alkohol bleibt häufigstes Problem

Dresden. Alkohol ist nach wie vor der häufigste Grund, wegen dem Dresdner eine Suchtberatungs- und Behandlungsstelle aufsuchen, das vermeldet der aktuelle Dresdner Suchtbericht. Im Jahr 2019 berieten die Mitarbeiter der Dresdner Beratungsstellen in fast jedem zweiten Gespräch Betroffene zu dem legalen Suchtmittel. Illegale Drogen hingegen waren in 41 Prozent der Fälle der Grund, sich beraten zu lassen. Die verbliebenen reichlich neun Prozent entfielen auf verhaltensbezogene Probleme wie Glücksspielsucht und exzessiven Mediengebrauch. »Damit hat sich seit 2017 an den Relationen zwischen diesen Problembereichen kaum etwas geändert«, sagt die städtische Koordinatorin für Suchthilfe und Suchtprävention, Dr. Kristin Ferse. »Aber wir sehen innerhalb der Beratung aufgrund des Konsums illegaler Drogen einen starken Anstieg des Beratungsbedarfs zu Cannabis.« So machten Anliegen infolge von Cannabiskonsum 2019 bereits 45 Prozent aller auf illegale Drogen bezogenen Beratungen aus. 2017 waren es noch 38 Prozent und 2013 nur 25 Prozent. Parallel dazu ist der Beratungsbedarf zu Crystal weiter rückläufig. Er lag 2019 bei knapp 38 Prozent (2017: 47 Prozent) – ausgehend von knapp 56 Prozent im Jahr 2015. Alkohol ist nach wie vor der häufigste Grund, wegen dem Dresdner eine Suchtberatungs- und Behandlungsstelle aufsuchen, das vermeldet der aktuelle Dresdner Suchtbericht. Im Jahr 2019 berieten die Mitarbeiter der Dresdner Beratungsstellen in fast jedem…

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